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Seit drei Generationen setzt die HEDELIUS Maschinenfabrik Maßstäbe in der Zerspanung. Ideenreichtum, Kundennähe und kompromisslose Qualität sind das Erfolgsrezept des Unternehmens.






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HURCO Companies Inc. entwickelt und fertigt interaktive Computersteuerungen, Software sowie computergestützte Werkzeugmaschinen und –komponenten für die kundenbezogene Einzel- und Kleinserienfertigung.






Wichtige Info!

Die Welt der Fertigung wird seit Ende 2016 nicht mehr gedruckt, sondern als multimediale PDF-Ausgabe zum freien Download veröffentlicht. Hier geht´s zu den PDF-Ausgaben. Mehr Infos zur Welt der Fertigung finden Sie hier.






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Die Klingelnberg Gruppe ist weltweit führend in der Entwicklung und Fertigung von Maschinen zur Kegelrad- und Stirnradbearbeitung, Präzisionsmesszentren für Verzahnungen und rotationssymmetrische Bauteile sowie in der Fertigung hochpräziser Komponenten für die Antriebstechnik im Kundenauftrag.






Die Welt des Kaufmanns






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Boschert ist ein konzernunabhängiger, mittelständischer Maschinenbauer mit Sitz in Deutschland. Ziel des Unternehmens ist es, die technische Kompetenz und Verantwortung in der eigenen Hand und auf höchstem Niveau zu halten. Die Maschinen werden im eigenen Hause geplant, projektiert und zusammengebaut.






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Die RAZIOL Zibulla & Sohn GmbH steht seit 75 Jahren für Qualität in der Schmierungstechnik. Rollenbandöler, Sprühsysteme, Befettungssteuerungen, Dosiergeräte sowie leistungsstarke Umformöle gehören zu den in Eigenfertigung entwickelten und konstruierten Produkten.






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Hier bieten Erfinder Rechte oder Lizenzen für interessante Produkte an. Reinschauen lohnt sich!







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An dieser Stelle wird sich in unregelmäßigen Zeitabständen ein anonym bleibender Professor äußern. Er wird intime Einblicke in ein absurdes Lehrsystem geben, das sich als leistungsfeindlich und ungerecht outet.







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Ob Urlaub, Messebesuch oder Reportage, es gibt viele Gründe, Hotels und Pensionen aufzusuchen. Gerade zur Messezeit sind viele Häuser jedoch total überteuert. Wir präsentieren günstige Geheimtipps.


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Beweis: Das Leben auf der Erde startete vor mindestens 3,5 Milliarden Jahren
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Skandal: EU-Vorgaben gegen Geldwäsche führen dazu, dass der Zahlungsverkehr nahezu lückenlos überwacht werden kann
Technikhelfer: Was blinden Menschen im Alltag hilft
Dokumentationspflicht: EU-Datenschutzrecht bringt auch für Vermieter eine deutliche Mehrbelastung






Datensammeln kritisch betrachtet

Wer denkt, dass er bedenkenlos seine Daten via Facebook, Twitter & Co. veröffentlichen kann, da er schließlich nichts zu verbergen habe, begeht einen fatalen Fehler, wie das Buch ›Big Data‹ von Viktor Mayer-Schönberger und Kenneth Cukier auf erschreckende Weise aufzeigt. Das massenhafte Sammeln von Daten ist für jeden Einzelnen bedrohlich. Schließlich erschließt sich mit Big Data der wesentliche Wert von Informationen nicht im Zweck, für den sie gesammelt wurden, sondern in deren vielfachen Wiederverwendung.


Groß waren die Wogen, die jüngst der Skandal um die Abhörpraxis der US-Geheimdienste auslöste. Doch nicht für alle war der Skandal ein Fingerzeig. Erstaunlich gelassen reagierten viele Internetnutzer auf die Enthüllungen von Edward Snowden, der die Machenschaften der US-Geheimdienste offenlegte. Viele User wähnen sich in Sicherheit, da sie nur vermeintlich wertlose Daten, Bilder und Filme in Youtube, Facebook, Twitter und Co. in die weite Datenwelt schicken.

Wer jedoch das Buch ›Big Data‹ gelesen hat, wird künftig die Welt der Datenverarbeitung mit neuen Augen betrachten. Die Autoren haben dort Beispiele parat, die sehr nachdenklich machen. Google beispielsweise ist in der Lage, anhand der Häufigkeit von Suchbegriffen, wie etwa ›Grippemittel‹, ›Erkältung‹, ›Fiber‹, et cetera den Ausbruch einer Grippeepidemie praktisch unmittelbar festzustellen. Es kann sogar die regionale Ausbreitung prognostiziert werden, da schließlich die IP-Adresse der User und somit deren Standort bekannt sind. Während dieses Beispiel eher positiv ist, wird im Buch deutlich, was selbst unscheinbare Daten mit den richtigen Algorithmen alles möglich machen.

Es ist daher kein Wunder, dass Geheimdienste riesige Rechenzentren installieren, um an so viele Daten wie möglich zu kommen. Der naheliegende Gedanke, dass diese Datenflut doch niemals ausgewertet werden kann, ist überholt. Entscheidend sind die Algorithmen, die sich den Daten annehmen. Ähnlich, wie es Fernrohre und Mikroskope möglich machen, den Kosmos beziehungsweise den Mikrokosmos zu beobachten, ist es damit möglich, die Welt neu zu verstehen.

Alleine Google sammelt pro Tag etwa 24 Petabyte an Daten. Facebook erhält pro Stunde über zehn Millionen neue Fotos, auf Youtube werden pro Sekunde eine Stunde Videos hochgeladen. Dies sind digitale Spuren der Nutzer, die dazu dienen, deren Vorlieben zu ergründen, um passgenaue Werbung zu platzieren. Leider bleibt es dabei nicht. Die Daten können auch dazu verwendet werden, die politische Gesinnung, religiöse Neigung oder sexuelle Ausrichtung zu bestimmen. Big Data wird ohne Zweifel unsere Lebenswelt massiv verändern. Indem alle zugänglichen Daten gesammelt werden, werden nun Einzelheiten sichtbar, die vorher nicht erkennbar waren.

Datenkrake

Beispielsweise wird die Datenflut von Twitter von Hedge-Fonds genutzt, um Kursentwicklungen am Aktienmarkt vorhersagen zu können. Kreditkartenunternehmen können dank gesammelter Daten abschätzen, ob jemand, der seinen Wagen um 16 Uhr auftankt, anschließend in einen Supermarkt geht und dort für 50 Euro einkauft. Amazon wird dank des Lesegeräts ›Kindle‹ in die Lage versetzt, zu registrieren, welche Buchseiten welchen Buches von den Lesern häufig mit Anmerkungen und Unterstreichungen versehen werden.

Selbst die „intelligenten“ Stromzähler sind eine Gefahrenquelle, da es mit ihnen möglich wird, den Tageslauf der Bewohner oder ihre Gesundheit zu überwachen. Auch von den neuen Aufzeichnungsgeräten für Kraftfahrzeuge sollte Abstand genommen werden, da diese Daten in den USA bereits als „Zeuge“ vor Gericht gegen den Fahrer „aussagten“. Die Möglichkeiten von Big Data sind grenzenlos.

Es ist daher nicht übertrieben zu behaupten, dass derjenige, der mit seinen Daten leichtsinnig umgeht, rundum gläsern wird. Dank Big Data kann jeder Leichtsinnige etwa bei der Arbeitsplatzsuche ohne sein Wissen auf mögliche Krankheiten, Schulden oder Neigungen durchleuchtet werden. Big Data ist vergleichbar einem Bild. Selbst wenn die einzelnen Pinselstriche nicht unbedingt zu 100 Prozent gelungen sind, so ergibt sich mit ein wenig Betrachtungsabstand ein großartiges Werk. Ebenso müssen Daten nicht immer perfekt passen, dürfen mitunter sogar falsch sein, dank der großen Datenzahl ergibt sich das gewünschte Informationsbild für Entscheidungen.

Big Data wird schon länger in der Luftfahrt verwendet. So werden etwa Flugzeugmotoren nicht mehr vorsorglich ausgetauscht. Vielmehr werden via Sensordaten und Korrelationsanalysen spezifische Muster gesucht, die auf ein baldiges Versagen hindeuten. Auf diese Weise sind Millioneneinsparungen möglich, ohne an der Sicherheit zu sparen. Mit Big Data sind sogar ganz neue Diebstahlsicherungen für Kraftfahrzeuge denkbar, wie sie beispielsweise der Japaner Shigeomi Koshimizu entwickelt hat. Dieser hat festgestellt, dass sich Körperkonturen, Haltung und Gewichtsverteilung beim Autofahren jeweils einem bestimmten Menschen zuordnen lassen. Dies würde so weit gehen, dass künftig sogar Automodelle gebaut werden könnten, bei denen gleich der Dieb anhand seines Hinterns identifiziert werden könnte.

Big Data erlaubt es über die sozialen Netzwerke, die Stimmungslage der Menschen auf der ganzen Welt zu erfassen. Eine extrem brisante Tatsache, da es so für Geheimdienste leicht möglich wird, diese Stimmung für sich zu nutzen. Auch dies ein Aspekt für die Datensammelwut von NSA & Co.!

Wer das Buch ›Big Data‹ gelesen hat, kann nachvollziehen, warum es derzeit eine massive Kampagne für die Cloud gibt, schließlich ist dies die einfachste Art, an wertvolle Firmendaten zu gelangen. Industriespionage wird durch dieses Instrument so leicht wie nie. Nur verantwortungslose Manager setzen auf dieses Instrument und lagern ihre Daten aus Kostengründen in die Cloud aus.

Big Data ist ein gefährliches Instrument, das in den falschen Händen fatale Auswirkungen hat. Bereits heute werden in den USA Polizeistreifen aufgrund der Analyse von Datenbanken an bestimmten Straßen positioniert, da dort laut Statistik ein Verbrechen zu erwarten ist. Auf diese Weise konnten einige Städte einen signifikanten Rückgang der Verbrechensquote feiern. Doch besteht die Gefahr, dass künftig sogar Menschen vorsorglich festgenommen werden, da ein Algorithmus für diese Person ein Verbrechen vorhersagt. Ein Blick in eine frostige Zukunft, die niemals Wirklichkeit werden darf. Jeder Bürger ist daher gut beraten, sich das Buch ›Big Data‹ von Viktor Mayer-Schönberger und Kenneth Cukier zu besorgen, um zu sehen, was heute schon möglich ist, um sein Handeln dem Wandel anzupassen.

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Mehr Informationen:

Kontakt  Herstellerinfo 
Titel: Big Data
Autoren: Viktor Mayer-Schönberger und Kenneth Cukier
Verlag: Redline Verlag
Preis: 24,99
ISBN: 978-3-86881-506-1
www.redline-verlag.de
 

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