Sie sind hier:

Jahrgang 2017

Jahrgang 2016

Jahrgang 2015

Jahrgang 2014

Ausgabe Januar 2014

Ausgabe Februar 2014

Ausgabe März 2014

Ausgabe April 2014

Ausgabe Mai 2014

Ausgabe Juni 2014

Ausgabe Juli 2014

Ausgabe August 2014

Ausgabe September 2014

Ausgabe Oktober 2014

Ausgabe November 2014

Ausgabe Dezember 2014

Jahrgang 2013

Jahrgang 2012

Jahrgang 2011

Jahrgang 2010

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Impressum

Kontakt

Gefährliche Produkte 2017

Gefährliche Gemische brauchen neue Etiketten

Gläubiger werden noch länger auf ihr Geld warten

Stärker serviceorientiert und responsive

25 Jahre Exzellenz für Laserstrahlformung

Adidas und Siemens kooperieren

Wettbewerbsvorteile mit Digitalisierung

Künstliche Intelligenz als Chance

Aleris: Alu-Legierungen mit Top-Eigenschaften

Wasseraufbereitung ohne Chemie

Automatisierte Bestandsführung von Werkzeugen

Vernetzbare Hydraulik von Rexroth

Hygienic Design für Normelemente

Haimer-Gruppe übernimmt Microset GmbH

Leybold vereinfacht Reparaturen

Firmengruppe Liebherr mit gutem Ergebnis

Mader: Druckluft-Leckagen auf der Spur

Zusammenarbeit in Sachen IoT-Dienste

System-Handbuch für Industrie und IT

Kompakter Mobilfunkrouter mit MindConnect

Ultrafeinkörniger Stahl von Steeltec

Anlage in nur drei Monaten modernisiert

Trelleborg erweitert sein Dienstleistungsprogramm

XL-Leistung für beste Performance

Benchmark in Sachen Flexibilität und Effizienz

Hebotecs Klettband-Befestigungslösung

Präzisions-Hochspannungsmeter

Concept Laser baut Führungsposition aus

Neuer Geschäftsführer Vertrieb bei Hedelius

Reger Zuspruch für den FBDi-Verband

Mehr Manpower für Remmert

Heinrich Peter Röhm feiert 80. Geburtstag

"Girls' Day" bei Yaskawa

Großversuch mit Deutschland

Weiterbildung ist das A und O

Wirbel um das gekündigte Klimaabkommen

Die Wärmeausdehnung im Fokus

Die energiesparende Schneide

Frontapparat verkürzt Bearbeitungszeit

Geboren aus sehr feinem Staub

Spezialitäten aus dem Bayerwald

Eintauchen in die Welt der Musik

Ein Handschuh, der mitdenkt

Mikrostrukturen mit dem Laser ätzen

Gasturbinenschaufeln aus dem 3D-Drucker

Geringerer Strömungswiderstand dank Luftkissen

Hochproduktives Aluminium-Zerspanen

Ideal für vielfältige Materialien

Spitzen-BAZs für den Werkzeug- und Formenbau

Für die Zukunft gerüstet

Gelenkersatz in 1A-Qualität

Komplexe Teile in 50 Minuten

Ideal für die CFK-Bearbeitung

Iscar erweitert Programm

Gemeinsam an die harten Fälle

Effizientes Spannen von Werkstücken

Große Bedeutung für die Prozesssicherheit

25 Tonnen Spannkraft

Spannzangenrundlauf unter 2 µm

Nahtlose Vereinfachung der Messtechnik

Service digitalisiert

Panels zum Bedienen und Beobachten

Datakit unterstützen jetzt Creo Parametric 4.0

HELiOS 2017 bekommt Service Pack 1

HBE Dynamic-Baureihe auf Erfolgskurs

Esab verbessert Stabelektroden

Für noch mehr Qualität in der Fertigung

Presse und Werkzeug optimal abgestimmt

Passgenaue Dreh-Schleif-Lösung

Kombination aus zwei Baukästen

Optisches Messsystem für große Messprojekte

Einstieg in automatische CNC-Messung

Eine Technologie setzt sich durch

Steinbocks Kühlmittelschläuche

Alternative zum Kühlschmierstoff

Gerüche, Gase und Dämpfe beseitigen

Zahnräder und Wellen effizient kugelstrahlen

FDM-3D-Drucktechnologie spart Zeit

3D-Drucker lässt Silberrücken auferstehen

Sechs Zylinder für mehr Leistung

Low-Cost-Roboter von Igus

Sicherheit hat beim Fräsen höchste Priorität

MTS Sensors: Neue Schnittstellen und Zertifikate

Höhere Traglast für die Motoman GP-Serie

Siei-Areg ergänzt Sortiment an Servomo

Baggerschaufeln im Turbotempo schleifen

BDS: Ein vielseitiger Spezialist

Hellwig macht alte Drehmaschinen sicherer

Rolltorsystem für eine Schleifmaschine

Die Welt der Sensoren im Griff

Anzeige


Die Index-Gruppe zählt mit ihren Marken ›Index‹ und ›Traub‹ zu den weltweit führenden Herstellern von CNC-Drehmaschinen. Mit sechs Produktionsstandorten und fünf internationalen Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie 80 Vertretungen ist die Esslinger Unternehmensgruppe weltweit vertreten.






Interessante Artikel früherer Ausgaben






Anzeige


Die Hydropneu GmbH produziert Hydraulikzylindern, Hydraulikaggregaten und hydraulische Steuerungen. Neben der Fertigung von Norm- und Standardzylindern ist die Konstruktion von maßgeschneiderten Hydraulik-Zylindern nach Kundenvorgaben ein Spezialgebiet des Unternehmens.






Wichtige Neuheit!

Die Welt der Fertigung wird ab sofort nicht mehr gedruckt, sondern als multimediale PDF-Ausgabe zum freien Download veröffentlicht. Hier geht´s zu den PDF-Ausgaben. Mehr Infos zur Welt der Fertigung finden Sie hier.






Anzeige


Die Klingelnberg Gruppe ist weltweit führend in der Entwicklung und Fertigung von Maschinen zur Kegelrad- und Stirnradbearbeitung, Präzisionsmesszentren für Verzahnungen und rotationssymmetrische Bauteile sowie in der Fertigung hochpräziser Komponenten für die Antriebstechnik im Kundenauftrag.






Die Welt des Kaufmanns






Die VBA-Welt






Die 3D-Welt von Blender






Anzeige







Anzeige


Das Kerngeschäft der Paul Horn GmbH ist die Bearbeitung zwischen zwei Flanken – Schwerpunkt Einstechen – sowie von weiteren, hochtechnologischen Anwendungen, verbunden mit Kundennähe, hoher Produktqualität, Beratungskompetenz und Lieferbereitschaft.






Die Welt der Geometrie







Die Welt der Elektronik







Die bunte Welt






Anzeige


Supfina Grieshaber besitzt langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Superfinish-Bearbeitung mit Stein- und Bandwerkzeugen. In Verbindung mit dem Wissen über vor- und nachgelagerte Prozesse bietet das Unternehmen praxisorientierte Lösungen.






Die besondere Welt






Anzeige


Leistungsstarke Sägemaschinen zur Metallbearbeitung sind das Markenzeichen der weltweit tätigen Behringer GmbH. Die Produktpalette umfasst Band-, Kreis- und Bügelsägen sowie Automatisierungskomponenten aus dem hauseigenen Stahlbau.






Die Welt der Goodies


Additive Fertigung


Automation


Biegen


CAD


Entsorgung


Gewindeherstellung


Handwerkzeuge


Kennzeichnen


Lasertechnik


Logistik


Maschinenbau


Messtechnik


Schleiftechnik


Schweißtechnik


Sicherheitstechnik


Spannmittel


Steuerungen


Tribologie


Wasserstrahltechnik


Zahnradfertigung


Sonstiges






Die Welt der Events






Anzeige


EMUGE-FRANKEN ist ein Unternehmensverbund der Präzisionswerkzeug-Hersteller EMUGE-Werk Richard Glimpel GmbH & Co.KG in Lauf und der FRANKEN GmbH & Co. KG in Rückersdorf. Seit nahezu 100 Jahren zählt das Unternehmen zu den weltweit führenden Herstellern von Produkten der Gewindeschneid-, Prüf-, Spann- und Frästechnik.






Anzeige


Die RAZIOL Zibulla & Sohn GmbH steht seit 75 Jahren für Qualität in der Schmierungstechnik. Rollenbandöler, Sprühsysteme, Befettungssteuerungen, Dosiergeräte sowie leistungsstarke Umformöle gehören zu den in Eigenfertigung entwickelten und konstruierten Produkten.






Die Welt der Erfindungen

Hier bieten Erfinder Rechte oder Lizenzen für interessante Produkte an. Reinschauen lohnt sich!







Die Welt aus Professorensicht

An dieser Stelle wird sich in unregelmäßigen Zeitabständen ein anonym bleibender Professor äußern. Er wird intime Einblicke in ein absurdes Lehrsystem geben, das sich als leistungsfeindlich und ungerecht outet.







Anzeige


Vogt Ultrasonics ist seit 1983 ein Spezialist in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung. Das Unternehmen bietet hochleistungsfähige Ultraschallprüfsysteme und -geräte sowie alle zerstörungsfreien Prüfmethoden in Dienstleistung im eigene Prüfzentrum oder beim Kunden vor Ort.






Die Welt der Reisenden

Ob Urlaub, Messebesuch oder Reportage, es gibt viele Gründe, Hotels und Pensionen aufzusuchen. Gerade zur Messezeit sind viele Häuser jedoch total überteuert. Wir präsentieren günstige Geheimtipps.


Messe Düsseldorf und Köln



Messe Frankfurt



Messe Hannover



Messe Koblenz



Messe Leipzig



Messe München



Messe Nürnberg



Messe Pforzheim



Messe Stuttgart







Interessante Links aus aller Welt

Energiepolitik: Billige Energie entscheidet über Hunger oder Wohlstand
Studie: Vor 4.000 bis 6.000 Jahren lag der Meeresspiegel um bis zu sechs Meter höher
Absurd: Stromüberangebot wird künstlich teuer vernichtet
Erwischt: Politik und deutsche Medien als Fake News-Produzenten
Sonnensystem: Neuer Mond um Zwergplaneten entdeckt
Studie: Pflanzen können offenbar hören
Sensation: Lebensecht versteinerter Dinosaurier entdeckt
Entwicklungsgeschichte: Stammt der Mensch doch nicht aus Afrika?
Studie: Atheisten sind statistisch intelligenter als gläubige Menschen
Methanhydrat: China baut „brennbares Eis“ im Südchinesischen Meer ab
Indoktrination: Grundschulkinder werden manipuliert
Solarenergie: Viele Arbeitsplätze für eine magere Energieerzeugung
Fake-News: Abersinn im Bayerischen Grundschul-Arbeitsblatt
Feinstaubgrenzwerte: Hinter der Forderung nach strengeren Grenzwerten steckt in Wahrheit ein perfider Langzeitplan
ZDF: Unkorrekte Berichterstattung in Sachen Klimawandel
Studie: Alleine die Sonne ist für Variationen von Temperatur und Niederschlag verantwortlich
Ärgerlich: EU-Kommission will Mautsystem an die gefahrenen Kilometer koppeln
Zufallsfund: Forscher haben Fisch ohne Gesicht entdeckt
Erkenntnis: Schon in der Altsteinzeit wurden Karieslöcher mit winzigen Bohrern behandelt
Cookies: EU-Kommission will Zustimmungsverfahren einführen
Lohngerechtigkeit: Firmen sind schlecht vorbereitet
Versehen? Ermittler finden nach Exhumierung fremde Leichenteile im Sarg des ehemaligen polnischen Präsidenten Lech Kaczynski
Faszinierend: Tolle Bilder von Astronaut Thomas Pesquet aus der ISS
Marsforschung: Es gab über Millionen Jahre lebensfreundliche Bedingungen auf dem Roten Planeten
Weg zur Bargeldabschaffung: Gebühren bei Kartenzahlung werden abgeschafft
Autonom: Forscher entwickeln Drohne für den Dauerbetrieb
Bürgerentmachtung: SPD-Bundespolitiker Marco Bülow mahnt an, dass die geplante Infrastrukturgesellschaft die Privatisierung der Autobahn ermöglicht
Stabiler: Bauverfahren aus alter Zeit sorgen für ultraleichte Betondecken
Aralsee: Wasser und Fische kehren zurück
Klimapolitik: Warum der US-Präsident eine richtige Entscheidung getroffen hat
ARD-Tagesschau: Fake-Meldung spricht von Meeresspiegelanstieg
Fake News: Eine Sammlung von Fakten zeigt, dass die Wahrheit derzeit unerwünscht ist
Kohlenstoff-Steuer: Bürger werden massiv zur Kasse gebeten
Geklärt: Wow-Signal stammt nicht von einer fremden Zivilisation
Überwachungsskandal: Dokumente lassen sich eindeutig zu einem bestimmten Drucker und einer bestimmten Druckzeit zurückverfolgen
Preiskracher: Lasersintermaschine für unter 10.000 US-Dollar






Der CCD-Chip als Mikrometerjäger

Die Messtechnik verändert sich gegenwärtig in einem atemberaubenden Tempo. Insbesondere die Technik des Messens mit Hilfe einer CCD-Kamera hat in den letzten Jahren echte Innovationssprünge vollzogen, die in den Messräumen Begeisterung auslöst. Das Unternehmen Steinbichler ist ganz vorne zu finden, wenn es um diese Technik geht.


Das Messen war lange Jahre ein Vorgang, bei dem die zu prüfenden Flächen taktil angetastet wurden. In jüngerer Zeit hat das berührungslose Messen immer mehr Freunde gewonnen, da diese Art des Messens mit großen Vorteilen aufwarten kann. Dazu zählt zum Beispiel das Fehlen jeder Messkraft, die während des Messens auf das Werkstück einwirkt. Der Vorteil liegt auf der Hand, kann doch durch das Fehlen von Messkräften jedes noch so filigrane Werkstück zuverlässig vermessen werden.

Auch die Geschwindigkeit der Messung ist ein wichtiges Plus, das fürs berührungslose Messen spricht. Dazu kommt, dass beim taktilen Messen nur eine begrenzte Zahl von Messpunkten angetastet wird, um die Messzeit nicht zu sehr ausufern zu lassen. In der Folge sind daher auch nur eingeschränkt genaue Berechnungen möglich, die aus den einzelnen Punkten einen Kreis oder eine Ebene bilden. Diese ganzen Einschränkungen kennt die 3D-Messtechnik nicht.

Neue Messanwendungen

Dank des berührungslosen Messens eignet sich die optische 3D-Messtechnik bestens für Messungen, die taktil überhaupt nicht durchführbar sind. Zu nennen wäre zum Beispiel die Verformungs- und Schwingungsanalyse, bei der in Schwingung befindliche Teile untersucht werden. Hier werden via Stroboskopblitzen schwingungsbedingte Verformungen praktisch „eingefroren“. So kann etwa eine Autokarosserie per 3D-Messtechnik auf unzulässige Verformungen untersucht werden. Auf diese Weise werden Materialverformungen erkannt, die per Messuhr nicht oder nur schwer feststellbar wären.

Zahnärzte werden künftig nicht mehr erst langwierig einen Abdruck des Gebisses anfertigen, wenn Zahnersatz anzufertigen ist. Dies besorgt heutzutage ein Dentalscanner, der das Gleiche schneller und schonender erledigt.

Auch die Shearografie ist eine interessante Anwendung, die nur mit berührungslos arbeitenden Systemen durchführbar ist. Mit dieser Technik werden beispielsweise Flugzeugflügel nach einem Vogelschlag untersucht, ob sich das unter der CFK-Schicht liegende Kompositbauteil abgelöst hat. Diese Messung geschieht auf raffinierte Weise: Bei der Shearographie wird Laserlicht auf die Oberfläche eines Prüfkörpers projiziert. Das reflektierte Lichtmuster, auch Specklemuster genannt, wird mit einer Kamera aufgezeichnet und gespeichert. Sobald das Prüfobjekt belastet wird und sich dadurch im sub-µm Bereich verformt, wird ein zweites Bild des nun veränderten Lichtmusters aufgezeichnet. Man bekommt sogenannte Phasendifferenzen, die Aufschluss darüber geben, ob das Bauteil defekt ist oder nicht. Diese Technik wird übrigens auch bei teuren Lastwagenreifen genutzt, da diese mehrmals neu vulkanisiert werden. In diesem Fall ist es besonders wichtig, dass die aus einem Metallgeflecht bestehende Karkasse absolut unbeschädigt ist, was durch die Shearographieprüfung unter Einsatz von Vakuum getestet wird.

Auch der Sport hat mittlerweile die 3D-Messtechnik entdeckt. Damit sind Bewegungsstudien machbar, die zu einer besseren Haltung beispielsweise beim Weitsprung, Laufen oder beim Hochsprung führen. Wie man sieht, gibt es eine Vielzahl spannender Anwendungen für die 3D-Messtechnik.

Clevere Technik

Interessant ist es nun zu wissen, wie solche Systeme funktionieren. Dazu soll das 3D-Meßsystem ›Comet‹ von Steinbichler näher betrachtet werden. Bei der Betrachtung dieses Geräts fallen sofort zwei optische Komponenten auf, die ähnlich angeordnet sind wie die Augen von Menschen. Genau wie diese lassen sie sich im Fokus verstellen, sodass sich unterschiedliche Bereiche ergeben, in denen „scharf“ gesehen wird. Durch diese Einstellbarkeit wird es beim Comet-System möglich, entweder in einem kleinen Meßvolumen mit hoher Genauigkeit zu messen oder ein größeres Meßvolumen zu wählen, in dem allerdings die Messgenauigkeit nicht so hoch ist. Die Schrägstellung der Optiken, von denen eine sich als CCD-Kamera outet und die andere als Projektor-Optik erkennbar ist, ist das eigentliche Geheimnis, um über eine relativ einfache Messmöglichkeit Maße an Gegenständen zu ermitteln.

Diese Messung erfolgt über eine simple Dreiecksrechnung, die über die bekannten Winkelfunktionen ausgeführt wird. Der Fachbegriff dazu lautet: Triangulation, abgeleitet von den trigonometrischen Funktionen. Einfach ausgedrückt wird ein von der Projektor-Optik ausgehender Lichtstrahl zum Messobjekt geworfen, von wo er in ein bestimmtes Pixel der CCD-Kamera gelenkt wird. Da die Abstände und die Winkel zwischen der Projektor-Optik und der CCD-Kamera bekannt sind, lässt sich berechnen, wie weit das angestrahlte Objekt entfernt ist.

Wem die Comet-Technik von Steinbichler noch unbekannt ist, für den ist jedoch immer noch unklar, auf welche Weise ein „dicker“ Lichtstrahl in der Lage ist, derartiges zu leisten, damit er für solche Berechnungen verwendet werden kann. Die erste eigene Überlegung führt schließlich zum Ergebnis, dass von einem „dicken“ Lichtstrahl viele Pixel der CCD-Kamera vom Lichtstrahl getroffen werden müssten und die Entfernungsberechnung entsprechend ungenau ausfallen sollte. Eine mögliche Lösung dieses Rätsels wäre die Überlegung, hier eine gitterartige Anordnung von Laserdioden zu verwenden, wo jeder Laserdiode ein Pixel auf dem Sensor der CCD-Kamera zugeordnet ist. Auf diese Weise wäre es einfach, Entfernungsberechnungen durchzuführen beziehungsweise die Form des zu messenden Werkstücks zu errechnen. Man müsste nur die Laserdioden nacheinander feuern lassen und den Pixelplatz registrieren, an dem der Laserpuls auftrifft.

Es gibt jedoch eine viel bessere Lösung, die genau dies leistet: die Verwendung von Mikrospiegel Arrays - auch DLP Technologie genannt-, wie sie mittlerweile im HD-Beamerbereich üblich sind und für schärfste Bilder im Großformat sorgen. Bei dieser hochinteressanten Technik werden winzige Umlenkspiegelchen mittels elektrostatischer Kräfte bewegt, die, angestrahlt von einer LED-Lampe, entweder das Licht durch die Projektionsoptik durchlassen oder sperren. Egal ob Laserdioden oder Spiegelreihe, entscheidend ist, dass ein Strahl ausgesendet wird, der einem festen Pixel auf dem Mikrospiegel Array zugeordnet ist.

Dieser Prozess erfolgt in so einer hohen Abfolge, dass der Eindruck entsteht, dass das Licht kontinuierlich aus der Optik austritt. In Wirklichkeit sind es jedoch Lichtblitze, die auf das zu messende Teil treffen. Diese Spiegelchen können per Stromstoß bis zu 8000 Mal pro Sekunde hin- und hergekippt werden. Darüber hinaus sind die Spiegel mit etwa 9 Mikrometer unglaublich klein und von daher optimal für Messzwecke geeignet. Durch die Projektion einer Sequenz von Streifenmustern auf das Objekt und die Aufzeichnung dieses Musters mit der beobachtenden Kamera lassen sich für jedes Kamerapixel die 3D Koordinate des beobachteten Objektes berechnen.

Fehler herausgerechnet


Es ist Fakt, dass die Größe der einzelnen CCD-Pixel beziehungsweise der DLP-Spiegel die Messauflösung von Messgeräten bestimmen. Schließlich kann man nicht feiner auflösen, als es die Hardware zulässt. Solange es technisch nicht möglich ist, ausreichend genaue Sensoren zu produzieren, um auch noch das letzte Mikrometer aufzuspüren, müssen rechnerische Annäherungen den Mangel lindern. Hier bedienen sich die Steinbichler-Ingenieure eines Verfahren aus dem 1980er Jahren, das per Hardware gesetzte Messgrenzen hinausschiebt: das Phasenschiebeverfahren. Hier werden die Spiegelchen des DLP-Chips derart angesteuert, dass ein Streifenmuster, bestehend aus Hell-, Dunkelfeldern, über das Werkstück wandert.

Dieses Muster wird von den Pixeln der CCD-Kamera registriert und im Rechner abgespeichert. Dort werden die Hell-, Dunkelmuster, die ein logisches Eins/Null-Signal bilden, über eine komplizierte Formel praktisch in ein Analogsignal mit sinusförmigem Verlauf umgerechnet. Auf diese Weise entstehen Grauwerte, denen man durch Interpolation Messwerte am Teil zuordnen kann. Die von der Hardware bedingte begrenzte Auflösung der Pixel des Messgeräts kann so beträchtlich gesteigert werden. Bis zu einem 1/50 Pixel kann auf diese Weise die Auflösung gesteigert werden und man ist damit in der Lage den Abstand von einem Opjekt im Berreich <1µm pro Pixel festzustellen.

Zur tiefenabhängigen Auflösung (Blickrichtung der Kamera) und welches Meßvolumen am Comet-Gerät gewählt wurde, ist auf diese Weise eine laterale Auflösung von 24 bis 252 Mikrometer abhängig von der Kameraauflösung möglich. Um das Meßvolumen voll auszunutzen, kann der Mittelpunkt bei Comet-Geräten von Steinbichler übrigen ganz leicht gefunden werden, da ein Laser diesen anzeigt. Ein einfaches Goodie, an das man sich schnell gewöhnt und nicht mehr missen möchte.

HD für Kritisches

Die höchste Auflösung nützt jedoch nichts, wenn das zu prüfende Teil eine kritische Oberfläche besitzt, die nur unzureichend abgebildet wird. Die Steinbichler-Experten haben für diesen Zweck noch ein besonderes Highlight im Programm: die ILC*-Technik. Über diese Technik werden verschieden Bereiche des zu messenden Opjektes mit einer unterschiedlichen Lichtmenge aus dem Projektor angestrahlt, die Kamera erhält durch dieses Verfahren ein ideal ausgeleuchtetes Bild. Auf diese Weise entstehen Bilder mit extrem großem Kontrastumfang, denen der PC problemlos alle Geheimnisse bezüglich Werkstückmaße entlocken kann.

*intelligent light control; intelligente Licht-Kontrolle

Natürlich will auch die schiere Zahl von Messpunkten in annehmbarer Zeit berechnet sein. Daher kommt nur feinste Rechnertechnik mit fixen 64bit-Prozessoren zum Einsatz, damit das Messen in 3D nicht zu einem Geduldspiel wird. Abgerundet wird das Steinbichler-Produkt ›Comet‹ von einer eigenen Optik, die für optimale Tiefenschärfe sorgt. Auf diese Weise wird dem Zufall jede Chance genommen, Messergebnisse unerkannt zu verfälschen. Ein weiterer Hinweis darauf, dass sich Qualitäts-3D-Messgeräte aus Bayern mehr als lohnen.

 

Mehr Informationen:

Kontakt  Herstellerinfo 
Steinbichler Optotechnik GmbH
Georg-Wiesböck-Ring 12
83115 Neubeuern
Tel.: 08035/8704-0
Fax: 08035/1010
E-Mail: sales@steinbichler.de
www.steinbichler.de
 

War dieser Artikel für Sie hilfreich?

Bitte bewerten Sie diese Seite durch Klick auf die Symbole.

Zugriffe heute: 6 - gesamt: 3191.