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Seit drei Generationen setzt die HEDELIUS Maschinenfabrik Maßstäbe in der Zerspanung. Ideenreichtum, Kundennähe und kompromisslose Qualität sind das Erfolgsrezept des Unternehmens.






Interessante Artikel früherer Ausgaben






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HURCO Companies Inc. entwickelt und fertigt interaktive Computersteuerungen, Software sowie computergestützte Werkzeugmaschinen und –komponenten für die kundenbezogene Einzel- und Kleinserienfertigung.






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Die Klingelnberg Gruppe ist weltweit führend in der Entwicklung und Fertigung von Maschinen zur Kegelrad- und Stirnradbearbeitung, Präzisionsmesszentren für Verzahnungen und rotationssymmetrische Bauteile sowie in der Fertigung hochpräziser Komponenten für die Antriebstechnik im Kundenauftrag.






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Die 3D-Welt von Blender






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Hier bieten Erfinder Rechte oder Lizenzen für interessante Produkte an. Reinschauen lohnt sich!







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An dieser Stelle wird sich in unregelmäßigen Zeitabständen ein anonym bleibender Professor äußern. Er wird intime Einblicke in ein absurdes Lehrsystem geben, das sich als leistungsfeindlich und ungerecht outet.







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Ob Urlaub, Messebesuch oder Reportage, es gibt viele Gründe, Hotels und Pensionen aufzusuchen. Gerade zur Messezeit sind viele Häuser jedoch total überteuert. Wir präsentieren günstige Geheimtipps.


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Interessante Links aus aller Welt

Verbrennungsmotor: Bundestag lässt Einspruchsfrist gegen EU verstreichen
Windenergie: Es gibt keine Belege für eine konsequente CO2-Einsparung
Ungeheuerlich: NOAA-Datenmanipulation um 1,4 Grad Celsius
Desertec: Ein totes Pferd wird immer noch geritten
Weltall: Im Zentrum der Milchstraße könnten sich tausende Schwarzer Löcher befinden
Ganztagsbetreuung: Städte und Gemeinden beklagen fehlendes Personal und zu geringe finanzielle Mittel
Akkutechnik: Deutsche Autobauer derzeit komplett von Asien abhängig
Venus: Gibt es Leben in der Atmosphäre unseres Nachbarplaneten?
3D-Technik: Forscher haben aus dem Grabtuch von Turin ein 3D-Körpermodell rekonstruiert, das Jesus zeigen soll
Schifffahrt: Computersimulation bestätigt, dass Wikinger tatsächlich mit „Sonnensteinen“ navigierten
Gutachten: Roboter sorgen nicht für weniger Arbeitsplätze
Abmahn-Irrsinn: Deutsche Umwelthilfe verklagt viele Städte
Experte: Es gibt keine statistische Erwärmung oder Abkühlung
Ertragssteigerung: Solarindustrie will Strom auf beiden Seiten von Solarmodulen gewinnen
Appell: Erdogan fordert europäische Landsleute auf, im Sinne der Türkei politisch aktiv zu werden
Grundsteuer: Der Wahnsinn wird eine neue Blüte erleben
Inklusion: Schulleiterin verklagt den Bremer Senat
Entdeckung: Forscher stoßen in Peru per Zufall auf Scharrbilder
Sensation: Topmodernes deutsches U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg vor Dänemark gefunden
Abbau: Geldautomaten werden immer weniger
Klimadebatte: Fragwürdiges beim ADAC
Unrentabel: Eigenerzeugter Solarstrom kostet doppelt so viel, wie vom Versorger bezogener Strom
Solarcloud: Fragwürdiges Geschäftsmodell auf Kosten der regulären Kunden
Expertenstreit: Harald Leschs Klimavideos restlos widerlegt
Kohlekraftwerke: Boom in Asien
Energierealität: Kohle und Öl retten USA vor Stromausfällen
Osterinseln: Warum die Insulaner wirklich ausstarben
Sicherheitslücke: Computer können über das Stromnetz ausspioniert werden
EU-Kommission: Fingerabdrücke in Personalausweisen sollen Pflicht werden
Microsoft: Bundesbehörden zahlen 250 Millionen Euro für Lizenzen
Energiewende: Die Opportunitätskosten werden außer Acht gelassen
Gesetzesaushebelung: Bald entscheiden nicht mehr deutsche Angeordnete, wie in Deutschland Energie klimagerecht erzeugt wird
Studie: Batteriespeicher für Solarzellen sind unwirtschaftlich
Geometrieproblem: Biologe gelingt wichtiger Meilenstein
Diesel: Bosch will dem Selbstzünder bessere Abgaswerte anerziehen
Bodensee: Uralte, von Menschen aufgeschüttete Steinhügel im Wasser entdeckt
Mutation: Südasiatisches Volk wurde zu Extremtauchern
Energiewende: Die dazu nötigen Rohstoffe stammen oft aus ökologisch und menschenrechtlich fragwürdigen Quellen
Diesotto: Mazda bringt neuen Motor auf den Markt
Quantenverschränkung: Wissenschaftler feiern besonderes Experiment
Seefahrt: Fuhren schon Neandertaler über das Meer?






Extreme Bürokratie in einer wichtigen Sache

Die in jedem Mitgliedsstaat der EU unmittelbar gültige Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 ›Reach‹ (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals), die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist, gilt als das bislang umfangsreichste Regulierungsvorhaben der Europäischen Union. Dahinter steht der Anspruch, die Risiko- beziehungsweise Kosten-Nutzen-Abwägung aller Stoffverwendungen auf der Grundlage der Beweislastumkehr zu vereinheitlichen. Der Wissenschafts-Autor Edgar L. Gärtner legt dar, dass die EU hier über das Ziel hinausgeschossen ist.


Nach dem Grundsatz ›No data, no market‹ dürfen Hersteller und Importeure Stoffe nur dann vermarkten, wenn sie diese bei der Europäischen Chemikalienagentur ›Echa‹ in Helsinki registriert haben. Eine Registriernummer bekommen sie aber nur, wenn sie detaillierte Stoffdaten vorlegen können, die zum Teil ausschließlich mithilfe von Tierversuchen ermittelt werden können. Extrem Besorgnis erregende Substanzen (Substances of Very High Concern, SVHC) nach Reach-Artikel 57 müssen einer Zulassungsprozedur bei der Echa unterzogen werden.

Diese Stoffe, die unter dem Verdacht stehen, krebserregend, schwer abbaubar oder hormonell wirksam zu sein, kommen auf die „Kandidatenliste“ (Reach-Anhang XV). Doch es zeigte sich bald, dass das Unterfangen dem Turmbau zu Babel gleichkommt. Denn jede einzelne Stoffverwendung, deren Gesamtzahl in die Millionen geht, erfordert danach eine spezielle Risikobewertung nach einem Stufenschema, das primär von der Produktionsmenge, nicht jedoch von der potenziellen Gefährlichkeit des Stoffes abhängt, und einen entsprechenden Sicherheitsbericht. Deshalb stand die Industrie dem Projekt lange Zeit reserviert gegenüber.

Schon vor der parlamentarischen Behandlung des im Jahre 2001 lancierten Gesetzesvorhabens gab es daher erhebliche Abstriche bei den Registrierungs- und Zulassungsanforderungen. Die Verfechter des neuen Regulierungsansatzes konnten schon bei der ersten Lesung des Gesetzestextes im Europa-Parlament nicht mehr ernsthaft behaupten, ihr ex­trem bürokratischer Ansatz bringe gegenüber dem früheren fallbezogenen Vorgehen nennenswerte Fortschritte. Fachleute wiesen gar darauf hin, dass spektakuläre Fälle von technischem und menschlichem Versagen bei der Stoffbewertung, wie etwa beim Schlafmittel Contergan, auch durch Reach nicht hätten verhindert werden können.

Die Unternehmen sind nun gesetzlich verpflichtet, bei der Stoffregistrierung in Form von ›Substance Information Exchange Fora‹ (SIEF) mit ihren direkten Wettbewerbern zusammenzuarbeiten. Dabei treten Probleme des Datenschutzes und des Kartellrechts auf, die nur mithilfe teurer Rechtsberatung durch spezialisierte ›Law Firms‹ entschärft werden können. Schon die Phase der sechsmonatigen Vorregistrierung von Substanzen, die die Informationsbasis für die Bildung von ›SIEF‹ liefern sollte, erwies sich als ziemlich chaotisch. Sie endete am 1. Dezember 2008.

Bis zum 1. Dezember 2010 mussten dann die so genannten Großstoffe mit einer Jahresproduktion von über 1 000 Tonnen registriert werden. Krebsverdächtige Stoffe (CMR-Stoffe) aber schon bei einer Jahresproduktion von über einer Tonne. Die Registrierungspflicht für Stoffe ab 100 Jahrestonnen endete am 1. Juni 2013. Die Registrierung der Stoffe ab einer Jahrestonne ist noch bis zum 1. Juni 2018 möglich.

Sie betrifft auch viele Naturstoffe wie etwa Citronell- oder Lavendelöl, die sich seit Jahrtausenden bewährt haben. Nun müssen deren bäuerlichen oder mittelständischen Hersteller dafür umfangreiches Datenmaterial liefern, wenn sie im Geschäft bleiben wollen. Für viele ist das existenzbedrohend. Ein anderes Beispiel für fortbestehende Unsicherheit: Synthetische Amorphe Kieselsäure (Silicagel), die als Zusatzstoff für Farben, Papier, Kunststoffe, Textilien, Zahnpasta, Kosmetik und andere Produkte des täglichen Bedarfs benötigt wird, könnte eigentlich als harmlos gelten. Da auf sie aber auf die umstrittene EU-Definition von „Nanomaterial“ passt, wurde ihre Reach-Registrierung zu einem endlosen Hindernislauf. Denn „Nano“ hat in der EU zurzeit eine schlechte Presse.

Die Elektronikindustrie hat Probleme mit der Auskunftspflicht über die Verwendung von SHVC nach Reach Art. 33. Galliumarsenid (GaAs), das sich in elektronischen Sensoren findet, gilt als CMR-Stoff und steht deshalb auf der „Kandidatenliste“. Aber in den gängigen Anwendungen ist GaAs sicher verkapselt. Die Nutzer von Pkws, Rauchmeldern oder Smartphones kommen damit nicht in Berührung. Vielleicht ist es für die Elektronikindustrie besser, eine Verwendungsbeschränkung statt einer Zulassung zu beantragen. Denn die Zulassung durch die Echa kann jederzeit widerrufen werden, während die Verwendungsbeschränkung Planungssicherheit gewährleistet. Verwendungsbeschränkungen können jedoch nur durch die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten erlassen werden, wodurch den Antragstellern höhere Kosten entstehen.

Von Rechtssicherheit kann also bislang keine Rede sein. Da weder die EU-Kommission noch die Industrie eingestehen wollten, sich geirrt zu haben, einigten sie sich schließlich stillschweigend darauf, den Europäern ein Theater vorzuspielen. Das aber setzt weitere informelle Absprachen mit europäischen und nationalen Bürokratien und mit den von ihnen als „Wachhunde“ eingesetzten NGOs voraus, die der Rechtssicherheit noch mehr zuwiderlaufen.

Beziehungen in Netzwerken werden wichtiger als die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen. Kurz: Da es unmöglich ist, die absolute Unschädlichkeit eines Produkts im Voraus zu beweisen, müssen dessen Produzenten und Lieferanten wenigstens zeigen, dass sie sich politisch korrekt verhalten. Das hat bis jetzt schon einige Milliarden Euro gekostet. Ob das von den Endverbrauchern schlussendlich honoriert wird, bleibt sehr fraglich, denn Reach spielt in der Produktwerbung bislang keine Rolle.

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Edgar Gärtner
Otto-Weiss-Strasse 10
61231 Bad Nauheim
Tel.: +49-6032-3071508
E-Mail: info@gaertner-online.de
www.gaertner-online.de
 

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