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Damit Gedanken sichtbar werden

Im EDV-Zeitalter sind von Hand geschriebene Briefe zwar selten geworden, doch Schreibgeräte wie Füller, Bleistift oder Kugelschreiber nach wie vor in großer Zahl präsent. Schließlich werden Notizen, Einkaufzettel oder Liebesbriefe bevorzugt von Hand geschrieben. Insbesondere wichtige Dokumente, wie etwa Kaufverträge oder Urkunden kommen ohne handschriftliche Unterschrift nicht aus. Freunde des individuellen Geschmacks nehmen dazu nicht 08/15-Stifte, sondern edle Hingucker, wie sie von Cleo hergestellt werden.


Wer hat nicht schon einmal ehrfurchtsvoll eine von Hand geschriebene Bibel oder eine jahrhundertealte Urkunde betrachtet und jeden Buchstaben einzeln untersucht? Das Anfertigen dieser Werke war eine Meisterleistung, die viel Geduld und Können erforderte, da diese Werke nicht einfach nur informieren, sondern auch gleichzeitig kleine Kunstwerke sein sollten.

Keine leichte Aufgabe, denn in den Schreibstuben der Klöster und Burgen war es in der Regel düster und insbesondere im Winter ungemütlich. Schnelles Ermüden und klamme Finger waren die Folge, was dem Schreibfluss nicht förderlich war. Dazu kommt, dass die damalige Schreibtechnik sich lange auf einen Federkiel beschränkte. Beim Eintauchen in das Tintenfass geschah es schon einmal, dass ein Tropfen Tinte versehentlich auf dem Papier landete und dann guter Rat gefragt war, das Malheur zu beseitigen.

Findige Köpfe fanden bald heraus, wie man ein Schreibgerät bauen muss, damit nicht ständig der Griff zum Tintenfass nötig ist. Gefragt war vor allem eine gleichmäßig fließende Tinte. Dies wurde per geschlitzter Feder erreicht, die durch den Schreibdruck leicht aufgebogen wird. Durch dieses Aufbiegen entsteht ein Spalt, der dafür sorgt, dass per Kapillarwirkung die Tinte an die Schreibspitze gesogen wird. Goldfedern mit Abrundungen sorgten für angenehmes Schreiben.Die ersten Füllfederhalter, die nach diesem Wissen gebaut wurden, entstanden in den 1850er Jahren. Lewis Edson Watermann war es, der den Füllfederhalter zum Massenprodukt machte.

Wer viel von Hand schreibt, ist sehr schnell vom Federkiel zum Füller umgestiegen, da die modernen Schreibzeuge es viel schneller zuließen, die Gedanken aufs Papier zu bringen. Kein Wunder, dass Komponisten und Dichter sich des neuen Schreibgeräts rasch bemächtigten. Kein Eintauchen ins Tintenfass und kein Ärger über einen Tintenfleck auf dem Papier störten fortan ihre Schaffensphasen.

Die Technik der Schreibgeräte blieb natürlich nicht stehen. Immer bessere Federformen, Materialien und Griffarten wetteiferten um die Gunst der Dichter und Denker. Wie bei vielen anderen Artikel auch, kristallisierten sich im Laufe der Zeit Produkte für unterschiedlichste Ansprüche heraus. Der einfache Griffel für den täglichen Bedarf und der Luxusstift für erlesene Werke.Im Jahre 1945, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat sich ein weiteres Unternehmen aufgemacht, den Leuten Schreibzeug in die Hände zu geben: Cleo.

Die Geschichte zum Firmennamen lohnt sich zu kennen: Da nach dem Zweiten Weltkrieg Maschinen Mangelware waren und man, wie die alten Ägypter, viel von Hand machen musste, erhielt die erste Kollektion an Schreibgeräten den Namen ›Cleopatra‹. Der Volksmund machte daraus dann ›Cleo‹. Die Idee der Unternehmensgründer war gut, denn egal wie groß die Not nach dem Krieg sich darstellte, Schreibzeuge waren für den Metzger und Bäcker ebenso wichtig wir für den Kaufmann oder den Polizisten. In der Anfangsphase wurden allerdings zunächst relativ einfache Schreibgeräte produziert, die man, wie in ferner Vergangenheit, wieder in Tintenfässer tunken musste.

Millionenfach Qualität

Bereits in den 1960er Jahren wurden Tuschezeichengeräte produziert. Hier ist Feinmechanik vom Feinsten gefragt und jede Menge Physikwissen nötig, damit die Tinte nur fließt, wenn sie benötigt wird. Zu Millionen wurden in den folgenden Jahrzenten Cleo-Schreibgeräte produziert und vor allem im damaligen Ostblock abgesetzt. Nach der Wende brachen diese Märkte weg und man war gezwungen, sich neu zu orientieren.

Man entschied sich, weg vom Massenmarkt und hin zum Spitzenprodukt zu gehen. Heute bietet Cleo ausschließlich Schreibgeräte von höchster Qualität und edler Note. Cleo-Produkte sind absolute Geheimtipps für Kenner, da hier das Preis-Leistungsverhältnis ungeschlagen ist. Selbst für das absolute Spitzenprodukt aus Brandenburg muss keine vierstellige Summe auf den Tresen gelegt werden. Dennoch bekommt man eine Schreibfeder aus reinem 18-karätigen Gold, die sogar von Hand bemalt und aufwändig mit hochwertigem Rhodium beschichtet wird. Wer damit einmal geschrieben hat, will nichts anderes mehr.

Selbstredend, dass ein Spitzenfüller auch ein edles Äußeres erhält. Das Gehäuse des Top-Füllers wird beispielsweise aus einem der edelsten und seltensten Hölzern überhaupt hergestellt: Amboina Maser. Die besondere Kunst liegt darin, das Holz so zu bearbeiten, dass es keinen Riss gibt. Hier ist altes Handwerkerwissen gefragt, das bei Cleo noch liebevoll gepflegt wird. So einen Füller einfach nur als Füller zu bezeichnen, würde bedeuten, einen edlen Bugattie nur als Fahrzeug zu betiteln.

Doch haben die Macher bei Cleo noch mehr Ideen, um ihre Schreibgeräte vom Markt abzuheben: Jeder Füller benötigt beispielsweise einen Clip, damit er etwa in der Hemdentasche sicher verstaut werden kann. Dieser Clip ist nicht einfach ein billiges Kunststoffteil, sondern besteht aus massivem Messing, das von Hand gebogen sowie verlötet und anschließend sauber galvanisiert wird. Zarte Frauenhände montieren anschließend die Einzelteile zu einem hochwertigen Cleo-Schreibgerät. Es lohnt sich, die Kappe zur Hand zu nehmen, auf die gerade der Clip montiert wurde. Egal wie man die Kappe auf den Füller schraubt, in jedem Fall zeigt der Clip akkurat zur Feder. Ein Detail, das die Klasse der Cleo-Schreibgeräte unterstreicht.

Wer es ganz ausgefallen will, kann sich auch ein individuelles Unikat aus Mammutknochen, versteinerten Bäumen oder exotischen Hölzern herstellen lassen. Doch ist das serienmäßige Angebot an schönen Schreibgeräten bereits derart umfangreich, dass dieser Wunsch wohl selten aufkommen wird. Wobei Serienmäßig nicht „billig“ bedeutet, denn das Unternehmen verarbeitet beispielsweise als eines der letzten Unternehmen weltweit den Rohstoff ›Naturkautschuk‹ , der jedes Exemplar zu einem Unikat macht. Aber auch in Messing oder Edelharz ausgeführte Stücke sind Vertreter einer ganz besonderen Schreibzeug-Liga.

Dank eines eigenen Werkzeugbaus sind natürlich auch Sonderformen möglich, um beispielsweise gute Geschäftskunden mit einem edlen Sammlerstück zu überraschen. Für den Messeauftritt haben die Macher von Cleo sogar etwas außergewöhnliches parat: Einen Kugelschreiber im Messschieber-Funktion.

Edle Schreibgeräte halten ein Leben lang. Sollte dennoch einmal eine Reparatur nötig werden, so ist dies selbst nach vielen Jahrzehnten möglich. Cleo repariert jeden Oldie aus eigener Produktion. Wer mit spitzem Bleistift rechnet stellt fest, dass es auf die Lebensdauer gesehen nicht teuer ist, sich etwas Besonderes zum Schreiben zu gönnen. Ganz abgesehen davon, dass die Umwelt durch nicht weggeworfene Billigstifte massiv profitiert.

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Mehr Informationen:

Kontakt  Herstellerinfo 
Cleo Schreibgeräte GmbH
An der Wassermühle
19336 Bad Wilsnack
Tel.: +49 (0) 3 87 91 - 9 84-0
Fax: +49 (0) 3 87 91 - 9 84-22
E-Mail: info@cleo-skribent.de
www.cleo-skribent.de
 

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