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Seit drei Generationen setzt die HEDELIUS Maschinenfabrik Maßstäbe in der Zerspanung. Ideenreichtum, Kundennähe und kompromisslose Qualität sind das Erfolgsrezept des Unternehmens.






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HURCO Companies Inc. entwickelt und fertigt interaktive Computersteuerungen, Software sowie computergestützte Werkzeugmaschinen und –komponenten für die kundenbezogene Einzel- und Kleinserienfertigung.






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Die Klingelnberg Gruppe ist weltweit führend in der Entwicklung und Fertigung von Maschinen zur Kegelrad- und Stirnradbearbeitung, Präzisionsmesszentren für Verzahnungen und rotationssymmetrische Bauteile sowie in der Fertigung hochpräziser Komponenten für die Antriebstechnik im Kundenauftrag.






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An dieser Stelle wird sich in unregelmäßigen Zeitabständen ein anonym bleibender Professor äußern. Er wird intime Einblicke in ein absurdes Lehrsystem geben, das sich als leistungsfeindlich und ungerecht outet.







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Der Weg zum Wohlstand führt über die Industrie

Bundeskanzlerin Merkel sowie viele gewichtige Persönlichkeiten der hiesigen Industrie sind für ein rasches Freihandelsabkommen mit den USA. Sie übersehen dabei die Struktur der Europäischen Union. Warum derartige Abkommen für EU-Mitgliedsländer mit nur rudimentär entwickeltem Industriesektor in Katastrophen münden, ist im Buch ›Warum manche Länder reich und andere arm sind‹ von Erik S. Reinert ausführlich nachzulesen. Hier wird klar dargelegt, dass die Folge solcher Abkommen eine Deindustriealisierung mit einhergehendem Exodus der Bevölkerung in diesen Ländern sein wird.


Wer mit wachen Augen die armen Länder der Welt betrachtet, stellt fest, dass die Mittel der Entwicklungshilfe augenscheinlich keine Wirkung zeigen. Die immer weiter ausgebauten Hilfen bewirken für viele arme Länder keinen Ausstieg aus der Armut. Aktuell sind sogar völkerwanderungsähnliche Szenarien zu beobachten. Die Bürger armer Länder versuchen ihrem Schicksal, Hunger und Elend, durch Auswanderung zu entgehen.

Wer seinen Blick jedoch auf die wirtschaftlich starken Länder Asiens richtet, stellt fest, dass diese auch einmal arm waren und nun zum großen Teil selbst einige Länder Europas im Wohlstand überrundet haben. Was ist der Grund für die unterschiedliche Entwicklung von Ländern, die einst in etwa auf der gleichen Stufe standen? Die Antwort gibt Erik S. Reinert in seinem Buch ›Warum manche Länder reich und andere arm sind‹. In seinem höchst interessanten und erhellenden Werk legt er klar dar, dass diejenigen Länder arm bleiben, die sich lediglich als Rohstoff- und Lebensmittellieferant verstehen. Länder hingegen, die sich bemühen, eine leistungsstarke Industrie aufzubauen, werden ihre Armut überwinden und ihrer Bevölkerung einen hohen Wohlstand bescheren.

Damit dies jedoch eintritt, ist es eine absolute Notwendigkeit, das noch zarte Pflänzchen ›Industrie‹ mit Zöllen vor der Konkurrenz so lange zu schützen, bis diese wettbewerbsfähig genug ist, sich ohne Hilfe am Markt zu behaupten. Dieses Wissen war über Jahrhunderte in Europa zuhause. Heute wird dem Bürger jedoch eingeredet, dass es „Wettbewerbsfähigkeit“ nur gibt, indem der Lebensstandard gesenkt wird. Erik S. Reinert stellt daher sehr ausführlich die Arbeiten bedeutender Persönlichkeiten vor, deren Schriften sich auch heute noch sehr modern und weitsichtig präsentieren.

Insbesondere die Ideen des Jakob Friedrich Freiherr von Bielfeld sowie von Friedrich List werden beleuchtet und als durchaus heute noch anwendbar gelobt. Leider werden jedoch in der EU die Gedanken von Adam Smith verfolgt, der irrigerweise davon ausgeht, dass alle wirtschaftlichen Tätigkeiten als Triebfeder wirtschaftlichen Wohlstands gleichwertig seien. Die Folgen dieser Gedanken sind in der EU bereits zu beobachten: Entindustrialisierung, Entagrarisierung und Entvölkerung.

Im Buch wird natürlich mit Beispielen beschrieben, wie dieses Räderwerk zusammenhängt: Die Landwirtschaft profitiert beispielsweise vom Wissen einer vorhandenen Industrie in Form moderner Maschinen etwa für die Bodenbearbeitung. Das gute Einkommen der in der Industrie Beschäftigten bietet Bauern zudem einen kaufkräftigen Markt für ihre Produkte. Die Landwirtschaft liegt demnach dort darnieder, wo es keine Industrie gibt. Es ist kaum glaubhaft, dass dieser Zusammenhang maßgeblichen Stellen nicht bekannt ist. Mithin muss die Behauptung in den Raum gestellt werden, dass es geplant ist, möglichst viele Entwicklungsländer nicht zu Industrienationen zu entwickeln, um die Zahl der Konkurrenten zu begrenzen. Dies hat bereits England in seinen Kolonien versucht. Die USA konnten sich nur deshalb zur heutigen Großmacht entwickeln, weil dieses Land sich industrialisierte und Englands Joch im Unabhängigkeitskrieg abschüttelte.

Hochinteressante Lernkurve


Das Buch ist ein wahres Füllhorn an interessanten Fakten. So auch das Kapitel ›Globalisierung‹. Hier wird anhand einer sogenannten „Lernkurve“ nachgewiesen, dass reiche Länder, in denen technologische Innovationen stattfinden, am Standort nur solange produzieren und exportieren, solange die Lernkurve steil abfällt. Die Lernkurve zeigt an, wie innovativ das Produkt ist und wie man es durch immer raffinierte Fertigungsverfahren günstiger produzieren kann. Dadurch steigt auch der Erlös. Verflacht die Lernkurve, so deutet sich an, dass es keine großen Kostensenkungssprünge mehr geben wird und das Produkt nur durch die Verlagerung in Billiglohnländer noch satte Renditen verspricht. Den armen Ländern wird durch die Produktion jedoch keine Chance gegeben, mit diesem Produkt den Lebensstandard zu verbessern, da kein großer Lerneffekt zu einer noch günstigeren Produktion mehr zu erzielen ist.

Hier zeigt sich besonders schön, dass die Grundlage für Wohlstand nicht im Freihandel liegt. Vielmehr ist das Gegenteil richtig, denn der Schutz der eigenen Technologie und der eigenen Industrie ist der Kernpunkt für Wachstum und Fortschritt. Der positive Effekt: Je mehr Industrie ein Land hat, desto höher kann natürlich die Bevölkerungsdichte sein, die es trägt. Gefahrloser Freihandel ist daher ausschließlich zwischen gleich entwickelten Ländern anzustreben, da hier mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit negativen Begleiterscheinungen zu rechnen ist.

Dabei darf jedoch der Finanzsektor nicht aus den Augen verloren werden. Dieser ist streng zu kontrollieren, damit dieser nicht zur Gefahr für die Realwirtschaft wird. Erik S. Reinert hält es beispielsweise für fatal, dass Mario Draghi für eine siebenjährige Amtsperiode zum Präsidenten der Europäischen Zentralbank gewählt und mit umfassenden Vollmachten ausgestattet wurde. Zudem hält der Autor eines der Ziele der EU für völlig unlogisch: Die Auflösung der Nationalstaaten. Dieser Schritt würde einem künftigen Europa die Vitalität nehmen, die gewachsene Kulturen und Sprachen hervorbringen und daher einen Schaden historischer Dimension verursachen.

Das Buch ›Warum manche Länder reich und andere arm sind‹ ist ein kostbares Fachbuch-Juwel, das man als politisch interessierter Bürger unbedingt gelesen haben sollte. Erik S. Reinert hat das Kunststück fertiggebracht, Fakten zu unverstandenen Prozessen der Entwicklung von Staaten kompakt und leicht leserlich zu Papier zu bringen. Das Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite und erhält ohne Abstriche eine klare Kaufempfehlung.

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Mehr Informationen:

Kontakt  Herstellerinfo 
Titel: Warum manche Länder reich und andere arm sind
Verlag: Schäffer-Poeschel Verlag
Autor: Erik S. Reinert
ISBN: 978-3-7910-3184-2
Preis: 24,95 Euro
Jahr: 2014
www.schaeffer-poeschel.de
 

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