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Qualität am Goldring erkennbar

Der weltberühmte Markenname ›Goldring‹ des Unternehmens Diebold erlebt derzeit eine Renaissance. Seine Entstehungsgeschichte geht zurück in die Zeit als man noch mit manuellem Werkzeugwechsel seine Werkzeughalter in der Maschine getauscht hat.


Werkzeugaufnahmen nach DIN 2080 waren der Einstieg in eine moderne CNC-Bearbeitung mit automatischem Werkzeugwechsel. DIN 2080-Werkzeuge konnten zwar schon damals über einen Anzugsbolzen automatisch gespannt werden, mussten aber immer noch manuell gewechselt werden.

Um bei diesem händischen Vorgang die Maschinenspindel zu schonen, gab es einen Kantenschutzring der bei Diebold aus Messing hergestellt wurde und im Gegensatz zu Kunststoffringen nie in der Spindel hängenblieb. Wenn dieser in der Zange des Zugsystems hängenblieb, war eine stundenlange Fummelei die Folge, um den Ring aus der Zange des Werkzeugspanners zu entfernen. Das Ganze mit dem Risiko, bei unsachgemäßem Zusammenbau das Zangen-Einstellmaß und damit das Werkzeug-Einzugssystem falsch einzustellen.

Da der ›Goldring‹ in seiner langen Geschichte nie zu so ­einem Fehler geführt hatte, waren die Werkzeughalter mit diesem Alleinstellungsmerkmal bei den Anwendern schnell beliebt. Dazu kommt die außergewöhnliche Genauigkeit der Diebold-Produkte, weshalb Anwender gerne auf Erzeugnisse aus Jungingen zurückgreifen.

Heute ist das Unternehmen gleich mit drei Produktlinien am Markt, die am Goldring zu erkennen sind. Alle drei sind in einer ganz anderen Genauigkeitsklasse angesiedelt, wie damals bei den „braven“ DIN 2080-Werkzeugen. Da wäre zum Beispiel das weltweit einmalige und patentierte JetSleeve-System, bei dem das Kühlmedium über zwei Kreise von in unterschiedlichem Winkel ringförmig angebrachten Düsenbohrungen auf den Werkzeugschaft trifft.
JetSleeve-Werkzeughalter sind Schrumpfaufnahmen, die das Kühlmittel unter Hochdruck direkt an die gewünschte Position der Schneide leiten. Somit steht jederzeit Kühlung und Schmierung an der Schneide zur Verfügung. Sobald die Späne brechen werden sie von der Schneide weggeschleudert und ein Überfahren des Spans ist ausgeschlossen.

Das Ganze funktioniert mit Kühlmittel, mit MMS oder mit reiner Luft. Hier wurde konstruktiv der physikalische Venturi-Effekt in Perfektion umgesetzt. Auch unter Rotation bis 50 000 min-1 wird die Luft am Werkzeugschaft so konzentriert, dass ein Vakuum entsteht, welches das jeweilige Medium sicher am Werkzeug hält und zur Schneide führt. Dadurch ist nicht nur maximal mögliche Kühlung und Schmierung sichergestellt, sondern gleichzeitig auch die Tür für den Einsatz von Minimalmengenschmierung geöffnet. Selbst minimale Anteile von Kühl- und Schmiermittel im MMS erreichen in vollem Umfang die Werkzeugschneide.

Mussten bisher etwa Konturen von Formenbauteilen durch Erodieren mit dem Umweg über die Herstellung von Elektroden produziert werden, können heute tiefe Kavitäten, Rippen oder andere filigrane Konturen mit dem JetSleeve fertiggefräst werden, was zu enormer Kosteneinsparung führt, da Werkzeugkosten, Kosten für Stillstandszeiten der Maschine im Fall von Werkzeugwechsel, der Wiedereinstieg ins Fräsprogramm, notwendige Nacharbeiten durch Polieren von Übergängen und die Kühlschmierstoffkosten wesentlich geringer ausfallen. Zudem kann die Standzeit der Werkzeuge um bis zu 300 Prozent gesteigert werden, was auch am guten Rundlauf der Diebold-Goldring JetSleeve-Aufnahmen liegt, der garantiert unter 3 my liegt.

Die CentroGrip-Spannzangenfutter-Baureihe ist eine Weiterentwicklung des bewährten ER-Spannzangensytems. Auch hier liegt die Rundlaufgenauigkeit, gemessen am Werkzeug in 3xd Auskragung, unter 3my. Um diese hohe Genauigkeit zu erreichen, müssen Futterkörper, die Spannzange und vor allem die Spannmutter von außergewöhnlich guter Qualität sein, was bedeutet, praktisch das Mikrometer zu spalten.

Dies ist keine Selbstverständlichkeit, zudem in der Fertigung nicht ohne weiteres erreichbar. Diebold beherrscht diese Kunst. Die Produkte entstehen in einer vollklimatisierten Fertigungshalle, in der das ganze Jahr eine Temperatur von 21 Grad Celsius herrscht. Zudem sind die Maschinen alle temperiert und die eingesetzte Meßtechnik sucht ihresgleichen im Wettbewerbsumfeld. Natürlich ist die Qualifikation der dieboldschen Mitarbeiter, die diese Produkte fertigen, ebenso einzigartig. In wichtigen Bereichen sind nur Mitarbeiter tätig, die Ihre Ausbildung bei Diebold gemacht haben und über die nötige Erfahrung für die Beherrschung dieser Prozesse verfügen.

Die UltraGrip-Serie wiederum ist ein Kraftspannfutter, entwickelt speziell für die Schwerzerspanung. Es zeichnet sich nicht nur durch höchstmögliche Spannkräfte aus, sondern verfügt durch seine Bauart gleichzeitig über schwingungsdämpfende Eigenschaften. Die Kombination höchster Rundlaufpräzision von 3µ, gepaart mit maximal möglichen Spannkräften ist in dieser Form einmalig. Der komplette Bereich des HPC-Fräsens mit großen Schnitttiefen kombiniert mit hohen Vorschüben und extremen Schnittkräften wird so zukünftig vollständig abgedeckt.

Wer Werkzeuge mit dem Goldring einsetzt, kann sich auf mehrfach geprüfte und garantierte Qualität verlassen. Zerspanungsprozesse werden zuverlässiger, besser und letztendlich preiswerter. Nicht umsonst ist Diebold in der Schrumpftechnik Technologie-Marktführer, da dessen Schrumpfgeräte und Schrumpffutter bestens aufeinander abgestimmt sind. Daher ist es kein Wunder, dass praktisch alle in der westlichen Welt hergestellten Hochgeschwindigkeits-Fräsmaschinen mit Diebold-Goldring-Werkzeugen ausgerüstet sind.

 

Mehr Informationen:

Kontakt  Herstellerinfo 
Diebold Goldring Werkzeuge GmbH & Co.
An der Sägmühle 4
72417 Jungingen
Telefon 07477 871-0
Fax 07477 871-30
E-Mail: kontakt@hsk.com
www.hsk.com
 

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