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Untergang: Die EZB schlachtet gerade die goldene Gans Deutschland






Mit Biochips gegen Krankheiten

Wohl schon jeder hat sich bereits einmal Blut abnehmen lassen, damit es auf Krankheitserreger und Antikörper untersucht werden kann. Ob Allergie, Infektion oder Autoimmunerkrankung, moderne Medizintechnik bietet die Grundlage für eine aussagekräftige Diagnostik. Ein weltweit führendes Unternehmen in diesem Bereich hat in Lübeck seine Wurzeln: Euroimmun, gegründet 1987 von Prof. Dr. med. Winfried Stöcker.

Die Medizintechnik hat in der Zeitspanne von nur einem Menschenleben gewaltige Fortschritte gemacht. Furchtbare Krankheiten, wie etwa die Pocken, Pest oder Lepra konnten von der Welt getilgt oder zumindest massiv eingedämmt werden. Doch sind diese Krankheiten durch moderne Verkehrsmittel, wie etwa Flugzeuge, Schiffe oder Eisenbahnen erneut dabei, sich weltweit neue Opfer zu suchen, was bisher jedoch dank guter Behandlungsmöglichkeiten auf wenige Einzelfälle begrenzt werden konnte. Auch die jüngste Ebola-Epidemie zeigt, dass sich dank moderner Medizintechnik Seuchen nicht mehr so ungehemmt ausbreiten können wie im Mittelalter, mit so verheerenden Folgen.

Die Firma Euroimmun hat moderne Analyseverfahren entwickelt, mit denen innerhalb weniger Stunden die Art der Erkrankung eines Menschen analysiert werden kann, damit passende Gegenmittel schnellstmöglich zum Einsatz kommen. Die Laboranalytik ist ein Schlüsselbereich im Kampf gegen Seuchen, die immer wieder ausbrechen und millionenfachen Tod in die Welt bringen können. International an vorderster Stelle setzt sich das Unternehmen Euroimmun mit innovativen Analyseverfahren zum Nutzen der Menschheit ein.

Das Unternehmen, 1987 von Prof. Dr. Winfried Stöcker aus der Universität Lübeck heraus gegründet, hat mit der Erfindung seiner sogenannten ›Biochips‹ dafür gesorgt, dass Antikörper im Blut mit erstaunlich hoher Effizienz untersucht werden können. Biochips – das klingt vielleicht nach einer gesunden Variante eines aus Kartoffeln hergestellten Knabberspaßes, oder nach Chips der Computerindustrie, doch handelt es sich hier um mit Kulturzellen oder hauchdünnen Organgewebeschnitten beschichtete Glasplättchen.

Das biologische Material dient als Zielstruktur für im Blut der Patienten enthaltene, gegen den jeweiligen Erreger gerichtete Antikörper, die etwa im Rahmen einer Infektion vom Organismus gebildet werden. Die Antikörper binden sich an Bakterien oder Virus-infizierte Zellen der Biochips, sie werden angefärbt und mikroskopisch dargestellt. Im Falle von ­Autoimmunerkrankungen findet man Autoantikörper, sie bilden sich aufgrund einer Fehlsteuerung im Immunsystem und reagieren im Test mit Normalgewebe oder Kulturzellen der Biopchip-Oberfläche.

Winziges sicher handhaben

Bei der Herstellung der innovativen Biochips werden dünne Glasscheiben mit Gewebeschnitten beschichtet, die Oberfläche mittels eines Scanners visualisiert und unter Anwendung einer speziellen Software fragmentiert, zuerst virtuell, dann von einer Diamant-Ritzanlage physisch. Die brauchbaren Glasfragmente (Biochips) werden mit einer Vakuumpinzette abgehoben und auf Objektträger geklebt, die zur Identifikation mit Matrixcodes bedruckt sind.

Bis zu 16 mit unterschiedlichen Sub­straten beschichtete Biochips werden zum Beispiel auf der Fläche von 25 mm2 untergebracht. Auf diese raffinierte Weise kann man mit nur einem einzigen Tropfenverdünnten Serums 16 verschiedene Merkmale untersuchen. Doch das ist noch nicht alles. Es war bisher mühsam, die täglich in großer Zahl anfallenden Blutproben von Laborassistenten visuell auszuwerten.

Die Entwickler von Euroimmun haben sich daher weitere Verfahren einfallen lassen, damit die Biochips automatisch nach Auffälligkeiten im Blutbild untersucht werden können. Beispielsweise wurde das innovative System ›Europattern‹ auf der Basis eines mit einer Kamera bestückten Hochleistungsmikroskops entwickelt, in das bis zu 50 Objektträger zu zehn Feldern eingelegt werden können, auf denen sich insgesamt bis zu 8 000 Biochips befinden. Eine eingebaute Wechseleinheit sowie eine hoch entwickelte Software sorgen für die vollautomatische Auswertung der Biochips. Damit dies mit höchster Genauigkeit erfolgt, wurde präzise Feinmechanik verbaut.

Staunenswerte Technik

So erfolgt zum Beispiel die automatische Scharfstellung der Optik mittels eines Schlittens, der auf den tausendstelMillimeter genau positioniert werden kann. Eine selbst entwickelte, geregelte LED-Beleuchtung sorgt für absolut konstantes, gleichmäßig verteiltes Licht. Dabei ist die Lebensdauer im Gegensatz zur herkömmlichen Quecksilberdampflampe sensationell hoch. Sie beträgt über 50 000 Stunden!

Die Biochips von Euroimmun haben die Diagnostik in der Medizin revolutioniert. Damit können Autoimmunerkrankungen und viele Infektionen heute schnell, sicher und kostengünstig erkannt werden. Euroimmun hat unter anderem Testsysteme für den Nachweis von Antikörpern gegen die weit verbreiteten Humanen Papillomviren (HPV) auf den Markt gebracht. Dieses Virus löst bei Frauen Gebärmutterhalskrebs aus.

Mit dem von Euroimmun angebotenen ›Euroarray HPV‹ kann eine Infektion bereits in einer frühen Phase entdeckt werden. Euroimmun liefert mit dem ›Microarray Scanner‹ und ›Array Scan‹ passende Hard- und Software, um dem tückischen Virus rasch auf die Spur zu kommen. Nach vorausgegangener PCR (Polymerase-Chain-Reaction), zur Vervielfältigung Virus-spezifischer Gen-Abschnitte, und deren Hybridisierung mit einem Microarray wird zur Auswertung der inkubierte Objektträger in den Scanner eingelegt und der Scan-Vorgang per Mausklick gestartet. Schon nach wenigen Sekunden steht das Ergebnis fest.

Mit den neuen Microarrays von Euroimmun ist es möglich, selbst komplexe genetische Marker mit nur einer Inkubation rasch zu bestimmen. Derzeit werden von Euroimmun solche Analyseprodukte unter anderem für Morbus Bechterew, eine schmerzhafte rheumatische Erkrankung, Zöliakie, eine chronische Erkrankung des Dünndarms und Hämochromatose, eine Eisenspeicherkrankheit, angeboten. Sogar manche Thrombose-Ursachen lassen sich mit dieser Methode zuverlässig erkennen und rechtzeitig behandeln, ehe es zu Gefäßverschlüssen kommt.

Ein weiteres von Euroimmun produziertes Gerät ist der ›Eurolab-Liquidhandler‹. Dies ist ein Gerät zum vollautomatischen Pipettieren. Es ist als Multinadelsystem ausgeführt, wird per Touchscreen bedient und verarbeitet nach dem einmaligen Laden der Proben mittels einschiebbaren Racks automatisch bis zu 500 Proben gleichzeitig.

Dies ist bei Weitem nur ein kleiner Einblick in das Produktspektrum, das Euroimmun im Dienste der menschlichen Gesundheit entwickelt hat. Solche Systeme können nur Menschen schaffen, die sich selbst rundum in einem Gleichgewicht befinden und gerne ihre Arbeit machen. Euroimmun hinterlässt daher bei seinen Besuchern einen nachhaltigen Eindruck. Hier präsentiert sich keine herkömmliche Firma, sondern ein Weltunternehmen mit einer bemerkenswerten Firmenphilosophie.

Schon die Lage des Unternehmens, mitten in einem Naturschutzgebiet, sowie die Ausstattung der Räumlichkeiten vermitteln einen außergewöhnlichen Eindruck. Die Mitarbeiter berichten, dass man sich sehr um sie bemüht. Überrascht nimmt man zur Kenntnis, dass sich ohne Ausnahme alle duzen und herzlich begegnen. Aus mindestens zwölf Nationen kommen Forscher, Biologen, Monteure, Küchenkräfte oder Zerspanungsfachleute, die unter ihrem hoch angesehenen Chef, Prof. Winfried Stöcker, Spitzenleistungen auf dem Gebiet der Medizin erbringen.

Prof. Dr. med. Winfried Stöcker

Jobs für Könner

Mittlerweile sind weltweit über 1 900 Personen für dieses innovative Unternehmen tätig. Und es werden immer mehr. Die Nachfrage nach den einzigartigen Medizintechnikprodukten der Euroimmun AG ist gewaltig, und das Unternehmenswachstum muss forciert werden, um der Auftragsflut gerecht zu werden. Zu diesem Zweck wurde in Selmsdorf, ­einem Städtchen unweit der Lübecker Firmenzentrale, das Betriebsgebäude einer insolventen Ladenbaufirma mit 12 000 Quadratmeter Produktionsfläche für den Gerätebau erworben.

In Dassow, ebenfalls unweit von Lübeck, wird Euroimmun zusätzlich zu einem bestehenden Betriebsgebäude (18 000 Quadratmeter) zwei weitere Gebäude mit 5 000 Quadratmetern Produktionsfläche errichten. Große Anstrengungen werden unternommen, Arbeitsplätze und Produktionskapazität dem jährlichen Umsatzwachstum von über 20 Prozent anzupassen. In Mecklenburg-Vorpommern werden in den nächsten drei Jahren daher 1 000 neue Arbeitsplätze entstehen.

Gesucht werden Biologen ebenso wie Laboranten, Ingenieure, Produktmanager oder Softwareentwickler. Aber auch Gärtner, Hausmeister, Hauswirtschafter oder Erzieher sind gefragt, die für das Wohlbefinden aller Beschäftigten sorgen. Denn hier gibt es eigene Kindergärten, ein umfangreiches und kostenloses Sportangebot, ein extrem preiswertes und schmackhaftes Mittagessen in Feinschmecker-Qualität, Bastelkurse aller Art und noch vieles mehr. Eine eigene Physiotherapeutin sieht einmal in der Woche nach dem Rechten in Sachen Verspannung und Fehlhaltung, damit Höchstleistungen nicht negativ auf die Gesundheit schlagen.

Die Arbeitnehmer können sogar tagsüber ihre Hunde in einem betriebseigenen Zwinger unterbringen. Wer sich einer neuen Herausforderung stellen will, dem sei das Unternehmen Euroimmun wärmstens empfohlen. Es werden sich wohl nur wenige vergleichbare Firmen finden lassen, in denen man sich als Arbeitnehmer ähnlich angenommen fühlt. Ein Unternehmen also, das man getrost nicht nur zur Referenz in Sachen Medizintechnik, sondern auch zum Spitzenreiter in Sachen Mitarbeiterführung zählen kann.

Arbeit und Familie im Einklang

Die Euroimmun AG ist ein extrem sozial eingestelltes Unternehmen, das sogar eigene Kindergärten betreibt. Junge Familien haben es hier leicht, Arbeit und Beruf unter einen Hut zu bekommen

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Mehr Informationen:

Kontakt  Herstellerinfo 
EUROIMMUN AG
Seekamp 31
23560 Lübeck
Tel.: 0451-5855-0
Fax: 0451-5855-591
E-Mail: info@euroimmun.de
www.euroimmun.de
 

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