Sie sind hier:

Jahrgang 2017

Jahrgang 2016

Ausgabe Januar 2016

Ausgabe Februar 2016

Ausgabe März 2016

Ausgabe April 2016

Ausgabe Mai 2016

Ausgabe Juni 2016

Ausgabe Juli 2016

Ausgabe August 2016

Ausgabe September 2016

Ausgabe Oktober 2016

Ausgabe November 2016

Ausgabe Dezember 2016

Jahrgang 2015

Jahrgang 2014

Jahrgang 2013

Jahrgang 2012

Jahrgang 2011

Jahrgang 2010

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Impressum

Kontakt

Gefährliche Produkte 2017

Gefährliche Gemische brauchen neue Etiketten

Gläubiger werden noch länger auf ihr Geld warten

Stärker serviceorientiert und responsive

25 Jahre Exzellenz für Laserstrahlformung

Adidas und Siemens kooperieren

Wettbewerbsvorteile mit Digitalisierung

Künstliche Intelligenz als Chance

Aleris: Alu-Legierungen mit Top-Eigenschaften

Wasseraufbereitung ohne Chemie

Automatisierte Bestandsführung von Werkzeugen

Vernetzbare Hydraulik von Rexroth

Hygienic Design für Normelemente

Haimer-Gruppe übernimmt Microset GmbH

Leybold vereinfacht Reparaturen

Firmengruppe Liebherr mit gutem Ergebnis

Mader: Druckluft-Leckagen auf der Spur

Zusammenarbeit in Sachen IoT-Dienste

System-Handbuch für Industrie und IT

Kompakter Mobilfunkrouter mit MindConnect

Ultrafeinkörniger Stahl von Steeltec

Anlage in nur drei Monaten modernisiert

Trelleborg erweitert sein Dienstleistungsprogramm

XL-Leistung für beste Performance

Benchmark in Sachen Flexibilität und Effizienz

Hebotecs Klettband-Befestigungslösung

Präzisions-Hochspannungsmeter

Concept Laser baut Führungsposition aus

Neuer Geschäftsführer Vertrieb bei Hedelius

Reger Zuspruch für den FBDi-Verband

Mehr Manpower für Remmert

Heinrich Peter Röhm feiert 80. Geburtstag

"Girls' Day" bei Yaskawa

Großversuch mit Deutschland

Weiterbildung ist das A und O

Wirbel um das gekündigte Klimaabkommen

Die Wärmeausdehnung im Fokus

Die energiesparende Schneide

Frontapparat verkürzt Bearbeitungszeit

Geboren aus sehr feinem Staub

Spezialitäten aus dem Bayerwald

Eintauchen in die Welt der Musik

Ein Handschuh, der mitdenkt

Mikrostrukturen mit dem Laser ätzen

Gasturbinenschaufeln aus dem 3D-Drucker

Geringerer Strömungswiderstand dank Luftkissen

Hochproduktives Aluminium-Zerspanen

Ideal für vielfältige Materialien

Spitzen-BAZs für den Werkzeug- und Formenbau

Für die Zukunft gerüstet

Gelenkersatz in 1A-Qualität

Komplexe Teile in 50 Minuten

Ideal für die CFK-Bearbeitung

Iscar erweitert Programm

Gemeinsam an die harten Fälle

Effizientes Spannen von Werkstücken

Große Bedeutung für die Prozesssicherheit

25 Tonnen Spannkraft

Spannzangenrundlauf unter 2 µm

Nahtlose Vereinfachung der Messtechnik

Service digitalisiert

Panels zum Bedienen und Beobachten

Datakit unterstützen jetzt Creo Parametric 4.0

HELiOS 2017 bekommt Service Pack 1

HBE Dynamic-Baureihe auf Erfolgskurs

Esab verbessert Stabelektroden

Für noch mehr Qualität in der Fertigung

Presse und Werkzeug optimal abgestimmt

Passgenaue Dreh-Schleif-Lösung

Kombination aus zwei Baukästen

Optisches Messsystem für große Messprojekte

Einstieg in automatische CNC-Messung

Eine Technologie setzt sich durch

Steinbocks Kühlmittelschläuche

Alternative zum Kühlschmierstoff

Gerüche, Gase und Dämpfe beseitigen

Zahnräder und Wellen effizient kugelstrahlen

FDM-3D-Drucktechnologie spart Zeit

3D-Drucker lässt Silberrücken auferstehen

Sechs Zylinder für mehr Leistung

Low-Cost-Roboter von Igus

Sicherheit hat beim Fräsen höchste Priorität

MTS Sensors: Neue Schnittstellen und Zertifikate

Höhere Traglast für die Motoman GP-Serie

Siei-Areg ergänzt Sortiment an Servomo

Baggerschaufeln im Turbotempo schleifen

BDS: Ein vielseitiger Spezialist

Hellwig macht alte Drehmaschinen sicherer

Rolltorsystem für eine Schleifmaschine

Die Welt der Sensoren im Griff

Anzeige


Die Index-Gruppe zählt mit ihren Marken ›Index‹ und ›Traub‹ zu den weltweit führenden Herstellern von CNC-Drehmaschinen. Mit sechs Produktionsstandorten und fünf internationalen Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie 80 Vertretungen ist die Esslinger Unternehmensgruppe weltweit vertreten.






Interessante Artikel früherer Ausgaben






Anzeige


Die Hydropneu GmbH produziert Hydraulikzylindern, Hydraulikaggregaten und hydraulische Steuerungen. Neben der Fertigung von Norm- und Standardzylindern ist die Konstruktion von maßgeschneiderten Hydraulik-Zylindern nach Kundenvorgaben ein Spezialgebiet des Unternehmens.






Wichtige Neuheit!

Die Welt der Fertigung wird ab sofort nicht mehr gedruckt, sondern als multimediale PDF-Ausgabe zum freien Download veröffentlicht. Hier geht´s zu den PDF-Ausgaben. Mehr Infos zur Welt der Fertigung finden Sie hier.






Anzeige


Die Klingelnberg Gruppe ist weltweit führend in der Entwicklung und Fertigung von Maschinen zur Kegelrad- und Stirnradbearbeitung, Präzisionsmesszentren für Verzahnungen und rotationssymmetrische Bauteile sowie in der Fertigung hochpräziser Komponenten für die Antriebstechnik im Kundenauftrag.






Die Welt des Kaufmanns






Die VBA-Welt






Die 3D-Welt von Blender






Anzeige







Anzeige


Das Kerngeschäft der Paul Horn GmbH ist die Bearbeitung zwischen zwei Flanken – Schwerpunkt Einstechen – sowie von weiteren, hochtechnologischen Anwendungen, verbunden mit Kundennähe, hoher Produktqualität, Beratungskompetenz und Lieferbereitschaft.






Die Welt der Geometrie







Die Welt der Elektronik







Die bunte Welt






Anzeige


Supfina Grieshaber besitzt langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Superfinish-Bearbeitung mit Stein- und Bandwerkzeugen. In Verbindung mit dem Wissen über vor- und nachgelagerte Prozesse bietet das Unternehmen praxisorientierte Lösungen.






Die besondere Welt






Anzeige


Leistungsstarke Sägemaschinen zur Metallbearbeitung sind das Markenzeichen der weltweit tätigen Behringer GmbH. Die Produktpalette umfasst Band-, Kreis- und Bügelsägen sowie Automatisierungskomponenten aus dem hauseigenen Stahlbau.






Die Welt der Goodies


Additive Fertigung


Automation


Biegen


CAD


Entsorgung


Gewindeherstellung


Handwerkzeuge


Kennzeichnen


Lasertechnik


Logistik


Maschinenbau


Messtechnik


Schleiftechnik


Schweißtechnik


Sicherheitstechnik


Spannmittel


Steuerungen


Tribologie


Wasserstrahltechnik


Zahnradfertigung


Sonstiges






Die Welt der Events






Anzeige


EMUGE-FRANKEN ist ein Unternehmensverbund der Präzisionswerkzeug-Hersteller EMUGE-Werk Richard Glimpel GmbH & Co.KG in Lauf und der FRANKEN GmbH & Co. KG in Rückersdorf. Seit nahezu 100 Jahren zählt das Unternehmen zu den weltweit führenden Herstellern von Produkten der Gewindeschneid-, Prüf-, Spann- und Frästechnik.






Anzeige


Die RAZIOL Zibulla & Sohn GmbH steht seit 75 Jahren für Qualität in der Schmierungstechnik. Rollenbandöler, Sprühsysteme, Befettungssteuerungen, Dosiergeräte sowie leistungsstarke Umformöle gehören zu den in Eigenfertigung entwickelten und konstruierten Produkten.






Die Welt der Erfindungen

Hier bieten Erfinder Rechte oder Lizenzen für interessante Produkte an. Reinschauen lohnt sich!







Die Welt aus Professorensicht

An dieser Stelle wird sich in unregelmäßigen Zeitabständen ein anonym bleibender Professor äußern. Er wird intime Einblicke in ein absurdes Lehrsystem geben, das sich als leistungsfeindlich und ungerecht outet.







Anzeige


Vogt Ultrasonics ist seit 1983 ein Spezialist in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung. Das Unternehmen bietet hochleistungsfähige Ultraschallprüfsysteme und -geräte sowie alle zerstörungsfreien Prüfmethoden in Dienstleistung im eigene Prüfzentrum oder beim Kunden vor Ort.






Die Welt der Reisenden

Ob Urlaub, Messebesuch oder Reportage, es gibt viele Gründe, Hotels und Pensionen aufzusuchen. Gerade zur Messezeit sind viele Häuser jedoch total überteuert. Wir präsentieren günstige Geheimtipps.


Messe Düsseldorf und Köln



Messe Frankfurt



Messe Hannover



Messe Koblenz



Messe Leipzig



Messe München



Messe Nürnberg



Messe Pforzheim



Messe Stuttgart







Interessante Links aus aller Welt

Energiepolitik: Billige Energie entscheidet über Hunger oder Wohlstand
Studie: Vor 4.000 bis 6.000 Jahren lag der Meeresspiegel um bis zu sechs Meter höher
Absurd: Stromüberangebot wird künstlich teuer vernichtet
Erwischt: Politik und deutsche Medien als Fake News-Produzenten
Sonnensystem: Neuer Mond um Zwergplaneten entdeckt
Studie: Pflanzen können offenbar hören
Sensation: Lebensecht versteinerter Dinosaurier entdeckt
Entwicklungsgeschichte: Stammt der Mensch doch nicht aus Afrika?
Studie: Atheisten sind statistisch intelligenter als gläubige Menschen
Methanhydrat: China baut „brennbares Eis“ im Südchinesischen Meer ab
Indoktrination: Grundschulkinder werden manipuliert
Solarenergie: Viele Arbeitsplätze für eine magere Energieerzeugung
Fake-News: Abersinn im Bayerischen Grundschul-Arbeitsblatt
Feinstaubgrenzwerte: Hinter der Forderung nach strengeren Grenzwerten steckt in Wahrheit ein perfider Langzeitplan
ZDF: Unkorrekte Berichterstattung in Sachen Klimawandel
Studie: Alleine die Sonne ist für Variationen von Temperatur und Niederschlag verantwortlich
Ärgerlich: EU-Kommission will Mautsystem an die gefahrenen Kilometer koppeln
Zufallsfund: Forscher haben Fisch ohne Gesicht entdeckt
Erkenntnis: Schon in der Altsteinzeit wurden Karieslöcher mit winzigen Bohrern behandelt
Cookies: EU-Kommission will Zustimmungsverfahren einführen
Lohngerechtigkeit: Firmen sind schlecht vorbereitet
Versehen? Ermittler finden nach Exhumierung fremde Leichenteile im Sarg des ehemaligen polnischen Präsidenten Lech Kaczynski
Faszinierend: Tolle Bilder von Astronaut Thomas Pesquet aus der ISS
Marsforschung: Es gab über Millionen Jahre lebensfreundliche Bedingungen auf dem Roten Planeten
Weg zur Bargeldabschaffung: Gebühren bei Kartenzahlung werden abgeschafft
Autonom: Forscher entwickeln Drohne für den Dauerbetrieb
Bürgerentmachtung: SPD-Bundespolitiker Marco Bülow mahnt an, dass die geplante Infrastrukturgesellschaft die Privatisierung der Autobahn ermöglicht
Stabiler: Bauverfahren aus alter Zeit sorgen für ultraleichte Betondecken
Aralsee: Wasser und Fische kehren zurück
Klimapolitik: Warum der US-Präsident eine richtige Entscheidung getroffen hat
ARD-Tagesschau: Fake-Meldung spricht von Meeresspiegelanstieg
Fake News: Eine Sammlung von Fakten zeigt, dass die Wahrheit derzeit unerwünscht ist
Kohlenstoff-Steuer: Bürger werden massiv zur Kasse gebeten
Geklärt: Wow-Signal stammt nicht von einer fremden Zivilisation
Überwachungsskandal: Dokumente lassen sich eindeutig zu einem bestimmten Drucker und einer bestimmten Druckzeit zurückverfolgen
Preiskracher: Lasersintermaschine für unter 10.000 US-Dollar






Schweißtechnik der Spitzenklasse

Das Schweißen ist keine Erfindung der Neuzeit, sondern wurde bereits von den alten Ägyptern zur Herstellung von Schmuck praktiziert. Auch die Römer setzten das Schweißen ein. Sie nutzten das Verfahren, um mittels eines tragbaren Herds stirnseitig aneiandergelegte Bleirohre zu verbinden. Im Laufe der Zeit wurde das Schweißen immer mehr verfeinert und diesem Verfahren in neuerer Zeit dank moderner Technik ein regelrechter Schub verpasst. Zu den weltweiten Marktführern in diesem Bereich gehört ohne jeden Zweifel das österreichische Unternehmen Fronius, das bemerkenswerte Innovationen im Portfolio hat.


Nach DIN ISO 857-1 versteht man unter dem Begriff ›Schweißen‹ das unlösbare Verbinden von Bauteilen unter der Anwendung von Wärme oder Druck. Schweißzusatzwerkstoffe sind in diesem Prozess nicht zwingen nötig, werden jedoch vielfach verwendet. So kommt beispielsweise das Reibschweißen völlig ohne Zusatzwerkstoffe aus, während hingegen beim Verbindungs- sowie dem Auftragsschweißen Zusatzwerkstoffe eingesetzt werden müssen. Die zum Schweißen notwendige Wärme wird entweder extern zugeführt, was per Lichtbogen oder Gasflamme geschehen kann oder via Reibungswärme erzeugt, wie es beim Reibschweißen der Fall ist.
Anders als beim Löten werden beim Schweißen die zu verbindenden Teile an der Verbindungsstelle verflüssigt, woraufhin sich die Teile an der verflüssigten Stelle verbinden. Auf diese Weise entsteht im Idealfall eine Nahtstelle, deren Festigkeit sich nicht von den Ausgangsteilen unterscheidet. Damit dies gewährleistet wird, sollte darauf geachtet werden, hochwertiges Equipment zu verwenden, wie es beispielsweise das Unternehmen Fronius anbietet. Die Österreicher produzieren Schweißsysteme, die zur Spitzenklasse auf dem Weltmarkt gehören. Der Lichtbogen steht dabei im Fokus des Unternehmens.

Breites Angebotsspektrum

Die von Fronius angebotenen Schweißsysteme decken bis zum Verschweißen von Aluminium mit Stahl ein großes Aufgabenspektrum ab. Dazu stehen zahlreiche Verfahren, wie etwa das MIG/MAG-, WIG-, E-Hand-, DeltaSpot-, CMT-, TimeTwin- und LaserHybrid-Schweißen zur Verfügung. Ziel der Experten bei Fronius ist es, den Lichtbogen zu verstehen und bestmöglich zu beherrschen, um diesen exakt auf die Anwendung abzustimmen. Dank der gewonnenen Kenntnisse rund um den Lichtbogen ist es möglich, diesen in seiner Intensität exakt auf das zu schweißende Material abzustimmen.

Diesbezüglich ein faszinierendes Beispiel ist das ›Cold Metal Transfer‹-Verfahren von Fronius, kurz CMT. Hier wird mit der unglaublichen Frequenz von 130 Hertz ein Schweißdraht hin- und herbewegt. Zum Vergleich: Ein Kolibri bringt es nur auf bis zu 90 Flügelschläge pro Sekunde. Das Vor- und Zurückbewegen des Drahtes führt dazu, dass sich am Schweißdraht Tropfen ablösen, die sich an der Arbeitsstelle ablagern und so die Schweißnaht bilden. Jeder einzelne Tropfen wird exakt und mit geringer Energieeinbringung abgelöst. Die trotz der kurzen Brenndauer des Lichtbogens entstehende Hitze genügt, um sowohl den Tropfen zu erzeugen, als auch das Werkstück an der Schweißstelle aufzuschmelzen. Dennoch wird dank der kurzen Lichtbogen-Brenndauer insgesamt nur sehr wenig Wärme in das Werkstück eingebracht, weshalb sich das Verfahren unter anderem hervorragend für das Schweißen von Dünn­blechen eignet.

Staunenswerte Technik

Damit dies funktioniert, hat Fronius seine ganze Erfahrung in Sachen Steuerungstechnik aufgeboten. Schließlich muss das Berühren des Schweißdrahtes auf der Werkstückoberfläche erkannt, das dadurch erzeugte Signal verarbeitet und der Befehl zum Rückzug des Drahtes gegeben werden. Das System muss also trotz der unvermeidbaren Signallaufzeiten in der Lage sein, die Aktoren korrekt anzusprechen, die wiederum konstruktiv optimiert sein müssen, damit nicht unnötig viel Masse zu beschleunigen und abzubremsen ist. Kern der Technik ist ein selbst entwickelter 100 Mbit-Indu­striebus, der in der Lage ist, in Echtzeit die ankommenden Signale zu verarbeiten und entsprechende Steuerbefehle auszugeben. Der Käufer dieser Lichtbogentechnik darf sich unter anderem über geringste Spritzerbildung und eine deutlich höhere Schweißgeschwindigkeit freuen.

Zusätzlich glänzen CMT-geschweißte Werkstücke mit sehr geringem Verzug. Dazu kommt, dass dieser Schweißprozess absolut sicher reproduzierbar ist, was ihn auch für die Automation geradezu prädestiniert. Derartige Innovationen ziehen sich durch das komplette Produktprogramm von Fronius. Beispielsweise sind bei der Typenreihe ›TPS/i‹ Komponenten werkzeuglos ansteckbar und werden vom System automatisch erkannt. Ein Klartextdisplay informiert über alle Geräteparameter und warnt gegebenenfalls vor Inkompatibilität zwischen Schweißgerät und angesteckter Peripherie.

Wie bereits erwähnt, hat Fronius eine zukunftsweisende Systemarchitektur entwickelt, die für eine extrem schnelle Signalverarbeitung sorgt. Mit den TPS/i-Geräten ist eine hohe Kontrolle über den Lichtbogen möglich. Durch die schnelle Regelung von Strom, Spannung und Drahtvorschub ergibt sich ein Lichtbogen, der für einen spritzerarmen Schweißprozess sowie gleichmäßigen Einbrand sorgt. Kein Wunder, dass die Regelungstechnik von Fronius auf den Namen ›Low Spatter Control‹, kurz LSC, benannt wurde.

Damit Käufer von Fronius-Schweißsystemen stets modernste Schweißverfahren einsetzen können, sind die TPS/i-Schweißstromquellen mit einem USB-Anschluss sowie einem Ethernet-Anschluss ausgestattet, über die neue Schweißprozesse, Kennlinien, Applikationen oder Firmware-Updates aufspielbar sind. Auf diese Weise ist die TPS/i-Hardware viele Jahre State-of-the-Art. Für eine hohe Datensicherheit bei der Kommunikation sorgt ein eingebauter Security-Chip sowie eine Verschlüsselung der Daten, sodass böswillige Sabotagen nahezu ausgeschlossen sind.

Das Punktschweißen von Aluminium ist ein weiteres Fachthema, zu dem Fronius hochinteressante Lösungen anbietet. Hier liegt das Problem darin, dass sich das schmelzende Aluminium im herkömmlichen Punktschweißprozess stets mit der kupfernen Elektrode verbindet, diese dadurch im Laufe der Zeit unbrauchbar wird und zeitraubend von den Anhaftungen befreit werden muss. Dieses Problem wurde von Fronius im System ›DeltaSpot‹ mit einem sogenannten Prozessband gelöst. Je ein Band läuft an je einer Elektrode stirnseitig vorbei. Nach jedem Schweißpunkt bewegt ein Motor das Band ein kurzes Stück weiter, sodass stets ein frisches Bandstück für nachfolgende Schweißpunkte genutzt werden kann.

Lohn dieser Idee: wenig Schweißspritzer, wenig Nacharbeit, hohe Schweißgeschwindigkeit, beste Reproduzierbarkeit und kein Aufliegen von Aluminium auf die Kupferelektrode.Natürlich wird auch der Laserstrahl von Fronius fürs Schweißen genutzt: Das LaserHybrid-Verfahren kombiniert die Vorteile der industriellen MSG- und Laserstrahl-Schweißprozesse, ohne sich deren Nachteile einzuhandeln. Bei diesem System erhitzt der Laser das Material, was für einen tiefen Einbrand sorgt. Der kostengünstige MIG-/MAG-Prozess ermöglicht gleichzeitig mit seiner abschmelzenden Elektrode eine optimale Spaltüberbrückung. Da beide Verfahren ihre Energie auf den gleichen Arbeitsbereich konzentrieren, erhöhen sich Schweißtiefe sowie Schweißgeschwindigkeit im Vergleich zu den Einzelverfahren erheblich.

Schweißen ohne Steckdose

In der Praxis sind nicht immer alle Schweißarbeiten in der Werkstatt zu erledigen. War es früher nötig, ein tragbares Schweißgerät über einen kraftstoffbetriebenen Generator mit Strom zu versorgen, kann man sich heute solche Umstände ersparen, da es von Fronius die ›Accu­Pocket‹ gibt. Diese nur 11 Kilogramm leichten Schweißgeräte sind mit neuester Akku-Technik ausgestattet, die mit einer Aufladung 18 Schweißelektroden von 2,5 mm Durchmesser verarbeiten können.

Schweißgeräte von Fronius überzeugen nicht nur mit fortschrittlicher Technik, sondern auch mit handfester Qualität. Dies kommt nicht von Ungefähr. Bereits vor dem Start einer neuen Geräteserie werden die dafür vorgesehenen elektronischen Zukaufteile einem harten Auslesetest unterzogen. Es wird geprüft, ob die Leistungsangaben der Hersteller korrekt sind und ob die Bauteile in einer Umgebung mit starken Magnetfeldern und intensiver UV-Strahlung bestehen.

Ist diese Hürde genommen, werden die Bauteile zu einem Prototypen zusammengebaut und in Klimakammern nochmals auf Herz und Nieren geprüft. Ähnlich ergeht es Energieleitungen für den Robotereinsatz. Um zu prüfen, ob die angebotene Ware den eigenen Ansprüchen gerecht wird, bauten die Entwickler von Fronius eigens eine Prüfmaschine, um umfangreiche Testreihen vorzunehmen. Auf diese Weise findet ausschließlich einwandfreie Ware den Weg in die Serienfertigung, damit später keine teuren Ausfälle die Bilanz von Fronius trüben.

Die große Fertigungstiefe ist ein weiterer Faktor, für die Zuverlässigkeit von Schweißsystemen aus der Produktion von Fronius. Hier sorgen vollautomatische Stanzmaschinen, flinke Biegeroboter, schnelle SMD-Bestückungsautomaten und unbestechliche Prüfsysteme dafür, dass die Montage-Fachkräfte just-in-time nur beste Einzelteile und Baugruppen erhalten, die von diesen zu hochwertigen Schweißgeräten zusammenmontiert werden. Sogar eine hauseigene Vervielfältigung ist derart eingebunden, dass punktgenau die passende Bedienungsanleitung zum passenden Gerät vorliegt.

Download:

Diesen Artikel können Sie hier im PDF-Format herunterladen [546 KB] .

 

Mehr Informationen:

Kontakt  Herstellerinfo 
FRONIUS Deutschland GMBH
Sauerwiesen 6
67661 Kaiserslautern-Siegelbach
Tel: +49/6655/91694-0
Fax: +49/6655/91694-10
E-Mail: sales.germany@fronius.com
www.fronius.com/cps/rde/xchg/fronius_deutschland
 

War dieser Artikel für Sie hilfreich?

Bitte bewerten Sie diese Seite durch Klick auf die Symbole.

Zugriffe heute: 4 - gesamt: 1679.