Sie sind hier:

Jahrgang 2017

Ausgabe Januar 2017

Ausgabe Februar 2017

Ausgabe März 2017

Ausgabe April 2017

Ausgabe Mai 2017

Jahrgang 2016

Jahrgang 2015

Jahrgang 2014

Jahrgang 2013

Jahrgang 2012

Jahrgang 2011

Jahrgang 2010

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Impressum

Kontakt

Flexibilisierung durchdringt Arbeitszeitrealität

Rechtsunsicherheit nicht vom Tisch

Neue Regeln für Versand von Lithium-Batterien

Maschinenbau ist vorne

Deutsche Exportstärke ist hart erkämpft

Rund-um-die-Uhr-Notfallservice

Individuelle Maßanfertigung von Induktoren

Die Planung ist entscheidend

Neue Helpline "APP-Programmierung"

HV-Sicherheitstests so einfach wie nie

Hohe Lasten schmierfrei per Hand drehen

Innovartis: Hautpflege auf bessere Art

Den Lagerabstand verdoppeln

Mader: Druckluft bringt mehr Effizienz

Denken in Prozessen

Leistungsfähigkeit von Schmelztiegeln verbessert

Werkzeugauswahl leicht gemacht

Wichtiges Tool für jeden PC-Nutzer

Energieeffizient und hochbelastbar

36-Meter-Geradrohre im Programm

Magnetmaterial für den Einsatz im Trinkwasser

Von der Komponente zum System

Werkzeuge fit für ›Industrie 4.0‹ machen

ULT AG vergrößert Fertigungsfläche

Drückanlagen fit halten

Moderne Technik für die Nachwuchsförderung

Im Marketing Dinge bewegen

Mit Raiser-Innovationspreis ausgezeichnet

Neuer General Manager bei Rollon

Das optimale Produktionsprogramm

Ausgleichsfutter mit Aha-Effekt

Die Alternative zum Kugelfräser

IFAM: Per Siebdrucktechnik zum 3D-Teil

Anspruchsvolle Zangenproduktion

Faserbauteile Strukturieren und Entschichten

Das neue Kilogramm ist einsatzbereit

Spezialvergütungsstahl auf der Überholspur

Punktschweißungen thermografisch prüfen

Eine flexible Produktionsmaschine

System für höchste Produktivität

Komplettbearbeitung von Turbinenläufern

Vielseitigkeit in der Tiefe

HPC-Fräsen in Stahl und VA

Längere Standzeiten durch zielgerichtete Kühlung

Eck-, Nut- sowie Fasfräsen in einem Aufwasch

Ausgleichsfutter mit Anspruch

Beschädigungen am Werkstück verhindern

DWG- und DXF-Datei-Viewer für Glovius-Anwender

Hydraulikzylinder rasch konstruiert

Janus macht die CAM-Programmierung schneller

Simulationssoftware ›Simit 9‹ minimiert Risiken

Automatisierte Texterstellung für CAD-Systeme

Tebis präsentiert neues Release 4

Optimiert für den Werkzeug- und Formenbau

Die perfekte Sägelösung

Schlanke, kostengünstige Biegewerkzeuge

Präzision und Flexibilität ist Serie

Blechwechsel im Eiltempo

Hochflexible Schnittlinien von Schuler

Flexibel und präzise

Werkzeugschleifen der neuen Generation

3D-Messen in hoher Präzision

Laserdesign präsentiert 3D-Scansystem

Premiere für die P 16 G von Klingelnberg

Sandwichplatten für Messaufgaben

Umweltverträglicher Hochleistungsschmierstoff

Langlebig und kostensparend

Ideal für die Oberflächen- und Galvanotechnik

Für die wässrige Reinigung im Härterei-Prozess

Continental setzt auf Concept Laser

Kraniomaxillofazial-Chirurgie verbessert

Einzigartige Prothese für Kinder

Wasserschneidtechnologie von MicroStep

Qualität und Effizienz für jede Anforderung

Einlegen, drehen, fertig

Handling Guide für mehr Engineering-Effizienz

Industrietaugliche Roboter von Igus

Bartsch: Flexibel durch sieben Drehpunkte

Neue High-Speed Kamera von Optronis

Assistenzsystem mit Bewegungserkennung

Profinet-Switches für die Prozessautomatisierung

Drei Funktionen, eine Maschine

Für gewölbte Oberflächen

Muting-Controller für mehr Sicherheit

Bewährter Schutztürantrieb von Siei-Areg

Der Weg zum besseren Meeting

Anzeige


Die Index-Gruppe zählt mit ihren Marken ›Index‹ und ›Traub‹ zu den weltweit führenden Herstellern von CNC-Drehmaschinen. Mit sechs Produktionsstandorten und fünf internationalen Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie 80 Vertretungen ist die Esslinger Unternehmensgruppe weltweit vertreten.






Interessante Artikel früherer Ausgaben






Anzeige


Die Hydropneu GmbH produziert Hydraulikzylindern, Hydraulikaggregaten und hydraulische Steuerungen. Neben der Fertigung von Norm- und Standardzylindern ist die Konstruktion von maßgeschneiderten Hydraulik-Zylindern nach Kundenvorgaben ein Spezialgebiet des Unternehmens.






Wichtige Neuheit!

Die Welt der Fertigung wird ab sofort nicht mehr gedruckt, sondern als multimediale PDF-Ausgabe zum freien Download veröffentlicht. Hier geht´s zu den PDF-Ausgaben. Mehr Infos zur Welt der Fertigung finden Sie hier.






Anzeige


Die Klingelnberg Gruppe ist weltweit führend in der Entwicklung und Fertigung von Maschinen zur Kegelrad- und Stirnradbearbeitung, Präzisionsmesszentren für Verzahnungen und rotationssymmetrische Bauteile sowie in der Fertigung hochpräziser Komponenten für die Antriebstechnik im Kundenauftrag.






Die Welt des Kaufmanns






Die VBA-Welt






Die 3D-Welt von Blender






Anzeige







Anzeige


Das Kerngeschäft der Paul Horn GmbH ist die Bearbeitung zwischen zwei Flanken – Schwerpunkt Einstechen – sowie von weiteren, hochtechnologischen Anwendungen, verbunden mit Kundennähe, hoher Produktqualität, Beratungskompetenz und Lieferbereitschaft.






Die Welt der Geometrie







Die Welt der Elektronik







Die bunte Welt






Anzeige


Supfina Grieshaber besitzt langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Superfinish-Bearbeitung mit Stein- und Bandwerkzeugen. In Verbindung mit dem Wissen über vor- und nachgelagerte Prozesse bietet das Unternehmen praxisorientierte Lösungen.






Die besondere Welt






Anzeige


Leistungsstarke Sägemaschinen zur Metallbearbeitung sind das Markenzeichen der weltweit tätigen Behringer GmbH. Die Produktpalette umfasst Band-, Kreis- und Bügelsägen sowie Automatisierungskomponenten aus dem hauseigenen Stahlbau.

Vom 20. bis 22. Juni führt das Unternehmen eine Hausaustellung durch.
Informationen und Anmeldungen unter www.behringer.net






Die Welt der Goodies


Additive Fertigung


Automation


Biegen


CAD


Entsorgung


Gewindeherstellung


Handwerkzeuge


Kennzeichnen


Lasertechnik


Logistik


Maschinenbau


Messtechnik


Schleiftechnik


Schweißtechnik


Sicherheitstechnik


Spannmittel


Steuerungen


Tribologie


Wasserstrahltechnik


Zahnradfertigung


Sonstiges






Die Welt der Events






Anzeige


EMUGE-FRANKEN ist ein Unternehmensverbund der Präzisionswerkzeug-Hersteller EMUGE-Werk Richard Glimpel GmbH & Co.KG in Lauf und der FRANKEN GmbH & Co. KG in Rückersdorf. Seit nahezu 100 Jahren zählt das Unternehmen zu den weltweit führenden Herstellern von Produkten der Gewindeschneid-, Prüf-, Spann- und Frästechnik.






Anzeige


Die RAZIOL Zibulla & Sohn GmbH steht seit 75 Jahren für Qualität in der Schmierungstechnik. Rollenbandöler, Sprühsysteme, Befettungssteuerungen, Dosiergeräte sowie leistungsstarke Umformöle gehören zu den in Eigenfertigung entwickelten und konstruierten Produkten.






Die Welt der Erfindungen

Hier bieten Erfinder Rechte oder Lizenzen für interessante Produkte an. Reinschauen lohnt sich!







Die Welt aus Professorensicht

An dieser Stelle wird sich in unregelmäßigen Zeitabständen ein anonym bleibender Professor äußern. Er wird intime Einblicke in ein absurdes Lehrsystem geben, das sich als leistungsfeindlich und ungerecht outet.







Die Welt der Reisenden

Ob Urlaub, Messebesuch oder Reportage, es gibt viele Gründe, Hotels und Pensionen aufzusuchen. Gerade zur Messezeit sind viele Häuser jedoch total überteuert. Wir präsentieren günstige Geheimtipps.


Messe Düsseldorf und Köln



Messe Frankfurt



Messe Hannover



Messe Koblenz



Messe Leipzig



Messe München



Messe Nürnberg



Messe Pforzheim



Messe Stuttgart







Interessante Links aus aller Welt

Elektroflugzeug: Senkrechtstartender Prototyp hat Jungfernflug bestanden
Frühmenschen: Noch vor rund 50.000 Jahren lebte auf Flores der Mini-Frühmensch Homo floresiensis und war somit ein Zeitgenosse von Neandertaler sowie des modernen Menschen
Ernteerträge: Ein negativer Klimawandel-Einfluss ist weltweit nicht feststellbar
China: Windkraftprojekte werden in sechs Regionen gestoppt
Islam und Gleichstellungsgesetz: Die Freiheit stirbt in Raten
Teilchenphysik: CERN-Wissenschaftler haben möglicherweise ein bislang unbekanntes Teilchen gefunden
Mars: Interessantes Objekt fotografiert, das Rätsel aufgibt
Theorie: Dokumentiert eine Reliefdarstellung in Göbekli Tepe einen Kometeneinschlag vor 13.000 Jahren, in dessen Folge eine damalige Hochzivilisation zerstört wurde?
Voynich-Manuskript: Die Vorlage für einen unknackbaren Code?
Hintergrundstrahlung: Dokumentiert ein „kalter Fleck“ die Kollision mit einem Paralleluniversum?
Kasachstan: NASA fotografiert uralte, rätselhafte Mega-Geoglyphen
Sonnensystem: Gab es früher bereits technologisch weit entwickelte Zivilisationen?
Geisterhaft: WLAN-Signale können genutzt werden, um Objekte sichtbar zu machen
Skandal: Via Facebook und gefälschter Profile werden von Regierungen Falschinformationen verbreitet
Innovation: Festo stellt Pneumatik-Schaltelement für druckluftbetriebene Roboter vor
Raumfahrt: NASA arbeitet an flexiblen Metallgeweben aus dem 3D-Drucker für eine direkte Produktion im Weltraum
Zukunftsforscher: Roboter dringen weiter in den Arbeitsmarkt vor
Energiewende: Wegen Stromausfällen mussten in Australien bereits 50 Kleinkinder sterben
Teuerung: Für CO2-frei transportierten Kaffee müssten pro Kilogramm über 20 Euro nur für Transportkosten berechnet werden
Klimawandel: Ein Video klärt über den wahren Sachverhalt auf
Energiewende: Steht die Entwaldung der USA durch England bevor?
Atommüllstrahlung: Veröffentlichte Zeitdauer über die Gefährlichkeit von Atommüll ist falsch
Energiewende: Würden die notwendigen Speicher alleine in Deutschland mit Lithium-basierten Speichertechnologien umgesetzt, benötigte man mehr an Lithium als in allen Lagerstätten der Welt bekannt ist
EZB: Die unverantwortliche Währungspolitik wird die Zahlungsbilanz Deutschlands und anderer Überschussländer massiv verschlechtern
USB-Stick: Speicherlösung von IBM mit Malware infiziert
Kernspaltung: In Haigerloch stand ein deutscher Versuchsreaktor
Erkenntnis: Bereits vor 130.000 Jahren wurde Amerika von einer Menschenart entdeckt
Sonnensystem: Saturnmond Titan strahlt auf seiner Nachtseite heller als auf seiner Tagseite
Internetkriminalität: Hacker konnten wegen eines Fehlers im mTAN-Verfahren Konten leerräumen
Bienen: Ein wichtiges Insekt und sein gefährliches Leben
IT-Monopole: Open-Source-Software verhindert die Übermacht großer IT-Konzerne
Abwehr: Staaten müssen die Möglichkeit haben, die Server von Hackern lahmzulegen
Monopolgefahr: Allianz übernimmt britischen Wasserversorger
Computertechnik: Kristalle sollen Silizium ersetzen und Computer so weit schneller machen
Weltraumforschung: Kleiner Galaxiehaufen erzeugte beim Vorbeiflug am Perseus-Haufen eine gigantische Plasmawelle
Terraforming: Ein gekaperter Asteroid soll auf den Mars gelenkt werden und dort einen großen See aus geschmolzenem Eis entstehen lassen
Bevormundung: Microsoft verhindert mit der Version ›10 S‹ die Installation bestimmter Software
Wertminderung: Apple-Store fügt Software-Entwicklern massiven Schaden zu
Gesetzentwurf: Hochwertige Radios dürfen nur noch verkauft werden, wenn auch digitale Angebote empfangen werden können
Interpretationstrickserei: Ehemaliger Obama-Funktionär gibt zu, dass irreführende Pressemeldungen zu Klimadaten veröffentlicht wurden, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen
Rententatsache: Schon jetzt bekommen Ost-Rentner im Durchschnitt wesentlich mehr Rente, als West-Rentner
Atommüll: Die Grünen haben durch erzwungenes Ende der Transmutationsforschung große Schuld in Sachen Lagerdauer für Atommüll auf sich gezogen
Bildungskatastrophe: Frankreich wird massiv an Wettbewerbsfähigkeit verlieren und somit zu einem Pflegefall
ARD: Höhere Gehälter als bei den DAX-Unternehmen?
MP3: Patente sind abgelaufen
Internetgeschwindigkeit: Per Telefonkabel 1000 Gigabit pro Sekunde übertragen






Etikettenkleben ist Vergangenheit

Um die Daten vermessener Präzisionswerkzeuge festzuhalten, werden diese bisher auf Etiketten aufgedruckt oder direkt an die CNC-Steuerung der Werkzeugmaschine gesendet. Nachteil ist, dass die Daten isoliert existieren und daher beispielsweise nicht für die Arbeitsplanung verwendet werden können. Das ändert künftig der TDSc-Datenträger von Bilz im Zusammenwirken mit einer zentralen Werkzeugdatenbank.


In der modernen Fertigung ist es unerlässlich, den Prozess ökonomisch zu steuern, damit dieser kostenoptimal vonstattengeht. Voraussetzung dafür ist eine fehlerfreie Handhabung der dazu nötigen beziehungsweise der zahlreich anfallenden Daten: Es gilt, für das passende Zerspanungswerkzeug die zugehörenden Daten in der CNC-Steuerung vorzuhalten, dem Roboter das Einwechseln der passenden Greifzange mitzuteilen und rechtzeitig Nachschub zu bestellen, wenn der Vorrat an Baugruppen für den Zusammenbau zur Neige geht.

In der Industrie sind verschiedenste Systeme im Einsatz, diese Daten aufzunehmen und für den Produktionsablauf zu nutzen. Papierzettel ohne Struktur sind ebenso anzutreffen, wie Excel-Tabellen, elektronisch gesteuerte Ampeln oder Systeme, die per Funk Statusmeldungen senden. Jedes dieser Systeme hat ihre Vor- jedoch auch ihre Nachteile. Der gewaltigste Nachteil ist, dass in herkömmlichen Systemen die Daten in der Regel lediglich innerhalb einer Abteilung oder gar nur innerhalb eines Arbeitsplatzes genutzt werden können.

Das schwäbische Unternehmen Bilz hat sich des Problems angenommen und für das Management von Zerspanungswerkzeugen eine wegweisende Idee auf der Grundlage der RFID-Technik zur Serienreife entwickelt, die mit umständlicher Datenerfassung und -nutzung aufräumt. Ersonnen wurde das System ›Tooldialog Smart connectivity‹, kurz TDSc, das auf ­einem nur 2x2 Millimeter kleinen RFID-Chip fußt, der optional mit einer übergeordneten Datenbank zusammenarbeitet.

Leseeinheit

Flexibel einsetzbar

Dank seiner winzigen Abmaße ist es zukünftig möglich, diesen Chip auch in unterschiedlichste Werkzeuge, wie etwa Fräsdorne oder Wendeplattenhalter, zu integrieren. Im Fall von HSK-Aufnahmen müssen dazu noch nicht einmal extra Bohrungen eingebracht werden, da für diesen Zweck eine bereits in der DIN-Norm 69873 definierte Bohrung mit ­einem Durchmesser von zehn Millimeter genutzt wird.

Dank einer cleveren Lösung von Bilz ist es nicht nötig, den Chip teuer einzukleben. Hinzu kommt, dass die Wartezeit für das Aushärten des Klebers von sechs bis acht Stunden ersatzlos wegfällt. Mit der Idee von Bilz kann der TDSc-Chip, aufgenommen in einem speziellen Gehäuse, einfach und rasch in die Bohrung eingeclippt werden.

Der Vorteil des zum Patent angemeldeten Gehäuses ist, dass sich der Chip im Fall eines Defekts problemlos wieder entnehmen lässt. Es muss auch nicht befürchtet werden, dass bei hohen Drehzahlen im Bereich von 30 000 U/min das Gehäuse mit dem Chip herausgeschleudert wird. Dies verhindert eine selbsthemmende Mechanik, die bei steigenden Drehzahlen das Gehäuse immer fester an die Bohrungswandung presst. Mit diesem RFID-System ist es möglich, berührungslos mittels einer Leseeinheit Daten auf den Chip zu schreiben und auch wieder auszulesen.

Die Daten sind unzerstörbar und werden auch nicht, wie im Fall von aufgedruckten Barcodes, mit der Zeit unleserlich. Sie sind selbst durch raue Behandlung, wie etwa dem Eintauchen in ein Ultraschallbad, nicht in Gefahr zu bringen.Nach dem Einbringen eines TDSc-Chips in eine HSK-Aufnahme muss diese noch feingewuchtet werden, damit das zusätzliche Gewicht des Chips sich nicht nachteilig auf das Zerspanungsergebnis, die Werkzeugstandzeit oder die Lagerung der Werkzeugspindel auswirkt.

Grün: Der TDSc-Datenchip von Bilz

Klein, aber ausreichend

Der Speicher des TDSc-Chips bietet in seiner kleinsten Ausführung Platz für 16 Byte, was 128 Bit entspricht. Um beispielsweise die Länge und den Radius eines Fräswerkzeugs mit jeweils einem Vorzeichen sowie drei Vor- und Nachkommastellen festzuhalten, genügen bereits 16 Zeichen. Dieser Wert kann weiter reduziert werden, wenn die Daten in anderer Codierung abgelegt werden. Somit sind weitere Bits übrig, die anderweitig verwendbar sind.

Den verbleibenden Speicher nutzt Bilz in seinen Schrumpfwerkzeugen, um auf dem Chip Informationen unterzubringen, die dafür sorgen, dass die Steuerung der Bilz-Schrumpfgeräte selbsttätig die passenden Parameter für den jeweiligen Schrumpfdorn einstellt. Auf diese Weise sind verglühte Schrumpfaufnahmen durch manuell falsch gewählte Parameter ausgeschlossen.

Das Speichervermögen des TDSc-Chips erlaubt auch, ohne eine im Hintergrund aktive Datenbank die Abkehr von ausgedruckten Etiketten oder gar handschriftlichen Wertelisten vorzunehmen, um künftig vom Schrumpfgerät über das Voreinstellgerät bis zur CNC-Steuerung der Werkzeugmaschine die im RFID-Chip erfassten Werkzeugdaten für die Fertigung zu nutzen. Ideal für alle, die sich zunächst Schritt für Schritt der neuen Technik nähern möchten.

Lesegerät zum Festeinbau

Mehr Platz für Daten

Um mehr Daten im Chip unterzubringen, wird Bilz eine Variante mit 64 Byte (512 Bit) Speichergröße anbieten. Dies ist genug Platz, um unterschiedliche Angaben, wie etwa zulässige Schnittgeschwindigkeit, Reststandzeit, Lagerplatz et cetera unterzubekommen. Weitere Chips mit mehr Speicherplatz sind in Entwicklung.

Doch dies ist nicht das Optimum, das mit diesem System möglich wäre. Die volle Leistungsfähigkeit wird erst mit der Nutzung einer Datenbank entfaltet. In diesem Fall werden nur noch wenige Daten auf dem Chip untergebracht. In vielen Fällen jedoch überhaupt keine mehr, da die ermittelten Daten direkt in die Datenbank wandern. Es stellt sich nun die Frage, wie denn in diesem Fall die Zuordnung der Daten zum jeweiligen Werkzeug gesichert wird. Die Antwort ist in einem schreibgeschützten 12 Byte großen Speicher des TDSc-Chips versteckt.

Dieser wurde vom Chip-Hersteller mit einer weltweit einmaligen und nie wieder vorkommenden ID-Nummer versehen, die jeden Chip eindeutig identifiziert. Dies erlaubt eine absolut sichere Zuordnung der auf der Datenbank befindlichen Daten, die per Leseeinheit aus dem Chip ausgelesen werden. Darüber hinaus ist dadurch ein absolut sicherer Plagiatschutz gegeben, was auch für Hersteller anderer Produkte von hohem Interesse ist.Ein weiterer Vorteil der Datenbank ist, dass die Lebensdauer der TDSc-Chips sig­nifikant ansteigt. Der Grund liegt in der Technik dieser Komponenten, die auf der Flash-Speichertechnik fußt und quantenmechanische Effekte in Halbleitern nutzt.

Gespeichert werden Informationen in raffinierter Weise: Ein sogenanntes ›Floating-Gate‹ bildet eine Ladungsfalle, in der die elektrische Ladung, mithin ein Informationsbit, dauerhaft gespeichert wird. Gelöscht wird diese Ladung durch das Anlegen einer negativen Löschspannung. Dadurch werden die Ladungsträger aus dem Floating-Gate herausgetrieben. Diese Technik ist nicht unbegrenzt haltbar. Die Hersteller geben an, dass Flash-Speicher etwa 100 000 Schreib- und Löschvorgänge vertragen, ehe der Speicherbereich zerstört wird. Lesezugriffe sind hingegen unkritisch, weshalb eine nur lesende Datenerfassung dafür sorgt, dass der Chip nahezu ohne Verschleiß sein Werk verrichtet.

Eine kostenoptimale Datenerfassung

Speziell für die Produktion

Die von Bilz eingesetzte RFID-Technik arbeitet übrigens im UHF-Bereich von 860 – 930 MHz nach ISO 18000-6. Diese Frequenz ist in Europa und USA auch für die Belange der Produktion freigegeben. Damit ist es möglich, eine absolut sichere Datenübertragung problemlos zu tätigen. Eine Gefährdung durch elektromagnetische Felder ist nicht zu erwarten, da die Leistung dieser Felder weit unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte im nahezu nicht messbaren Bereich liegt.

Wie erwähnt, kann der RFID-Chip auch in bereits vorhandenen HSK-Aufnahmen eingebaut werden, da die dafür vorgesehene Bohrung bereits vonseiten der HSK-Norm vorgesehen ist. Auf diese Weise ist es möglich, mit moderaten Investitionsmitteln alte Datenerfassungsmethoden hinter sich zu lassen. Werden später Stück für Stück weitere Bereiche auf TDSc umgestellt und zudem die Datenbank als zentrales Sammelbecken für die anfallenden Daten installiert, so wird ab diesem Zeitpunkt eine umfassende Nutzung der gewonnen Daten möglich.

In der Konstruktion sind diese ebenso verwendbar, wie in der CNC-Simulation oder in der Arbeitsvorbereitung. Der Lagerplatz des Werkzeugs ist ebenso ermittelbar, wie dessen Standzeit oder die Maschine, in dem es gerade genutzt wird. Wer also den Schritt in Industrie 4.0 konsequent gehen möchte, ist gut beraten, das TDSc-System von Bilz in seine Entscheidung mit einzubeziehen.

Download:

Diesen Artikel können Sie hier im PDF-Format herunterladen [219 KB] .

 

Mehr Informationen:

Kontakt  Herstellerinfo 
Bilz Werkzeugfabrik GmbH & Co.KG
Vogelsangstrasse 8
73760 Ostfildern
Tel. +49 711 348010
Fax: +49 (0711) 34 81 256
E-Mail: info@bilz.de
www.bilz.de
 

War dieser Artikel für Sie hilfreich?

Bitte bewerten Sie diese Seite durch Klick auf die Symbole.

Zugriffe heute: 2 - gesamt: 1209.