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Für Leute mit gutem Geschmack

Ob Hochzeit, Firmenjubiläum oder bestandenes Abitur – es gibt viele Anlässe für besondere Geschenke. Gerne werden zu solchen Anlässen Reisen, Autos, Schmuck oder teure Uhren verschenkt. Doch auch edle Gläser sind ganz oben zu finden, wenn es gilt, etwas Besonderes an besondere Menschen zu überreichen. Diesbezüglich zur ersten Adresse gehört die Glasmanufaktur ›Theresienthal‹ im bayerischen Zwiesel, wo die Glasmacherkunst in allerfeinster Ausprägung zelebriert wird.


Glas ist heutzutage für jeden erschwinglich, weshalb Glas in Form verschiedenster Gebrauchsgegenstände in wohl jedem europäischen Haushalt zu finden ist. Doch was Glas eigentlich genau ist, können überraschenderweise selbst Experten derzeit nicht exakt definieren. Interessant ist, dass Glas thermodynamisch als gefrorene, unterkühlte Flüssigkeit bezeichnet wird. Einige Forscher gehen sogar soweit zu behaupten, dass wegen der Besonderheit des Glaszustandes der Materie von einem vierten Aggregatzustand zwischen Festkörper und Flüssigkeit gesprochen werden kann.

Glas ist demnach ein Stoff, der noch lange nicht umfassend erforscht ist. Gleichwohl entsteht Glas unter den Händen eines Glasmachers aus den eher unscheinbaren Zutaten Soda, Kalk, Pottasche und Quarzsand, der das Glas zu Gläsern, Tellern oder Vasen verarbeitet. Diese Kunst ist schon sehr alt und wurde bereits im alten Ägypten und von den Römern ausgeübt. Entsprechend viel Know-how konnte im Laufe der Jahrtausende angesammelt werden, um Glas zu verarbeiten.

Bedeutende Zentren der Glasverarbeitung haben sich vorzugsweise dort gebildet, wo auch die zur Glasherstellung nötigen Rohstoffe vorkommen. Dazu gehört natürlich der Bayerische Wald, der zudem mit dem für die Glasöfen wichtigen Rohstoff ›Holz‹ aufwarten kann. Zahlreiche bekannte Glashütten sind hier zuhause, darunter die 1836 gegründete Kristallglasfabrik ›Theresienthal‹, die als Manufaktur keine Massenfertigung betreibt, sondern Glaserzeugnisse von erlesener Qualität in alle Welt verschickt.

Königliche Qualität

Schon König Ludwig II trank aus Gläsern, die extra für sein neues Schloss Neuschwanstein angefertigt wurden und noch heute dort besichtigt werden können. Warum der König damals von Theresienthal seine Gläser bezog, kann mühelos anhand der aktuell angebotenen Stücke nachvollzogen werden: Von der Glasqualität über die Form und Verarbeitung bis zur Bemalung ist alles vom Allerfeinsten.Beispielsweise wird hier die Produktion von sogenannten Überfanggläsern beherrscht. Dies ist eine Technik, bei der mehrere Gläser mit unterschiedlichen Farben kombiniert werden. Mit dieser Technik ist es möglich, gleichmäßige Farbverläufe, leichte Schattierungen sowie wolkige Strukturen zu erzeugen. Der besondere Vorteil dieser Technik ist zudem, dass sich Schliffe im Glas besonders gut hervorheben.

Reine Handarbeit

Alle Theresienthal-Gläser entstehen in reiner Handarbeit. Die Glaspfeife ist ebenso im Einsatz wie die Holzform, mit deren Hilfe der Glasbläser einen glühend heißen Glastropfen beispielsweise zu einem Trinkgefäß aufbläst. Handarbeit ist auch angesagt, wenn es gilt, die Gläser zu bemalen oder feinste Reliefs herauszuschleifen. Wer diesen Spezialisten über die Schulter blickt, bekommt großen Respekt vor deren Leistung, in stundenlanger Präzisionsarbeit Tiere, Pflanzen oder Wappen in das Glas einzugravieren beziehungsweise aufzumalen. Einmal kurz vor der Vollendung eine kleine Unaufmerksamkeit und das teure Werk ist reif für die Glasabfallkiste.

Faszinierend auch die Erkenntnis, wie es die Künstler schaffen, Gläser mit überaus detaillierten Kunstwerken zu veredeln: Sie malen auf das Glas mit einem wasserfesten Stift die Verlaufslinien der Schliffkante ein beziehungsweise bekleben die Innenseite des Glases mit einem Papierstreifen, auf dem sich die Kontur des aufzumalenden Musters befindet. Dieses Muster wird dann auf der Außenseite des Glases mit einem in Poliergold getauchten Kaligraphiestift abgepaust.

Werthaltig und perfekt

Solche Fertigkeiten machen Gebrauchsgläser aus Theresienthal zu wertbeständigen Kunstwerken, die natürlich nicht zum Schnäppchenpreis zu haben sind. Wer sich Theresienthal-Glas näher ansieht, kann noch weitere Details entdecken, die den Wert dieser Gläser unterstreichen.

Da ist zum Beispiel der absolut exakte Schliff eines Mehrkants am Glasfuß oder die hochwertige Verzierung des Glasrands mit einem achtpünktigem Ornament. Diese unscheinbaren Details sind nicht trivial, sondern das Werk eines wahren Meisters der Glasverarbeitung. Es kommt darauf an, das Glas an der Schleifscheibe mit höchster Genauigkeit zu führen, um den perfekten Schliff zu erzielen, beziehungsweise exakt die richtige Menge Glas auf das Glasgefäß zu geben, sodass die Glasmasse tropfengenau in das formgebende Holzmodel passt.

Wäre dies nicht der Fall, so würde überschüssiges Glas an der Seite hervorquellen beziehungsweise im Fall von zu wenig Glas das Ornament unvollständig ausgeformt. In beiden Fällen wäre das Glas verloren, da eine Korrektur des Fehlers nicht möglich ist.

In vielen Fällen ist es nötig, dass zur einwandfreien Herstellung der hochwertigen Theresienthal-Gläser mehrere Glasbläser in einer ganz bestimmten Art und Weise fehlerfrei zusammenarbeiten müssen. Während der eine das Glas in einem Holzmodell in Form bringt, bereitet der andere im Ofen das Glas für die Verzierung vor, während der Dritte bereitsteht, um mit einem speziellen Formwerkzeug einen umlaufenden Glasfaden mit einer zähneartigen Form zu versehen. Da Glas sich außerhalb des Ofens mehr oder weniger schnell abkühlt, ist es nötig, ein gewisses Tempo bei diesen entscheidenden Prozessen einzuhalten, damit die Verarbeitung jedes Glases bei zulässiger Temperatur erfolgt.

Höchste Konzentration in der Herstellung ist daher für jeden Mitarbeiter selbstverständlich, damit Spitzengläser entstehen können. Wie alle in Handarbeit hergestellten Produkte können derartig hochwertige Gläser nicht in großer Menge produziert werden. Lieferzeiten sind daher einzuplanen. Wie steigende Bestellungen beispielsweise aus den USA zeigen, werden diese gerne in Kauf genommen. Diese Kunden haben erkannt, was schon König Ludwig II und andere Königshäuser schätzten: Sie bekommen absolute Spitzengläser zu einem angemessenen Preis.

Doch noch ein wichtiger Aspekt darf nicht übersehen werden: die hohe Wertbeständigkeit der Gläser. Während Massenware schnell an Wert verliert, ist es nicht ausgeschlossen, dass spätere Generationen für Theresien-Gläser wesentlich mehr bekommen, als die Erblasser dafür bezahlten. Es zahlt sich eben aus, einen ähnlich guten Geschmack zu haben, wie ihn schon Ludwig II besessen hat.

 

Mehr Informationen:

Kontakt  Herstellerinfo 
Kristallglasmanufaktur Theresienthal GmbH
Theresienthal 25
94227 Zwiesel
Tel.: 09922-50093 0
Fax: 09922-5009310
E-Mail: info@theresienthal.de
www.theresienthal.de
 

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