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Keine Panik beim Daten-Gau

Daten sind ein ungemein wichtiges Gut. Sie sind zur Marktanalyse ebenso wichtig, wie für die korrekte Abarbeitung von Aufträgen. Nachdem Elektronenhirne Einzug in die Unternehmen gehalten haben, werde Daten nahezu ausschließlich per EDV erfasst und verwaltet. Diese Technik arbeitet mittlerweile sehr zuverlässig, was zu deren leichtsinnigen Handhabung verführt. Im Fall eines Daten-Gaus ist dann guter Rat teuer und der Nervenzusammenbruch nah. Ein Anruf bei Kroll Ontrack lohnt daher in jedem Fall.


Immer wieder beobachtet man erstaunt, wie grob mit Laptops umgegangen wird. Diese werden mal eben schwungvoll auf dem Beifahrersitz eines Kraftfahrzeugs „abgelegt“ oder in der U-Bahn das Display ruckartig geschlossen, da man noch schnell am Bahnhof aussteigen möchte. Zwar sind die in Laptops verbauten 2,5-Zoll-Festplatten besonders robust konstruiert, um derartige Alltagssünden wegzustecken, doch ist auch deren Grenze irgendwann überschritten.

Der Schreck ist dann groß, wenn plötzlich unwiederbringliche Familienbilder ebenso weg sind, wie die Powerpointpräsentation, die man ausgerechnet heute für einen Vortrag benötigt. Natürlich hat man nie daran gedacht, ein Backup zu machen, da dies ja angeblich viel Zeit kostet und die Technik des renommierten Laptop-Herstellers doch den Ruf der besonders hohen Qualität genießt.

Selbst die EDV großer Konzerne ist nicht davor gefeit, extremen Datenverlust zu erleiden. Da hier jedoch der Hardware und den Daten besonderes Augenmerk zuteilwird, sind Datenverluste durch Ausfall der Hardware eher unwahrscheinlich. Das eigentliche Problem ist in diesem Umfeld der Mensch, der durch jahrelange Routine Gefahr läuft, fatale Fehlentscheidungen zu treffen.

In der Hektik des Alltags kann es schon einmal passieren, dass Löschbefehle abgesendet werden und die Sicherheitsabfrage ›Wollen Sie diese Daten endgültig löschen?‹ mit leichtem Mausklick quittiert wird. Die Aufregung ist dann groß, wenn der Versand ausgerechnet diese Daten zur Prüfung einer weit zurückliegenden Reklamation wieder benötigt.

Landauf landab ist die irrige Meinung fest verwurzelt, dass Datenverluste etwas Endgültiges an sich haben, wenn der Windows-Papierkorb leer ist und die Festplatte nicht mehr vom System erkannt wird. Weit gefehlt! Dank Unternehmen wie Kroll Ontrack sind Nervenzusammenbrüche und leergeweinte Augen absolut unnötig, da in sehr vielen Fällen die Daten komplett wieder hergestellt werden können.

Wenn sich die Festplatte nicht mehr meldet, ist das Wichtigste, dass man keinesfalls den Rechner ausschaltet! Der Grund liegt im Aufbau einer Festplatte. Diese besitzt eine mit einer magnetischen Schicht bedampften Aluminiumscheibe sowie einen mechanischen Arm, an dem ein Schreib- Lesekopf befestigt ist. Grob gesagt, sieht das ganze wie ein Plattenspieler im Kleinformat aus. Im Unterschied zu einem Plattenspieler wird der Festplattenlesekopf jedoch nicht in vertieften Spurrillen geführt. Im Gegenteil! Durch die Drehung der Festplattenscheibe, die je nach Modell mit 5800 oder 7200 Umdrehungen pro Minute rotiert, entsteht ein Luftkissenpolster, auf dem der Schreib- Lesekopf ähnlich einem Luftkissenboot gleitet und sich daher die Scheibe und der Lesekopf während des Betriebs nicht berühren.

Der Abstand zwischen der Festplattenscheibe und dem schwebenden Schreib- Lesekopf beträgt bei modernen Festplatten nur unglaubliche 25 Nanometer, was 0,000025 Millimeter entspricht! Schon ein menschliches Haar ist mit 0,03 bis 0,06 Millimeter wesentlich dicker und nimmt sich im Vergleich dazu wie ein Gebirgsgipfel aus. Es liegt daher auf der Hand, dass Festplatten wie rohe Eier zu behandeln sind, um zu verhindern dass sich der Schreib- Lesekopf durch eine Beschleunigung absenkt und in die extrem empfindliche Magnetschicht eintaucht. Dieser Prozess, der ›Head-Crash‹ genannt wird, ist das Armageddon für alle Daten. Diese sind an der Stelle, wo der Kopf in die Platte tauchte, unwiederbringlich verloren, da die Magnetschicht nicht mehr ausgelesen werden kann.

Wer nun in Panik den Rechner ausschaltet, macht alles noch schlimmer, da der Schreib- Lesekopf bei einem herunterfahrenden Rechner in eine Parkposition gefahren wird und dabei unter Umständen weitere Stellen der Festplattenscheibe beschädigt werden. Das einzig Sinnvolle ist in diesem Fall, die Experten von Kroll Ontrack zu kontaktieren, die sich des Falls annehmen.

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Der Weg zu mehr Datensicherheit

Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten Erschütterungen aller Art von Festplatten ferngehalten werden und diese in Unternehmensumgebungen maximal drei Jahre, besser noch zwei Jahre im Einsatz sein. Grundsätzlich sollten regelmäßige Backups nach dem Großvater, Vater, Sohn-Prinzip erstellt werden und diese im Fall unternehmenswichtiger Daten in feuerfesten Tresoren, die an verschiedenen Plätzen stehen, aufbewahrt werden. Diese Backups sind regelmäßig auf Lesbarkeit zu prüfen, damit sichergestellt wird, dass diese im Bedarfsfall auch zu nutzen sind.

Selbst wenn akkurat darauf geachtet wird, dass die Hardware schonend behandelt wird, kann es passieren, dass unverhofft ein Head-Crash den Rechner Heimsucht. In sage und schreibe 65 Prozent aller bei Ontrack eingegangenen Fälle waren Steuerungsprobleme die Ursache für den Daten-Gau. Die Ursache ist in den Controller-Chips auf der Festplattenplatine zu suchen, die, aus welchem Grund auch immer, einen falschen Befehl an den Schreib-Lesekopf sendeten und so die Festplatte zerstört wurde. Ein weiterer Grund, sich nicht auf den „guten Namen“ eines Festplattenherstellers zu verlassen und regelmäßig Backups anzufertigen.

Höchst riskant sind sogenannte virtuelle Maschinen. Dies sind Computer, die mittels einer speziellen Software simuliert werden. Auf diese Weise können beispielsweise ältere Betriebssysteme auf der dazu passenden alten Hardware abgebildet werden. Dies ermöglicht den Einsatz alter, aber bewährter Software, die nicht mehr auf moderner Hardware läuft. Wenn es in dieser Umgebung zu einem Datenverlust kommt, dann wird es richtig teuer, da die Profis von Ontrack ihr ganzes Können ausreizen müssen, um die Daten in der zusammengebrochenen virtuellen Welt wieder aufzuspüren, was unter Umständen sehr lange dauern kann. Es stellt sich hier die Frage, ob es nicht sinnvoller ist, neue Software anzuschaffen und die alten Daten auf diese zu portieren, um den VM-Betrieb zu vermeiden.

Bezüglich moderner Hardware sollte man aber nicht über das Ziel hinausschießen und immer auf das modernste setzen. Nicht umsonst wurden beim US-Raumfahrtprogramm nie die modernsten EDV-Errungenschaften eingesetzt, da Sicherheit vor Schnelligkeit kam. Diese Strategie ist auch für Unternehmen sinnvoll. Daher sind etwa SSD-Speicher mit Bedacht einzusetzen. Sie sollten aktuell lediglich als schnelles Medium für das Betriebssystem genutzt werden, nicht jedoch für die dauerhafte Speicherung von Daten, obwohl der Gedanke verführt, endlich dem Head-Crash ein Schnippchen zu schlagen.

Obwohl SSDs ohne Mechanik arbeiten, sind diese zur Zeit noch wesentlich unzuverlässiger als herkömmliche Festplatten. Dies ist kein Wunder, werden doch Festplatten mittlerweile von nur mehr drei Herstellern (Seagate, Western Digital, Toshiba) gebaut, die durch modernste Fertigungsmethoden höchste Zuverlässigkeit anstreben.

SSDs werden seit etwa sechs Jahren von aktuell 200 Herstellern gebaut, die über unterschiedliches Wissen bezüglich einer optimalen SSD-Fertigung verfügen. Aus diesem Grund sollen auch keine SD-Karten et cetera als Backup-Medium genutzt werden, da deren Zuverlässigkeit dafür einfach noch nicht ausreicht. Dies wird sich in einigen Jahren sicher ändern, was rasch zum Aussterben herkömmlicher Festplatten führen wird.

Datenspeicher, wie etwa SD-Karten, sind bereits heute vielfach etwa in Fotoapparaten im Einsatz. Auch hier droht Datenverlust, etwa durch Überspannungen oder versehentliches Löschen. Hier leistet das Produkt ›EasyRecovery‹ beste Dienste, das auch in der Lage ist, VMDK-Images von virtuellen Maschinen wiederherzustellen. Darüber hinaus besitzt die Software die S.M.A.R.T-Analysefunktion, mit der Festplatten auf ihre zuverlässige Funktion überprüft werden können.

Ontrack, die Datenversicherung

Alte Hardware wird auch nach dem Ableben mechanischer Festplatten noch viele Jahre ihren Dienst tun. Aus diesem Grund hat Kroll Ontrack ein großes Lager mit allen je produzierten Festplatten angelegt. Die Modelle werden unmittelbar nach Produktionsstart eingekauft.

Nach dem Einstellen einer Modellreihe werden die Bestände aufgestockt, damit jede Reparaturanfrage weiterhin über viele Jahre befriedigt werden kann. Überhaupt ist Kroll Ontrack ungeheuer innovativ, was das Retten von Daten angeht. Das beginnt schon bei der Anfrage. Das Unternehmen ist in der Lage, schon nach kurzer Zeit eine Rückmeldung zu geben, wie viele der verlorenen Daten wieder zurückgewonnen werden können und was diese Rettungsaktion kosten wird.

Im Eingangsbereich werden nach Auftragserteilung alle Festplatten genau erfasst und dessen Inhalt komplett auf einen eigenen Server ausgelesen – natürlich nur, sofern kein Head-Crash vorliegt. Diese Daten werden dann von Spezialisten mit Ontrack-eigener Software analysiert und wieder in die ursprüngliche Form gebracht. Für diesen Zweck werden die Daten vom Server auf eine Ontrack-eigene Festplatte überspielt, von wo aus sie wiederum auf eine neue, identische Festplatte des kaputtgegangenen Modells überspielt werden. Auf diese Weise kann die Hardware ohne Anpassarbeiten in der ursprünglichen Arbeitsumgebung sofort wieder verwendet werden.

Festplatten mit Head-Crash bekommen eine besondere Behandlung. Hier wird entweder ein neuer Lesekopf eingebaut, um die restlichen Daten auslesen zu können oder die im Gehäuse verbauten Platten werden gleich in ein neues Gehäuse verpflanzt. Sollte der Controller defekt sein, wird ein Ersatzcontroller angeschlossen und auf diese Weise die Daten ausgelesen.

Es gibt nahezu keinen Fall, wo die Ontrack-Spezialisten mit ihrem Latein in Sachen Datenrettung am Ende wären. Gründe genug, sich die Telefonnummer der Datenspezialisten ganz dick im Telefonbuch zu notieren.

 

Mehr Informationen:

Kontakt  Herstellerinfo 
Kroll Ontrack GmbH
Hanns-Klemm-Straße 5
71034 Böblingen
Tel.: +49 (0)7031/644-0
Fax: +49 (0)7031/644-100
E-Mail: info@krollontrack.de
www.krollontrack.de
 

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