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Für Kenner: Die Deutsche Uhr

Bereits seit 1861 gibt es Junghans-Uhren für Menschen, die mit der Zeit gehen und immer wissen wollen, was die Stunde geschlagen hat. Junghans-Uhren sind hochwertige, zeitlos schöne Präzisionszeitmesser, deren Technik begeistert und die problemlos Generationen überdauern.


Die Uhren mit dem Stern, die seit über 150 Jahren im Schwarzwaldort Schramberg produziert werden, sind eine besondere Zierde für jedes Handgelenk. Gepaart mit Zuverlässigkeit, Qualität und Präzision vereinen die Uhren in perfekter Weise alle Tugenden, die an einen modernen Zeitmesser gestellt werden. ›Made in Germany‹ steht bei Junghans-Uhren daher für technische Finessen, die lange ihresgleichen suchten.

Bereits 1903 beschäftigte Junghans 3.000 Mitarbeiter, verkaufte 3 Millionen Uhren pro Jahr – und war die größte Uhrenfabrik der Welt. Zunächst wurden mechanische Großuhrenwerke produziert, wie zum Beispiel das Weckerwerk Nr. 10 das von 1876 an über 50 Jahre praktisch unverändert gebaut wurde. 1927 wurde die erste Armbanduhr vorgestellt. Von großer Bedeutung für den mechanischen Armbanduhrenbau waren die 1930er Jahre. Zu dieser Zeit wurden die ersten Modelle aus der legendären Meister Linie gefertigt, die als die feinsten Uhren des Hauses galten.

In den 1950er Jahren etablierte sich Junghans zum größten Chronometer-Hersteller Deutschlands. 1970 präsentierte Junghans mit der ›Astro Quartz‹ die erste deutsche Quarzarmbanduhr. 1990 kam mit der ›Mega 1‹ die erste Funkarmbanduhr der Welt auf den Markt. 2004 präsentierte Junghans die erste Multifrequenz-Funkuhr, die weltweite mehrere Zeitsender empfangen kann.

2011 gelingt es dem Schramberger Traditionsunternehmen im Modell ›Force‹ erstmalig, die Junghans eigene Multifrequenz-Funktechnologie und die umweltfreundliche Solarenergie in einem deutlich flacheren Werk zu vereinen. Diese Uhr ist besonders für vielreisende Globetrotter und Unternehmer Interessant, da sich diese auf die aktuellen Zeitzeichensender in Europa, Japan oder den USA einstellt oder in Zeitzonen ohne Sendersignal auf die lokale Qrtszeit eingestellt werden kann.

Masse mit Klasse


Junghans war schon immer ein besonders innovatives Unternehmen und in der Hoch-Zeit seiner Existenz mit 6000 Angestellten der größte Uhrenhersteller seiner Zeit. 1961, 100 Jahre nach der Gründung, stellte das Unternehmen täglich 5000 Armbanduhr und 15 000 Wecker und Großuhren her. Den Schramberger Tüftlern ist es zu verdanken, dass die Fertigung derart effektiv aufgezogen wurde, dass sich Uhren und insbesondere Wecker jedermann leisten konnte. Ehemaliges Luxusgut wurde zum präzisen Massengut, das für strammes Wachstum in Schramberg sorgte. Wer das in Schramberg liegende Auto- und Uhrenmuseum besucht, kann anhand der Exponate erfahren, welche Größe das Unternehmen zur Jahrhundertwende hatte und mit welch fortschrittlichen Methoden bereits damals Zeitmesser gebaut wurden.

Besonders Oskar Junghans sprühte vor Ideen, was man noch alles an mechanischen Dingen bauen kann, um sein Unternehmen auf dem Wachstumspfad zu belassen. Die beginnende Automobilisierung brachte es mit sich, dass über einen Geschwindigkeitsmesser nachgedacht wurde, um eine Möglichkeit zu bekommen, das Tempo von Autos zu bestimmen. Der erste Tacho der Welt kam daher bereits im Jahre 1905 aus Schramberg. Auch heute noch ist Junghans unter den großen Uhrenherstellern ganz vorne mit dabei, wenngleich das Unternehmen in den letzten Jahren neu ausgerichtet wurde, um den veränderten Markterfordernissen gerecht zu werden.

Mit aktuell 115 Mitarbeitern produziert das Unternehmen nun in erster Linie hochwertige und exklusive Uhrenmodelle, die auch Sammler ansprechen sollen. Dazu zählt beispielsweise ein Damenmodell aus der Kollektion ›Max Bill‹. Diese Uhr gibt es auch mit einem 18-karätigen Goldgehäuse, das nur 222 Mal gefertigt wurde. Aber auch für moderne Wohnräume will sich Junghans mit seiner neuen Uhrenkollektion empfehlen, weshalb die Entwürfe von Tischuhren des Schweizer Architekten, Malers, Bildhauers und Produktgestalters Max Bill aus dem Jahr 1958 wieder neu aufgelegt wurden.

Max Bill legte viel Wert auf die „gute Form“ und einen hohen Gebrauchswert. Besonders die Produktschönheit lag ihm am Herzen, was sich in den sechs neuen Tischuhren der Linie „max bill by junghans“ zeigt. Junghans verwendet für diese Uhren hochwertige Materialien wie Mineralglas und gebürstete Aluminiumringe. Zusammen mit den drei Holz-Gehäusevarianten schwarzer Klavierlack, Nussbaum und Weiß seidenmatt wird die Uhr so zu einem edlen Wohnaccessoire.

Augenschmeichler


Wer je schon einmal Probleme hatte, die Uhrzeit abzulesen, weil der Uhrenhersteller etwa die Farbwahl von Zifferblatt und Zeiger schlecht abgestimmt hat, wird bei einer Junghans-Uhr sofort wohlwollend das sofortige Erfassen der Uhrzeit feststellen. Das ist auch kein Wunder, legen die Junghans-Designer neben der Funktionalität und der ergonomischen Bedienung besonderes Augenmerk auf eine optimale Ablesequalität der Uhr.

Der Weg dorthin, wird nicht dem Zufall überlassen. Um zur optimal passenden Kombination für Zifferblatt und Uhrzeiger zu kommen, werden eine ganze Anzahl von Zifferblatt- und Zeigerdesigns entwickelt, die dann einem Ausleseprozess unterzogen werden. Regelmäßig treffen sich in einer Gesprächsrunde Junghans-Experten, wie etwa Designer, Konstrukteure und Qualitätsfachleute, um jedem neuen Junghans-Modell während des Produktionsprozesses ein Optimum an Gebrauchswert und Ablesequalität mit auf den Weg zu geben.

Absolut faszinierend ist die Leistungsfähigkeit hochwertiger CAD-Systeme. Diese sind mittlerweile in der Lage, den Design-Prozess für eine Uhr wirkungsvoll zu unterstützen. Junghans setzt auf das System Solidworks, dessen Render-Modul so exakt arbeitet, dass das am Bildschirm abgebildete Uhrenmodell die Anmutung eines Fotos besitzt. Moderne CAD-Systeme beschleunigen so den Entwurf-Prozess ganz enorm, was sich auch in der vergleichsweise kurzen Zeit bis zur Marktreife eines neuen Junghans-Uhrenmodells bemerkbar macht.

Junghans stellt strategisch wichtige Komponenten selbst her, um die maximale Zuverlässigkeit jeder Uhr sicherzustellen. So wird beispielsweise das Solarzifferblatt von Junghans selbst produziert. Dieser Prozess ist alles andere als trivial. Gilt es beispielsweise doch die Farbe für das Zifferblatt so zu formulieren, dass die Solarzelle ihre Eigenschaften nicht verliert. Sprich, es muss nach wie vor an die von der Farbe benetzten Stelle Licht durchstrahlen, um Strom zu erzeugen.

Doch das ist noch lange nicht alles, was Solarzifferblätter von Junghans auszeichnet. Das Glas der Solarzelle wird peinlich genau von noch so kleinen Riefen und scharfen Kanten, die durch den Bearbeitungsprozess vorkommen können, befreit. Diese kleinen Fehler haben es nämlich in sich. Im Fall eines Sturzes oder durch fortschreitende Erschütterung würden die kleinen Fehler schnell weiterwandern und die Funktion der Solarzelle zerstören.

Zuverlässigkeit ist also das Stichwort, weshalb Junghans auch die Funkantennen für die Junghans Funkuhren der ersten Generation noch heute im Haus fertigt und so die Träger dieser Uhren versorgt. Denn dieses Teil trägt entscheidend für die Genauigkeit der Funkuhr bei.

In neu erworbenen Räumen auf dem Junghans-Areal baut das Unternehmen die Fertigungstiefe mit einer neuen Montagelinie für Funkuhrwerke aus und in die Entwicklung neuer Werke-Generationen für Armbanduhren investieren. Somit ist Junghans heute der einzige deutsche Hersteller von Funk-Quarzwerken.

Qualität aus gutem Hause


Jede Junghans-Uhr wird mit höchster Sorgfalt hergestellt und geprüft, ehe sie zum Kunden geht. So werden Funkuhren auf ihre Empfangsempfindlichkeit geprüft, während mechanische Uhren unter anderem besonders einreguliert werden, um eine möglichst geringe Gangabweichung zu erzielen. Die Profis bei Junghans haben es fertiggebracht, eine effiziente Fertigung aufzuziehen, die es erlaubt, hohe Qualität mit hohen Stückzahlen zu kombinieren.

Das ist keine Selbstverständlichkeit. Im Uhrenbau schon gleich gar nicht. Hier wird in der Regel eine hohe Qualität mit Handarbeit erreicht, die mit entsprechend geringen Stückzahlen und hohen Preisen einher geht. Auf der Gegenseite stehen häufig große Stückzahlen in geringerer Qualität zu niedrigen Preisen. Anders bei Junghans, wo jährlich etwa 50.000 Uhren gebaut werden. Hier bekommt man qualitativ hochwertige Zeitmesser zum bezahlbaren Preis.

Beispielsweise hat Junghans mit der ›Erhard Junghans AERIOUS‹ einen passenden Zeitmesser für Piloten im Programm. Wie es sich gehört, haben die Designer dieser Berufsgruppe über die Schulter geschaut und eine Uhr gestaltet, die speziell auf Piloten zugeschnitten ist. So lassen sich beispielsweise die Bedienelemente selbst mit Handschuhen gut bedienen. Aus diesem Grund ist diese Uhr auch für Skifahrer sehr gut geeignet, da auch hier Handschuhe im Spiel sind. Alternativ käme die neue Uhrenlinie ›Bogner by Junghans‹ für Sportler in Frage. Hier hat das Bekleidungsunternehmen Bogner seine Erfahrungen eingebracht, die Sportler an ihr Equipment stellen. Die Bogner-Kollektion ist bis 10 atm wasserdicht, besitzt ein kratzfestes Saphirglas und kann mit Edelstahl- oder Krokodillederbänder geliefert werden.

Natürlich nehmen Sportler keine Rücksicht auf ihr Material, wenn sie ihr Hobby ausüben. Das gilt für Ski genauso wie für Uhren. Deshalb ist die Robustheit von Uhren ein ganz besonderes Qualitätskriterium. Junghans-Uhren besitzen daher Teile, die nur dann eine Produktionsfreigabe für die Serienfertigung erhalten, wenn sie umfangreichen Belastungstest widerstanden haben. Da werden dann Lederarmbänder zigtausend Mal mittels eines Prüfgeräts hin- und herbewegt oder das Gehäuse einer Keramikuhr samt Armband auf einer Streckmaschine gegen Federsteg-Bruch getestet. Natürlich trotzen die Uhren von Junghans auch widrigen Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten.

Prüfungen im Klimaschrank stellen sicher, dass der Träger einer Junghans-Uhr sich in den Tropen wie in den Alpen auf seinen Zeitmesser verlassen kann.Robuste Uhren sind natürlich auch besonders langlebig. Wer eine Junghans-Uhr sein eigen nennt, kann sich über viele Jahrzehnte an diesem edlen Stück Uhrentechnik erfreuen. Selbst nach ­einem halben Menschenleben sind Defekte die absolute Ausnahme. Und selbst dann werden die Uhren von Junghans wieder in Gang gesetzt, wenn es sich wirtschaftlich rechnet.

Wer sich eine Junghans-Uhr zulegt, kauft sich, über den langen Nutzungszeitraum gesehen, eine Uhr, die preislich von keinem Billigprodukt unterboten werden kann. Ganz abgesehen davon, dass edle Uhrentechnik nach Jahrzenten auch für Sammler interessant wird und so womöglich nicht nur der damalige Kaufpreis wieder hereinkommt.

 

Mehr Informationen:

Kontakt  Herstellerinfo 
Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co.KG
Geißhaldenstrasse 49
78713 SCHRAMBERG
Tel.: +49 (0) 74 22 / 18-0
Fax: +49 (0) 74 22 / 18-665
E-Mail: info@junghans.de
www.junghans.de
 

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