Sie sind hier:

Anbieter

Besondere Welt

Bunte Welt

Events

Fachbücher

CAD/CAM/FEM

EDV

Elektronik

Energiewende

Geschichte

Ingenieurwissenschaften

Klimawandel

Materialkunde

Mathematik

Schulung

Sozialwissenschaften

Steuerungstechnik

Unternehmensführung

Wirtschaft

Zeitgeschichte

Sonstiges

Firmenadressen

Gastkommentare

Gedanken zur Zeit

Goodies

Interviews

Kaufmannswissen

Messeunterkünfte

Stellenbörse

Technische Museen

Lernen

VIP

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Datenschutz

Impressum

Kontakt

Anzeige


Seit drei Generationen setzt die HEDELIUS Maschinenfabrik Maßstäbe in der Zerspanung. Ideenreichtum, Kundennähe und kompromisslose Qualität sind das Erfolgsrezept des Unternehmens.






Interessante Artikel früherer Ausgaben






Anzeige


HURCO Companies Inc. entwickelt und fertigt interaktive Computersteuerungen, Software sowie computergestützte Werkzeugmaschinen und –komponenten für die kundenbezogene Einzel- und Kleinserienfertigung.






Nähere Infos zu...

Archi Crypt Behringer Blum Boschert Diebold Emuge Euroimmun Evotech Halder Hedelius Horn Hurco Hydropneu Identsmart Index Klingelnberg Liebherr Mazak Mechoniks Raziol Rollon Supfina SW Tox Vogt Ultrasonics Völkel Weiss Rundschleiftechnik






Anzeige


Die Klingelnberg Gruppe ist weltweit führend in der Entwicklung und Fertigung von Maschinen zur Kegelrad- und Stirnradbearbeitung, Präzisionsmesszentren für Verzahnungen und rotationssymmetrische Bauteile sowie in der Fertigung hochpräziser Komponenten für die Antriebstechnik im Kundenauftrag.






Die Welt des Kaufmanns






Anzeige


Boschert ist ein konzernunabhängiger, mittelständischer Maschinenbauer mit Sitz in Deutschland. Ziel des Unternehmens ist es, die technische Kompetenz und Verantwortung in der eigenen Hand und auf höchstem Niveau zu halten. Die Maschinen werden im eigenen Hause geplant, projektiert und zusammengebaut.






Die VBA-Welt






Die 3D-Welt von Blender






Anzeige


Die VÖLKEL GmbH ist ein global agierender Hersteller von Gewindeschneidwerkzeugen und Gewindereparatur-Systemen. Produkte werden unter den Marken VÖLKEL und V-COIL vertrieben.






Anzeige


Das Kerngeschäft der Paul Horn GmbH ist die Bearbeitung zwischen zwei Flanken – Schwerpunkt Einstechen – sowie von weiteren, hochtechnologischen Anwendungen, verbunden mit Kundennähe, hoher Produktqualität, Beratungskompetenz und Lieferbereitschaft.






Die Welt der Geometrie







Die Welt der Elektronik







Die bunte Welt






Anzeige


Supfina Grieshaber besitzt langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Superfinish-Bearbeitung mit Stein- und Bandwerkzeugen. In Verbindung mit dem Wissen über vor- und nachgelagerte Prozesse bietet das Unternehmen praxisorientierte Lösungen.






Die besondere Welt






Anzeige


Leistungsstarke Sägemaschinen zur Metallbearbeitung sind das Markenzeichen der weltweit tätigen Behringer GmbH. Die Produktpalette umfasst Band-, Kreis- und Bügelsägen sowie Automatisierungskomponenten aus dem hauseigenen Stahlbau.






Die Welt der Goodies


Additive Fertigung


Automation


Blechbearbeitung


CAD


Entsorgung


Gewindeherstellung


Handwerkzeuge


Kennzeichnen


Lasertechnik


Logistik


Maschinenbau


Messtechnik


Schleiftechnik


Schweißtechnik


Sicherheitstechnik


Spannmittel


Steuerungen


Tribologie


Wasserstrahltechnik


Zahnradfertigung


Sonstiges






Die Welt der Events






Anzeige


Die Erwin Halder KG ist ein mittelständisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Normalien, Modularen Vorrichtungssystemen und Spannmitteln, Handwerkzeugen und Luftfahrtprodukten spezialisiert hat. Gefertigt werden nicht nur Katalogartikel, sondern auch kundenspezifische Produkte.






Anzeige


Die RAZIOL Zibulla & Sohn GmbH steht seit 75 Jahren für Qualität in der Schmierungstechnik. Rollenbandöler, Sprühsysteme, Befettungssteuerungen, Dosiergeräte sowie leistungsstarke Umformöle gehören zu den in Eigenfertigung entwickelten und konstruierten Produkten.






Die Welt der Erfindungen

Hier bieten Erfinder Rechte oder Lizenzen für interessante Produkte an. Reinschauen lohnt sich!







Die Welt aus Professorensicht

An dieser Stelle wird sich in unregelmäßigen Zeitabständen ein anonym bleibender Professor äußern. Er wird intime Einblicke in ein absurdes Lehrsystem geben, das sich als leistungsfeindlich und ungerecht outet.







Anzeige


Vogt Ultrasonics ist seit 1983 ein Spezialist in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung. Das Unternehmen bietet hochleistungsfähige Ultraschallprüfsysteme und -geräte sowie alle zerstörungsfreien Prüfmethoden in Dienstleistung im eigene Prüfzentrum oder beim Kunden vor Ort.






Die Welt der Reisenden

Ob Urlaub, Messebesuch oder Reportage, es gibt viele Gründe, Hotels und Pensionen aufzusuchen. Gerade zur Messezeit sind viele Häuser jedoch total überteuert. Wir präsentieren günstige Geheimtipps.


Messe Düsseldorf und Köln



Messe Frankfurt



Messe Hannover



Messe Koblenz



Messe Leipzig



Messe München



Messe Nürnberg



Messe Pforzheim



Messe Stuttgart







Interessante Links aus aller Welt

Politikversagen: Bundesweites Dieselfahrverbot für Pendler eine Katastrophe
EU-Copyright-Reform: Verbraucherschützer enttäuscht
Innovation: Winzige Roboter sollen Motoren warten
Terrorbekämpfung: Richtlinien für Upload-Filter werden verschärft
DSGVO: Brave reicht Beschwerde gegen Google ein
Warnung: Ewige Sommerzeit führt zu massiven Problemen
Raumfahrt: Radioquellen als Positions-Referenz festgelegt
Sensation: Jupiter verfügt offenbar über flüssiges Wasser
Rüge: Bundesrechnungshof fordert ein Umdenken in Sachen EU-Subventionspolitik
Stickstoffoxid: Keine gesundheitlichen Gefahren bei Werten unter 900 Mikrogramm nachweisbar
Zensur: Klimaskeptiker werden nicht mehr ins Fernsehen eingeladen
Energiewende: Bundesrechnungshof stellt vernichtendes Urteil aus
Klartext: Offener Brief an die SPD
Sonne: Unser Gestirn war auch im August unternormal aktiv
Experte: Klimazyklen sind auf die Sonne zurückzuführen
Energiewende: 45 Prozent des Stromes müssen stets aus großen Kraftwerken kommen
Internet: WWW-Schöpfer will den Nutzern die Macht über Ihre Daten zurückgeben
Innovation: Software macht individuelle Strickwaren möglich
DSGVO: Facebook droht Milliardenstrafe
Betriebssystem: Microsoft stellt DOS-Quellcode zum Download bereit
Clever: Ein Zauberwürfel, der sich selbst in die korrekte Lage dreht






Besser Konstruieren und Fertigen

Form- und Lagetoleranzen werden oft nicht in allen Ausprägungen verstanden. Zu allem Übel werden diese aus Unsicherheit vielmals inflationär verwendet. Die Folge: Werkstücke werden unnötig teuer produziert. Zur Prophylaxe sei das Buch ›Form- und Lagetoleranzen‹ von Dr.-Ing. Walter Jorden empfohlen.


Austauschbare Teile im großen Stil gibt es streng genommen erst seit dem Ersten Weltkrieg. Damals war es notwendig, gleiche Waffenteile von unterschiedlichen Produzenten montieren zu können. Vor dieser Zeit waren technische Apparate mehr oder weniger Unikate, da die Normung noch in den Kinderschuhen steckte.

Erst 1841 wurde beispielsweise in England das Schraubengewinde durch Joseph Whitworth genormt. Schrauben an historischen Maschinen und Optiken, die vor dieser Zeit produziert wurden, waren daher Einzelstücke, die sich nur in das dafür vorgesehene Loch des Gegenstücks einschrauben ließen. Eine Kennzeichnung von Schraube und passendem Loch war daher Pflicht.

Auch die Genauigkeit der Teile stieg. Genügten am Anfang der Technisierung einfache Toleranzangaben, um Dampfmaschinen zum Laufen und Kanonen zum Donnern zu bringen, fordert heute die fortschreitende Technik ein immer exakteres Definieren der Form- und Maßabweichung. Diese Entwicklung ist etwa im Motorenbau für jeden nachvollziehbar. Waren die ersten Automotoren noch Spritschleudern mit wenig Kraft, so glänzen heutige Motoren mit hoher PS-Leistung und geringem Spritdurst.

Das ist nur möglich, da moderne Motorenteile mit wesentlich kleineren Toleranzen gefertigt werden, als Modelle aus der automobilen Steinzeit. Selbst die Wärmeausdehnung wird bei modernen Motoren exakt beachtet, um möglichst wenig Spiel bei Betriebstemperatur zwischen Kolben und Zylinderwand zu bekommen. Ein Formel 1-Motor ist sogar derart fein toleriert, dass sich dieser im kalten Zustand gar nicht starten lässt. Der Grund: Kolben und Zylinder bilden im kalten Zustand eine Presspassung. Daher muss das Öl des Motors erst erwärmt werden, damit sich das Spiel einstellt, das nötig ist, um den Motor ohne Schaden zu starten.

Je filigraner also das mechanische Zusammenspiel der einzelnen Komponenten, desto wichtiger der wohlüberlegte Einsatz von Form- und Lagetoleranzen. Das dazu nötige Rüstzeug wird von Dr.-Ing. Walter Jorden umfassend vermittelt. Wer sein Buch ›Form- und Lagetoleranzen‹ durcharbeitet, erfährt nicht nur etwas über die Grundlagen des Tolerierens, sondern auch über die geltenden Toleranzarten und deren Bezüge. Egal, ob Position, Rundheit, Winkligkeit oder Ebenheit, alle Toleranzarten werden umfassend und leicht verständlich erläutert.

Darüber hinaus informiert das Buch natürlich über Allgemeintoleranzen und Toleranzverknüpfungen. Gerade all diejenigen, die bereits mit Form- und Lagetoleranzen Bekanntschaft gemacht haben, jedoch in deren Anwendung unsicher sind oder denen die Bedeutung mancher Symbole Rätsel aufgeben, sind mit dem Buch bestens bedient.

Die Praxis klärt auf


Doch da theoretisches Wissen alleine wenig Sinn macht, breitet der Autor Beispiele aus, die sich der praktischen Anwendung der Tolerierung mittels Form-und Lagetoleranzen widmen. Es empfiehlt sich, zunächst genau dieses Kapitel aufzublättern, denn dort wird erläutert, wie anhand einer Musterzeichnung Form- und Lagetoleranzen ihre Geheimnisse offenbaren.

Walter Jorden hat sieben Schritte niedergeschrieben, die anhand von Checkfragen ans Verständnis-Ziel führen. Es wird beispielsweise gefragt, welche Toleranzart vorliegt und gleich der Hinweis gegeben, wie diese Frage beantwortet werden kann. Natürlich wird zudem auf das entsprechende Kapitel im Buch verwiesen, wo die Symbole erläutert werden, um sich der Beantwortung der Frage zu nähern.

Die Methode der sieben Fragen ist ungeheuer wertvoll für das umfassende Verstehen der Handhabung von Form- und Lagetoleranzen. Besonders die siebte Frage hat das Zeug, künftig unnötige Form- und Lagetoleranzen in Zeichnungen zu vermeiden: Bei der Frage nach der Überlagerung wird überlegt, ob sich unter Umständen mehrere Toleranzen in einer Art und Weise derart überlagern, dass eine davon überflüssig wird.

Eine ebensolche Systematik hat sich Walter Jorden für den Konstrukteur einfallen lassen, der die schwierige Aufgabe hat, seine Vorstellungen von der Funktion eines Bauteils mithilfe einer korrekt eingetragenen Form- und Lagetolerierung sicherzustellen. Fragen nach den wesentlichen Geometrieelementen, die die Funktion des Bauteils sicherstellen oder nach den Elementen, die den Bezug bilden, führen Schritt für Schritt zum optimal tolerierten Bauteil, ohne Gefahr zu laufen, durch übertriebene Genauigkeitsforderungen die Fertigungskosten unnötig in die Höhe zu treiben.

Der Autor empfiehlt zudem, einen guten Draht zu den Abteilungen ›Fertigung‹- und ›Prüfung‹ zu pflegen, da das dort vorhandene Wissen bezüglich der Umsetzbarkeit und Sinnhaftigkeit bestimmter Tolerierungen den Stückkosten zugutekommt.

Damit der wichtige Zusammenhang von Toleranz und Kosten noch deutlicher wird, gibt es im Buch auf mehreren Seiten eine ausführliche Besprechung des Faktums, dass die Kosten für die Herstellung eines Teils umso höher sind, je enger die Toleranz ist. Die Toleranz sollte daher stets so groß wie möglich sein, solange die Funktion des Bauteils sichergestellt ist. Alles andere würde das Teil unnötig verteuern.

Nicht minder interessant die Ausführungen bezüglich des Qualitätsmanagements. In vielen Unternehmen sind noch ältere Zeichnungen ohne Form- und Lagetoleranzen im Gebrauch. Die fehlenden Angaben wurden von guten Facharbeitern stillschweigend richtig umgesetzt. Solange das Teil im eigenen Unternehmen gefertigt wird, ergeben sich keine Probleme, die sich jedoch sofort einstellen, wenn das Teil auswärts angefertigt wird. Der Grund: Die dort tätigen Fachleute wissen nicht, „auf was es ankommt“ und halten sich strikt an die Zeichnungsvorgaben.

Das Buch von Walter Jorden ist also ein absolut lesenswertes Werk, das umfassend zu Form- und Lagetoleranzen informiert und zudem auf die Probleme im Praxisalltag eingeht. Daher gibt es eine klare Kaufempfehlung.

Download

Diesen Artikel können Sie hier im PDF-Format herunterladen [221 KB] .

 

Mehr Informationen:

Kontakt  Herstellerinfo 
Titel: Form- und Lagetoleranzen
Autor: Dr.-Ing. Walter Jorden
Verlag: Hanser-Verlag
ISBN: 978-3-446-41778-6
Jahr: 2009
Preis: 29,90 Euro
www.hanser.de
 

War dieser Artikel für Sie hilfreich?

Bitte bewerten Sie diese Seite durch Klick auf die Symbole.

Zugriffe heute: 4 - gesamt: 7039.