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Die Wahrheit zum Gas CO2

Es ist staunenswert, mit welchem Eifer die These verbreitet wird, CO2 sei ein gefährliches Gas, das am besten komplett von der Erde getilgt werden soll. Sollte dies gelingen, was gottlob nur in der Phantasie fehlgeleiteter Wissenschaftler funktioniert, würde sich das Leben auf der Erde verabschieden. Wer bei klarem Verstand ist, kann hinter diesen Plänen entdecken, dass es mitnichten um die Rettung der Erde geht, sondern nur darum, ein neues Geschäftsmodell zu etablieren, das es erlaubt, neue Steuern und Abgaben zu erheben.


Der Handel mit Co2-Zertifikaten soll direkt zu sauberen Fertigungsstätten führen. Es überrascht, dass ein derartiges, planwirtschaftliches Instrument von der Wirtschaft ohne Gegenwehr hingenommen wurde.

CO2-Zertifikate sind nicht in der Lage, die Emissionen stetig zu senken, da es technisch in vielen Bereichen nicht möglich ist, immer noch weniger CO2 in die Umwelt abzugeben. Was bleibt, sind jedoch immerwährende Lasten, an denen Börsenhändler, Banken, Fiskus, aber auch kriminelle Organisationen kräftig verdienen.

Während die Marktwirtschaft ausgehebelt wird und Unternehmen trotz modernster Produktionsmethoden schleichend ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren, suchen die CO2-Akteure nach neuen Opfern, diese monetär zu erleichtern. Ins Visier sind zuletzt die Autofahrer geraten, deren Kraftfahrzeuge angeblich zu viel CO2-Ausstoßen. Im Schubladen liegen schon Entwürfe, das Handeln jedes Bürgers in Sachen CO2-Verursachung zu erfassen und monetär zu sanktionieren.

Künftig wird jede Autofahrt, jeder Urlaubsflug und – über elektronisches Bezahlen – wohl auch der Lebensmittelkonsum erfasst, sodass niemand seinen Häschern entkommt, die geplante, persönliche CO2-Steuer zu entrichten.

Zeit, gegen das aufkeimende Unrecht vorzugehen. Richtschnur der angestrebten Gesetzgebung für neue Steuern und Abgaben ist der bereits für die Industrie eingeführte CO2-Zertifikatehandel, mit denen sich „Umweltsünder“ nach der Art eines Ablasshandels von ihren „Umweltsünden“ freikaufen können.

Der Blick muss sich jedoch vielmehr auf unsere Wälder richten, da Pflanzen für Ihr Wachstum das als Treibhausgas diffamierte Gas ›CO2‹ benötigen. Sie nehmen das Gas auf, bauen den darin enthaltenen Kohlenstoff in ihr Gewebe ein und geben Sauerstoff wieder ab, der von Menschen und Tieren benötigt wird.

Hier stellt sich die Frage, warum der Mensch für ein Gas eine Abgabe bezahlen soll, welches für das Leben von Pflanzen existenziell ist?

Nebenbei sei bemerkt, dass eine politisch bereits geforderte Reduzierung der CO2-Emmissionen auf Null gottlob nie eintreten kann: Das Max-Planck-Institut für Biogeochemie hat nämlich 2009 herausgefunden, dass der Mensch maximal zehn Prozent derjenigen CO2-Menge erzeugt, die aufgrund der Aktivitäten von Bodenlebenwesen sowieso jedes Jahr aus dem Erdboden entweicht.

Es zeigt sich, dass die Messwerte, die zu Autofahrverboten und irren Strafen gegen Unternehmen führen, zu einem Gutteil nicht von Verbrennungsmotoren oder den Verarbeitungsprozessen in der Industrie stammen. Insofern ist es Zeit, der abartigen Philosophie des Geldmachens mit CO2-Schreckensszenarien ein Ende zu bereiten.

Abgesehen davon, dass die CO2-Hysterie den Menschen ungerechtfertigt Kaufkraft entzieht und in seiner Lebensweise massiv einschränkt, sind mittlerweile kriminelle Elemente dabei, sich an diesem Kuchen zu laben. Bereits jetzt sind jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe durch sogenannte Steuerkarusselle zu verzeichnen, in denen sich Kriminelle vom Fiskus die Mehrwertsteuer auf CO2-Zertifikate erstatten lassen.

Auch folgendes Beispiel zeigt, dass die Natur in Sachen CO2 das Zepter führt, diese Steuer daher völlig ungerechtfertigt ist: Ein 1 Hektar großer Wald speichert rund 13 Tonnen CO2 pro Jahr. Dies ist ungefähr die Menge, die eine durchschnittliche, dreiköpfige Familie in dieser Zeit emittiert. Wird nun berücksichtigt, dass es 4 Milliarden Hektar Wald auf der Erde gibt, so wird ein Großteil desjenigen CO2s gebunden, das die derzeit auf der Erde lebenden 7,6 Milliarden Menschen verursachen. Da es außer Bäumen noch viel mehr Pflanzen, Gräser und Sträucher sowie riesige Ozeane und Moorgebiete gibt, die ebenfalls CO2 binden, kann davon ausgegangen werden, dass das vom Menschen erzeugte CO2 vollumfänglich in der Natur neutralisiert wird und der derzeit beobachtete CO2-Anstieg in der Atmosphäre demnach nicht menschgemacht ist. Vielmehr ist der Anstieg im Kontext der natürlichen Abläufe zu betrachten, die, wie erwähnt, das Max-Planck-Institut für Biogeochemie schon 2009 entdeckt hat.

Zeit, die Vorgänge in der Natur korrekt zu deuten und alle besorgten CO2-Alarmisten auf ihren Irrtum hinzuweisen.

Herzlichst
W. Fottner
Chefredakteuer ›Welt der Fertigung‹

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