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CO2 zu Unrecht auf der Anklagebank

Freispruch für ein wichtiges Pflanzengas

Kann der Mensch mit CO2-Einsparungen das Klima nennenswert beeinflussen? Stimmen die Informationen, die von einer fatalen Rolle des Gases CO2 in Sachen Treibhaus sprechen? In seinem Buch ›Die erfundene Katastrophe‹ legt Günther Vogl eine erdrückende Menge an Fakten vor, die zeigen, dass es rund um das Thema ›Klima‹ nicht um Wissenschaft und Wahrheit, sondern lediglich um Ideologie und Geschäftemacherei geht.


Unternehmen arbeiten mit Marketinginstrumenten, um ihre Produkte dem Kunden schmackhaft zu machen. Es werden große Verpackungen präsentiert, um den mageren Inhalt zu kaschieren, manipulierte Bilder auf Lebensmitteldosen gedruckt, um die Speise als Gourmetgericht erscheinen zu lassen oder Verbräuche von Automobilen trickreich kleingerechnet, um SUVs als komfortable Spritsparer offerieren zu können. Werbeagenturen leben gut davon, die Produktwelt schöner erscheinen zu lassen als sie ist.

Auch Regierungen bedienen sich der Marketinginstrumente, um beim Wähler mit den Ergebnissen ihrer Regierungsarbeit zu punkten. Da wird beispielsweise eine Rentenerhöhung um wenige Euro – die natürlich stets kurz vor Wahlen stattfindet – als Glanzleistung bejubelt oder eine milliardenteure Energiewende als Investition in eine bessere, preiswerte und sichere Strom-Zukunft verkauft.

Wahr ist vielmehr, dass ärmere Haushalte ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können und durch die unstete Energieversorgung Deutschland ständig am Rande eines massiven Stromausfalls balanciert.

Nun wurde das für Pflanzen überlebenswichtige Gas CO2 als neues Marketinginstrument entdeckt, beim Bürger Verständnis für neue Abgaben und Steuern zu wecken.

Ein Ansinnen, dem Günther Vogl mit seinem Buch ›Die erfundene Katastrophe‹ die Legitimation entzieht. In seinem sehr lesenswerten Werk legt der Autor eine große Menge an Fakten vor die belegen, dass Klimamodelle pure Kaffeesatzleserei sind. Sogar der IPCC gibt zu, dass es sich beim Wetter auf der Erde um ein gekoppeltes nicht-lineares, chaotisches System handelt, daher die langfristige Vorhersage zukünftiger Zustände des Klimas überhaupt nicht möglich ist.

Sehr detailliert geht der Autor auf das Gas CO2 ein. Er erläutert beispielsweise, dass mitnichten dieses Gas die Temperatur steigen lässt. Es verhält sich vielmehr genau umgekehrt. Detaillierte Analysen zeigen, dass erst die Temperatur steigt, danach die CO2-Menge in der Luft. Dieser Effekt konnte beim Ausbruch des Vulkans ›Pinatubo‹ in den neunziger Jahren beobachtet werden: Durch die gewaltigen Wolken, die durch die Eruption ausgestoßen wurden, kühlte sich die Erde etwas ab – und schon sank der Gehalt des Kohlendioxids in der Luft, obwohl der Mensch weiterhin CO2 produzierte.

Professor Ian Clark von der Universität Ottawa spricht klar aus, dass CO2 das Klima nachweislich zu keiner Zeit bestimmt hat. Der Beweis findet sich im Buch, das mit zahlreichen Diagrammen aufwartet. Hier ist beispielsweise abzulesen, dass der Gehalt an CO2 erdgeschichtlich praktisch nahezu immer über dem jetzigen Gehalt von circa 400 ppm lag. Eine Konzentration von über 1000 ppm war die Regel, Werte über 3000 ppm nicht selten. Die Temperaturen stiegen und fielen völlig unabhängig vom CO2-Gehalt der Luft.

Warum sich dann die Temperatur auf der Erde ändert, haben 1991 zwei Dänische Forscher herausgefunden: Sie haben einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Länge der Sonnenfleckenzyklen und der Erdtemperatur nachgewiesen. Warum dies so ist, haben Henrik Svensmark und andere Forscher entdeckt: Eine größere Sonnenaktivität führt zu mehr Sonnenwind, der die Wirkung der auf die Erde gerichtete kosmische Strahlung dämpft. Da diese kosmische Strahlung an der Wolkenbildung beteiligt ist, wirkt die Stärke des Sonnenwinds somit als Regulator für die Wolkenbildung. Je nach Stärke des Sonnenwinds bilden sich daher mehr oder weniger Wolken. Da Wolken zur Abkühlung auf der Erde beitragen, ist daher die Wolkenmenge und nicht der CO2-Gehalt der Luft für die Temperatur maßgeblich.

Wenige Wolken bedeuten höhere Temperaturen, weshalb sich auch das Meerwasser erwärmt, daher weniger CO2 in den Meeren gelöst wird und es deshalb ausgast. Mehr CO2 in der Luft ist ein Segen für die Pflanzenwelt, die nun üppiger gedeihen kann. Man hat festgestellt, dass Bäume in Europa wesentlich schneller wachsen als früher. Die Waldfläche in Europa wächst seit 1990 um durchschnittlich 700.000 Hektar pro Jahr. In Afrika ist eine dichtere Bewaldung zu beobachten und in der Sahel-Zone wird vermehrter Niederschlag registriert. Zweifellos führt mehr CO2 in der Luft zu einer Ergrünung von Trockengebieten, was mehr Nahrungsmittel für eine wachsende Erdbevölkerung bedeutet.

Sogar der IPCC gibt zu, dass ein höherer CO2-Gehalt in der Luft die Biomasse-Produktion sowie die Photosyntheserate erhöht und die Wassernutzung der Pflanzen verbessert. Wer einer Reduzierung des CO2-Gehalts in der Luft das Wort redet, ist daher nicht am Verschwinden des Hungers in der Welt interessiert und hat auch kein Interesse daran, Armut und Rückständigkeit durch Industrialisierung zu überwinden. Wer Industrie betreiben darf bestimmt künftig derjenige, der Herr über die Vergabe von CO2-Zertifikaten ist.

Doch auch der Bürger wird eines Tages in diesem System eingebunden sein, wenn er weiterhin schulterzuckend dieser Entwicklung zusieht. Günther Vogl mahnt an, dass es bereits Machbarkeitsstudien gibt, private CO2-Konten einzuführen. Jeder Bürger darf in Zukunft demnach pro Tag, Monat und Jahr nur eine bestimmte Menge Energie beziehungsweise CO2 verbrauchen. Wer mehr verbraucht, muss Kontingente kaufen.

Das Buch ›Die erfundene Katastrophe‹ von Günther Vogl ist bezüglich des Themas ›CO2‹ ein wertvolles Werk. In diesem faktenreichen Band erfahren Sie, dass sich hier raffinierte Akteure aufgemacht haben, grundlos Angst zu erzeugen, um viel Geld mittels eines groß angelegten Schwindels zu machen. Ein aufrüttelndes Buch, das viel Aufmerksamkeit verdient hat.

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Titel: Die erfundene Katastrophe
Autor: Günther Vogl
Verlag: Juwelenverlag
ISBN: 978-3-945822-70-8
Jahr: 2016
Preis: 24,90 Euro
www.juwelenverlag.de
 

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