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Wichtige Zukunftstrends im Blick

Ein Almanach für wache Macher

Technische Innovationen sind Garanten für wirtschaftliches Wachstum. Viel zu oft beschäftigen sich Unternehmen jedoch nicht oder nur unzureichend mit künftig denkbarer Technik. Sie haben schlicht kein Zukunftsmanagement und werden dann ein Opfer ihrer Versäumnisse. Wer dem vorbeugen will, greife daher zum Buch ›Wie wir uns morgen bewegen werden‹, in dem 88 Innovationen vorgestellt werden, die womöglich schon morgen real sind.


Wer hätte je gedacht, dass dereinst zigarettenschachtelgroße Geräte zu haben sind, die als Telefon, Fotoapparat, Walkman, Taschenrechner und Fernsehgerät taugen? Ganze Branchen wurden durch das Smartphone umgekrempelt. Wer den Trend damals verschlafen hat, muss heute kleinere Brötchen backen oder wurde gleich komplett vom Markt gefegt, wie es dem Fotoriesen Kodak passierte. Es zeigt sich, dass es für Unternehmen überlebenswichtig ist, ein Zukunftsmanagement zu besitzen, um rechtzeitig auf umwälzende Trend reagieren zu können.

Wer diesen Rat belächelt, sollte sich umgehend das Buch ›Wie wir uns morgen bewegen werden‹ aus dem Redline-Verlag besorgen. Hier werden 88 Beispiele vorgestellt, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in naher beziehungsweise ferner Zukunft Realität werden. Dieses Buch kann sich für das eigene Unternehmen als Glücksfall erweisen, denn nur wer die Technologien der Zukunft erkennt, kann am Erfolg der Zukunft teilnehmen. Daher ist es sicher eine gute Idee, mindestens ein Prozent des Unternehmensumsatzes ab sofort für Forschung und Entwicklung auszugeben.

Falsch ist es hingegen, nur auf Risikominimierung zu setzen, was insbesondere deutsche Unternehmen gerne machen. Mit dieser Strategie werden Kreativität und Innovationsfreude nicht gefördert, sondern ausgebremst. Ebenso falsch ist es, Trends per Extrapolation der Gegenwart erkennen zu wollen. Wer dies vor 150 Jahren tat, hat der Pferdedroschke sicher eine rosige Zukunft vorausgesagt, hingegen das Automobil nicht auf dem Radar gehabt. Nur wer auch „verrückte“ Technologien auf dem Schirm hat, ist sprungbereit, wenn der Markt zum nächsten großen Sprung ansetzt.

Hotelbetreiber sollten sich durchaus mit dem Gedanken beschäftigen, dass der Urlaub im Weltall kommen wird. Die Frage ist lediglich, wann, aber nicht ob. Daher ist es kein Wunder, dass Hilton-Manager sich schon lange an einer Konzeption für Hotels im Weltall beschäftigen. Wenn es dereinst so weit ist, kann diese Hotelkette ausgearbeitete Pläne sofort in die Tat umsetzen und als Pionier den Markt dominieren.

Überhaupt wird der Urlaubsort künftig wesentlich schneller erreicht werden, wie Pläne für den Überschall-Wasserstoff-Jet zeigen. Diese Technik wird sich jedoch nicht nur auf die Urlaubsbranche auswirken, sondern auch die Logistikkette massiv verändern, da mit schnellen Flugzeugen Handelsgüter in Bruchteilen der heute benötigten Zeit zum Kunden kommen. Reeder sollten sich den Trend genau ansehen, um nicht auf ihren Schiffskapazitäten sitzenzubleiben.

In der Zwischenzeit können sie auf ›Skysail‹ setzen. Dies ist ein Drache, der 300 Meter über dem Schiff fliegt und dieses per Windkraft durch die Ozeane zieht. Bei optimalem Wind ist die Zugkraft des bis zu 600 Quadratmeter großen Segels so stark, dass die Schiffsdiesel abgestellt werden können. Doch auch an Land wird sich in Sachen Güterverkehr noch viel ändern. Aerodynamische Verkleidungen werden den Luftwiderstand der Trucks um bis zu 60 Prozent reduzieren, eine eigene Brummispur und automatisch zusammengestellte Straßenzüge werden den Verkehr beschleunigen sowie sicherer machen und mittels Stromabnehmer werden Fahrten mit abgestellten Verbrennungsmotor möglich sein, während der Computer das Steuer übernimmt.

Doch nicht nur Logistikunternehmen werden in naher Zukunft mit gewaltigen Veränderungen konfrontiert werden, sondern auch Bereiche, wo eine massive Änderung zunächst nicht zu erkennen ist. Zu nennen wäre beispielsweise das Bekleidungsgewerbe. Hier steht eine Maschine in den Startlöchern, die in der Lage ist, auf Knopfdruck neue Kleidung herzustellen. Wer die Möglichkeiten der sogenannten 3D-Drucker kennt, sollte über diese Idee nicht zu früh lachen, sondern sich lieber überlegen, wie er als Kleidungsproduzent im sich ändernden Markt überleben kann. Schließlich wird es künftig möglich sein, dank des abgescannten eigenen Körpers exakt passende Maßkleidung mit individuellem Stoffmuster zu tragen.

Der 3D-Drucker wird künftig wohl auch das Essen zubereiten, wie es Captain Kirk und seine Crew bereits genießen konnten. Der Trend zur Individualität wird dieser Erfindung sicher einen Markt eröffnen. Wer sich darauf vorbereitet und Pläne zurechtlegt, kann später als Dienstleister profitieren. Schließlich benötigen diese „Drucker“ allerlei Pülverchen, um wohlschmeckende Sachen auszudrucken.

Handwerker, Pfleger und Behinderte hingegen werden sich auf die kommende „dritte Hand“ freuen. Dies ist eine dem Elefantenrüssel nachempfundene Innovation, die mit unglaublicher Bewegungsfreiheit je nach Bedarf kräftig oder feinfühlig zu Werke geht. Der Tentakel kann schwere Paletten ebenso heben, wie rohe Eier reichen. Sobald er serienreif ist, wird er sicher auf einen riesigen Markt stoßen, da es einen gewaltigen Bedarf für solche Innovationen gibt. Wer schlau ist, überlegt sich jetzt schon, wo diese Erfindung im eigenen Produktportfolio einsetzbar wäre.

Das Buch ist eine wahre Fundgrube zündender Ideen, die unser aller Leben in nicht allzuweit entfernter Zukunft verändern werden. Hier kann man nachlesen, dass uns beispielsweise eine Kontaktlinse erwartet, die wohl Tablets und Navis Geschichte werden lässt, da der Bildschirm der Zukunft direkt im Auge sitzt. Sicher auch eine Horrorvorstellung für Lehrer, wenn sich Schüler während der Klausurarbeit die Lösungen aus dem Web holen, ohne dass dies auffällt.

Wer verhindern möchte, dass dereinst nur mehr Geschichtsbücher von einer einstmals blühenden Firma erzählen, sollte mit dem Buch ›Wie wir uns morgen bewegen werden‹ Vorsorge treffen.

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Titel: Wie wir uns morgen bewegen werden
Autoren: C. Markmann, B. Förster, H. v. d. Gracht
Verlag: Redline Verlag
ISBN: 978-3-86881-595-5
Jahr: 2015
Preis: 19,99 Euro
www.redline-verlag.de
 

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