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Nimak-Schweißzange bricht mit allen Konventionen

Nimak auf der Messe Schweissen & Schneiden

Die „Schweissen & Schneiden“ 2017 ist für Nimak die passende Bühne, ein vollkommen neuartiges Konzept von Roboter-Schweißzangen zu präsentieren. Der auf diesem Gebiet größte deutsche Hersteller und weltweit einer der führenden Anbieter von Widerstands-Schweißtechnik, bricht bei dieser Innovation mit allen bisherigen Konventionen.

NIMAK-Roboter-Schweißzange ›powerGUN‹


Die neue Generation von Roboter-Schweißzangen ist nach Angaben des Unternehmens mit Stammsitz im Westerwald sowohl auf die Anforderungen des Multimaterial-Mixes als auch den Einsatz in Großserien bei herkömmlichen Stahlanwendungen ausgerichtet. Sie basiert auf einer zentralen Motor- und Getriebeeinheit, die zum einen eine deutliche Gewichtsreduktion und zugleich weniger Störkonturen ermöglicht und zum anderen zu einem noch besseren Fügeergebnis führt, als es bisher verfügbare Systeme können. „Damit haben wir eine Schweißzange entwickelt, die an Einfachheit, Gewichts- und Teilereduzierung, Leistung und Funktionalität alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt“, betont Paul Nickel, Geschäftsführender Gesellschafter bei NIMAK.

Neues Kurzimpulsschweißen mit „magneticDRIVE“ optimiert Qualität

Neben dieser von dem Unternehmen, das vor 40 Jahren die Roboter-Schweißzange erfunden hat, als Sensation gefeierten Premiere, steht auch ein völlig neuer Schweißprozess im Mittelpunkt des NIMAK-Messeauftritts. Die schon bislang auf dem Markt einzigartige Antriebsart „magneticDRIVE“, die von der hohen Kraft und immensen Geschwindigkeit mikroprozessgesteuerter Elektromagneten profitiert, gibt es nun erstmals auch in Verbindung mit dem neuen Kurzimpulsschweißen (KIP). Dieses ermöglicht Schweißzeiten von wenigen Millisekunden und bietet somit eine Alternative für das bisherige Kondensatorentladungs-Schweißen. Voraussetzung dafür ist ein ultraschnelles Krafterzeugungs- und Nachsetzsystem, bei dem der Anwender auch ein exaktes Kraftprofil einstellen kann, das in Millisekunden den Anstieg und Abfall der Elektrodenkraft über große Bereiche steuert.

Genau dies bewirkt „magneticDRIVE“. Gemeinsam mit KIP ist dieses in allen Applikationen der Widerstandsschweiß-Technik einsetzbar, von der stationären Punkt- und Buckelschweißmaschine bis hin zur Roboter-Schweißzange. Der neue extrem kurze und geregelte Schweißprozess eröffnet völlig neue Füge-Möglichkeiten im modernen Multimaterial-Mix. Dies ist besonders interessant auch für das Punkt- und Buckelschweißen von Aluminium verschiedenster Legierungen, die im Automobilbau sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie zum Einsatz kommen. „Dabei können wir nicht nur die Qualität optimieren, sondern auch die Standzeiten der Elektroden erheblich verlängern“, erklärt Nickel.

Auch Klebe- und Dosiertechnologie ein wichtiges Thema

Auf der Messe in Düsseldorf ist auch die Klebe- und Dosiertechnologie ein wichtiges Thema. Das Unternehmen, das diese weltweit als einziges neben der Widerstandsschweiß-Technik seinen Kunden aus einer Hand anbietet, präsentiert die neue Generation des „a.tron“-Systems. Bei dieser Klebstoff-Dosier- und Applikationstechnologie hat NIMAK eine komplett neue dezentrale Steuerung entwickelt. Diese ist jetzt in den Dosierer integriert, was den Wegfall eines aufwendigen und platzintensiven Steuerungsschrankes erlaubt. „Auch die Bedienung wird dadurch noch intuitiver und wir ermöglichen eine Einsparung der Investitionskosen um rund 20 Prozent, fasst Nickel die Vorteile zusammen. „Insofern ist die Weltleitmesse der Fügetechnologie in diesem Jahr eine ganz besondere Gelegenheit für uns, den Besuchern in diesem Bereich genauso wie in unserem Stammgebiet Widerstandsschweißen hochinteressante Neuigkeiten zu zeigen.“

"a.tron"-Klebesystem

 

Mehr Informationen:

Kontakt  Herstellerinfo 
NIMAK GmbH
Frankenthal 2
57537 Wissen
Tel.: Tel.: +49 2742 7079-0
E-Mail: info@nimak.de
www.nimak.de
 

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