Sie sind hier:

Jahrgang 2019

Jahrgang 2018

Jahrgang 2017

Jahrgang 2016

Ausgabe Januar 2016

Ausgabe Februar 2016

Ausgabe März 2016

Ausgabe April 2016

Ausgabe Mai 2016

Ausgabe Juni 2016

Ausgabe Juli 2016

Ausgabe August 2016

Ausgabe September 2016

Ausgabe Oktober 2016

Ausgabe November 2016

Ausgabe Dezember 2016

Jahrgang 2015

Jahrgang 2014

Jahrgang 2013

Jahrgang 2012

Jahrgang 2011

Jahrgang 2010

Suchen nach:

Allgemein:

Startseite

Datenschutz

Impressum

Kontakt

Anzeige


Seit drei Generationen setzt die HEDELIUS Maschinenfabrik Maßstäbe in der Zerspanung. Ideenreichtum, Kundennähe und kompromisslose Qualität sind das Erfolgsrezept des Unternehmens.






Interessante Artikel früherer Ausgaben






Anzeige


HURCO Companies Inc. entwickelt und fertigt interaktive Computersteuerungen, Software sowie computergestützte Werkzeugmaschinen und –komponenten für die kundenbezogene Einzel- und Kleinserienfertigung.






Nähere Infos zu...

Archi Crypt Behringer Blum Boschert Diebold Emuge Esta Euroimmun Evotech GF Machining Solutions Hedelius Horn Hurco Hydropneu Identsmart Index Klingelnberg Liebherr Mazak Mechoniks Raziol Rollon Sato Supfina SW Tox Vogt Ultrasonics Völkel Weiss Rundschleiftechnik Zecha






Anzeige


Die Klingelnberg Gruppe ist weltweit führend in der Entwicklung und Fertigung von Maschinen zur Kegelrad- und Stirnradbearbeitung, Präzisionsmesszentren für Verzahnungen und rotationssymmetrische Bauteile sowie in der Fertigung hochpräziser Komponenten für die Antriebstechnik im Kundenauftrag.






Die Welt des Kaufmanns






Anzeige


GF Machining Solutions ist ein weltweit führender Anbieter von Maschinen, Automationslösungen und Serviceleistungen für den Formen- und Werkzeugbau sowie für die Fertigung von Präzisionsteilen.






Die VBA-Welt






Die 3D-Welt von Blender






Anzeige


Evo Tech Laser konstruiert und produziert in Deutschland modernste Laserbeschriftungsanlagen und Gravursysteme für die Beschriftung von Metallen und vielen anderen Laser-geeigneten Werkstoffen. In diesem Bereich ist das Unternehmen einer der innovativ führenden Hersteller.






Anzeige


Das Kerngeschäft der Paul Horn GmbH ist die Bearbeitung zwischen zwei Flanken – Schwerpunkt Einstechen – sowie von weiteren, hochtechnologischen Anwendungen, verbunden mit Kundennähe, hoher Produktqualität, Beratungskompetenz und Lieferbereitschaft.






Die Welt der Geometrie







Die Welt der Elektronik







Die bunte Welt






Anzeige


Supfina Grieshaber besitzt langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Superfinish-Bearbeitung mit Stein- und Bandwerkzeugen. In Verbindung mit dem Wissen über vor- und nachgelagerte Prozesse bietet das Unternehmen praxisorientierte Lösungen.






Die besondere Welt






Anzeige


Die Index-Gruppe zählt mit ihren Marken ›Index‹ und ›Traub‹ zu den weltweit führenden Herstellern von CNC-Drehmaschinen. Mit sechs Produktionsstandorten und fünf internationalen Vertriebs- und Servicegesellschaften sowie 80 Vertretungen ist die Esslinger Unternehmensgruppe weltweit vertreten.






Die Welt der Goodies


Additive Fertigung


Automation


Blechbearbeitung


CAD


Entsorgung


Gewindeherstellung


Handwerkzeuge


Kennzeichnen


Lasertechnik


Logistik


Maschinenbau


Messtechnik


Schleiftechnik


Schweißtechnik


Sicherheitstechnik


Spannmittel


Steuerungen


Tribologie


Wasserstrahltechnik


Zahnradfertigung


Sonstiges






Die Welt der Events






Anzeige


Die Dr. Erich TRETTER GmbH + Co. mit Sitz in Rechberghausen liefert seit über 45 Jahren Maschinenelemente für alle Bereiche des Sondermaschinenbaus. Dazu gehören Linearsysteme, Kugelbuchsen, Wellen, Kugelgewindetriebe, Kugelrollen oder Toleranzhülsen.






Anzeige


ESTA ist einer der führenden Hersteller von Absaugtechnik. Mit Sitz im bayerischen Senden bei Neu-Ulm vertreibt das Familienunternehmen sein umfangreiches Entstauber- und Anlagensortiment mit eigenen Niederlassungen und Vertriebspartnern weltweit.






Die Welt der Gelegenheiten

Hier sind immer mal wieder besondere Kaufgelegenheiten zu finden. Reinschauen lohnt sich!







Die Welt aus Professorensicht

An dieser Stelle wird sich in unregelmäßigen Zeitabständen ein anonym bleibender Professor äußern. Er wird intime Einblicke in ein absurdes Lehrsystem geben, das sich als leistungsfeindlich und ungerecht outet.







Anzeige


Leistungsstarke Sägemaschinen zur Metallbearbeitung sind das Markenzeichen der weltweit tätigen Behringer GmbH. Die Produktpalette umfasst Band-, Kreis- und Bügelsägen sowie Automatisierungskomponenten aus dem hauseigenen Stahlbau.






Die Welt der Reisenden

Ob Urlaub, Messebesuch oder Reportage, es gibt viele Gründe, Hotels und Pensionen aufzusuchen. Gerade zur Messezeit sind viele Häuser jedoch total überteuert. Wir präsentieren günstige Geheimtipps.


Messe Düsseldorf und Köln



Messe Frankfurt



Messe Hannover



Messe Koblenz



Messe Leipzig



Messe München



Messe Nürnberg



Messe Pforzheim



Messe Stuttgart







Die Welt von Geogebra






Interessante Links aus aller Welt

Skandal: Merkel mischte sich bezüglich Neuwahlen in Italien ein und versprach Schuldenerleichterungen
US-Professor: Klimamodelle können die Erdtemperatur nicht vorhersagen
Verdacht: USA liefern Waffen an „Islamischen Staat“
9/11: Studie deutet auf Sprengung von WTC 7 hin
Selbstbedienungsladen: EU-Kurzzeit-Kommissare können nach wenigen Wochen Dienst mit 10.000 Euro monatliche Rente rechnen
Raumfahrt: Neuer Raketenantrieb soll Mars-Reise verkürzen
Entdeckung: Rätselhafte Substanz auf dem Mond sorgt für Aufregung
Sensation: Mars-Sonde findet Hinweise für gewaltigen Grundwasserspiegel auf dem Mars
Preiskampf: Intel halbiert Preise für neue High-End-Prozessoren
Datenschutz: Nicht alle Cookies benötigen eine Einwilligung
Brexit: Autoindustrie flüchtet aus Großbritannien
EU-Zukunft? Zentralisierung, undemokratische Entscheidungsstrukturen und Machtbündelung führten 3.700 v. Chr. zum Untergang der Tripolye-Kultur
Armutsbekämpfung: Indien setzt auf Kohlekraftwerke
Zukunftsaussicht: Deutschland versinkt in Stromausfällen
Experten-Studie: Windräder erwärmen das lokale Klima
Schwabe-Zyklus: Die Sonne beeinflusst unser Klima
Geldvernichtend: Die Angst vor dem CO2
US-Windräder: Bereits 2900 Königsadler und 600.000 Fledermäuse als Opfer
Messfehler: Der DWD unterliegt einem Irrtum hinsichtlich der Emsland-Sommertemperaturen
Lächerlich: Politiker verbreiten sozialistische Prozentwerte
Crash: Merkel ruiniert deutsche Wirtschaft
Verhoben: Der tiefe Fall von Nature communications
CO2: Ein Gas, das für das Leben notwendig ist
Forschung: Alter See erlaubt Einblicke in früheres Europa-Klima
Strafzahlung: Uni beachtete intellektuelle Freiheit eines ihrer Professoren nicht
McKinsey: Erneuerbare bedrohen die deutsche Ökonomie und die Energieversorgung
Google: Wie eine Suchmaschine ihre Macht ausspielt
Experte: Klimamodelle sind infrage zu stellen
Interview: Petteri Taalas warnt eindringlich vor der aktuellen „Untergangs-Hysterie“ aufgrund des Klimas
Pat Frank: Klimamodellierer sind nicht darin ausgebildet, die physikalische oder prognostische Zuverlässigkeit ihrer eigenen Modelle zu evaluieren
Experte: Im Prinzip stehen Milliarden teure Windräder zu mehr als 80 % des Jahres still und liefern keinen Strom
Keine Satire! Ein Wirtschaftsprofessor aus Schweden will den Kannibalismus einführen, um das Klima zu retten
Windatlas: Gefälschte Winddaten schädigen Betreiber
Klima-Krise: Betrug oder tragischer Irrtum?
Bedrohte Meinungsfreiheit: Viele „Angepasste“ achten inzwischen penibel darauf, den politisch gewünschten Meinungskorridor nicht zu verlassen






KNOLL stellt MMS-System mit Injektortechnik vor

Das neue KNOLL Minimalmengenschmiersystem ›ControLube‹ wird über einen Mikroprozessor gesteuert und macht sich die aus der Automobilindustrie bekannte Einspritztechnik zunutze. Es vereint die Vorteile von ein- und zweikanaligen Lösungen – und hat noch einiges mehr zu bieten.


Kühlschmierstoffe (KSS) und -systeme erfüllen beim Zerspanen vielfältige Aufgaben: Sie vermindern die Reibung, entfernen Späne, führen Wärme ab und sorgen für eine gleichmäßige Temperatur von Werkstück und Werkzeug, um enge Toleranzen einhalten zu können. Doch der Einsatz von Kühlschmierstoffen ist mit teilweise beträchtlichen Kosten für Bereitstellung, Aufbereitung sowie Entsorgung verbunden und belastet die Umwelt.

Schon seit langem sind die Betreiber zerspanender Werkzeugmaschinen auf der Suche nach Alternativen. Die Minimalmengenschmierung (MMS), die einen Mittelweg zwischen Nass- und Trockenbearbeitung darstellt, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Zumindest, wenn es um das Zerspanen mit definierter Schneide von Werkstoffen wie Aluminium-, Knet- und Gusslegierungen, Grauguss, Stählen und sogar rostfreiem Material geht.

MMS bietet vielfältige Vorteile bezüglich Prozess und Kosten

Branchen wie die Luftfahrt- und Automobilindustrie, die Werkstücke aus diesen Materialien in großen Stückzahlen produzieren, setzen immer häufiger MMS-Systeme ein. Denn allein aus der geringen Menge benötigten Schmierstoffs ergeben sich zahlreiche Vorteile. Zum Vergleich: Der Volumenstrom bei MMS liegt in der Regel bei weniger als 50 ml pro Stunde, während bei der Nass-Kühlschmierung in der gleichen Zeit bis zu 12.000 Liter eingesetzt werden.

So spart der Anwender sowohl beim Verbrauch als auch bei der Überwachung und Pflege sowie der Aufbereitung bzw. Entsorgung, denn die minimalen Mengen Schmierstoff verdampfen bei optimalem Prozess nahezu rückstandslos. Somit genügt es, die bearbeiteten Teile mit geringerem Aufwand zu reinigen.

Für viele Anwendungen sind die durch MMS entstehenden Prozessvorteile noch entscheidender. Bei der Zerspanung mit Nass-Kühlschmierung bleiben Feinstpartikel in Öl und Emulsion zurück, die bei der Wiederverwendung die Oberflächenqualität gefährden und dementsprechend aufwändig herausgefiltert werden müssen. Dieses Problem gibt es bei MMS schlichtweg nicht. Der eingesetzte Schmierstoff wird komplett verbraucht und daher stets neu in reiner Qualität zugeführt.

Zudem profitiert der Anwender von geringerem Werkzeugverschleiß, der auf die bessere Schmierung und geringere Thermoschockwirkung (bei unterbrochenem Schnitt) zurückzuführen ist. Auch lassen sich bei idealen Bedingungen höhere Werkzeugvorschübe realisieren. Nicht zuletzt gehören der geringere Platzbedarf, der niedrigere Geräuschpegel und weniger Gesundheitsgefahren für den Bediener zu den positiven Seiten der MMS.

Varianten der Minimalmengenschmierung

Nun gibt es verschiedene MMS-Systeme, die allerdings deutliche Unterschiede aufweisen. In bestimmten Anwendungsfällen wird die Möglichkeit genutzt, das Schmiermittel von außen auf das Werkzeug aufzubringen. Der gerätetechnische Aufwand ist hier gering, leider aber auch der gewünschte Schmiereffekt. Von der Späneabfuhr ganz zu schweigen.

Die meisten genutzten Systeme setzen auf interne Zufuhr des Schmiermediums, also durch Spindel und Werkzeug. Hier wird bislang in Einkanal- und Mehrkanal-Systeme unterschieden. Während bei ersteren das Öl der Druckluft schon vor der Hauptspindel zugesetzt wird, findet bei Mehrkanal-Systemen die Vermischung nach der Hauptspindel im Werkzeughalter statt.

Beide Systeme haben ihre Stärken und ihre Berechtigung. Das klassische Einkanal-System, das mit einem einzigen Kanal durch die Spindel geht, ist relativ einfach aufgebaut und kostengünstig. Es erzeugt ein verhältnismäßig feines Luft-/Öl-Gemisch (Aerosol), das sich gleichmäßig auf alle Kühlkanäle verteilt. Damit lassen sich auch Spezialmaschinen versorgen. Systembedingt ist jedoch mit Druckverlust und aufgrund der langen Leitungsführung von der Aerosolerzeugung bis zum Werkzeug mit Reaktionsverzögerungen zu rechnen. Zudem ist die transportierbare Ölmenge eingeschränkt.

Ein Zweikanal-System ist deutlich komplexer aufgebaut. Hier führen Öl- und Luftkanal separat durch die Spindel und die Medien werden im Anschluss daran im Werkzeughalter gemischt. Durch die separate Öllanze ist die Ölmenge unabhängig von der Werkzeuggröße und Drehzahl einstellbar. Doch nur unter optimalen Bedingungen entsteht ein homogenes Gemisch.

ControLube - das Beste aus beiden Welten

KNOLL Maschinenbau, Bad Saulgau, einer der führenden Anbieter von Förder- und Filteranlagen für Späne und Kühlschmierstoffe in der Metallbearbeitung, beschäftigt sich seit einiger Zeit auch mit der Minimalmengenschmierung. Geschäftsführer Matthias Knoll argumentiert: „Es gibt Produktionsbereiche, da ist die Nass-Kühlschmierung auf dem Rückzug, und die Zukunft gehört dort eindeutig der Minimalmengenschmierung. Für diese Bereiche, zu denen beispielsweise die Alu-Druckguss-Bearbeitung in der Automobilindustrie gehört, haben wir ein System entwickelt, das mit Hochdruck arbeitet und ein besonders feines Aerosol erzeugt. Damit erreichen wir verbesserte Prozessbedingungen, die sich für den Anwender in kürzeren Bearbeitungszeiten und geringeren Kosten niederschlagen.“

Beim MMS-System ControLube von KNOLL werden Öl und Druckluft separat zu einer Mischkammer geführt, die sich unmittelbar vor der Hauptspindel befindet. Diese Mischkammer ist das Herz des MMS-Systems ControLube. Denn hier wird das Öl einem Injektor zugeführt, wie er sich in der Einspritztechnik von PKWs seit vielen Jahren bewährt. Er spritzt das Öl mit Hochdruck in die Mischkammer, wo es sich mit der zugeführten Luft zu feinstem Aerosol vermischt. Das stark komprimierte Luft-/Öl-Gemisch wird anschließend einkanalig durch die Spindel zum Werkzeug geführt.

Jochen Blersch, Produktmanager MMS bei KNOLL, erklärt: „Auch wenn unser System ControLube vom prinzipiellen Aufbau her einkanalig ist, werden durch die Mischkammer mit ihrer Hochdruck-Einspritzung und einer speziellen Elektronik Eigenschaften erreicht, die bisher Zweikanal-Systemen vorbehalten waren, zum Beispiel die unabhängige Öl- und Luftmengenregelung sowie die sehr kurzen Reaktionszeiten.“ Durch die kalibrierte Hochdruck-Einspritztechnik wird das Schmiermedium schnell und präzise dosiert, und es werden feinste Ölpartikel erzeugt, die sich besonders bei hohen Drehzahlen bewähren.

Mikroprozessor übernimmt die Systemregelung

Ein wesentlicher Bestandteil des neuen KNOLL MMS-Systems ControLube ist die speziell entwickelte Elektronik auf Basis einer Mikroprozessor-Technik, die für kurze Reaktionszeiten bei Programmwechsel und Zyklusbetrieb sorgt sowie die Möglichkeit zum Live-Monitoring bietet. Sie ist über ProfiNet oder ein anderes Bussystem direkt mit der CNC-Werkzeugmaschine verbunden.

ControLube ist über die CNC variabel programmierbar. Für den Druck und die Ölmenge lassen sich entweder feste Werte vorgeben oder Variablen, die von den verwendeten Werkzeugen abhängen. Auch eine bedarfsgesteuerte Regelung ist möglich, die für eine konstante Luftmenge während der Bearbeitungsoperation sorgt (ideal z.B. beim Tieflochbohren). Jochen Blersch weist darauf hin, dass „die bisherigen Systeme sich nur in Stufen regeln lassen. Unser ControLube bietet die Möglichkeit, fast stufenlos im Kommabereich den Luftdruck bis zu 20 bar und unabhängig davon die Ölmenge bis zu 400 ml/h zu regeln, was auch zur Ressourcenschonung beiträgt.“

Noch eine Stärke: Eine KNOLL ControLube-Anlage kann mehrere Maschinen beziehungsweise mehrere Spindeln versorgen. Dazu wird zum Beispiel vor jede Spindel eine Mischkammer montiert, die mit dem MMS-System kommuniziert.

Auf das Umfeld kommt es an

Um die Minimalmengenschmierung prozesstechnisch und wirtschaftlich erfolgreich einzuführen, gilt es, neben der Wahl des passenden MMS-Systems verschiedene Bausteine zu beachten: den Bearbeitungsprozess, die Werkzeugmaschine, Werkzeug, Peripherie und nicht zuletzt das Personal. Es sollte schon im Vorfeld auf die Minimalmengenschmierung vorbereitet und qualifiziert werden. Denn die Mitarbeiter müssen in der Lage sein, den Prozess optimal einzustellen und zu überwachen hinsichtlich Prozessfolge, Projektierung und Strategien.

Die Werkzeugmaschine sollte eine schräg und steil angebrachte Arbeitsraumverkleidung sowie möglichst glatte, unlackierte Oberflächen besitzen, z.B. aus Edelstahl, um ein optimales Abgleiten der Späne zu gewährleisten. Zu vermeiden sind Rohrleitungen, Ecken oder waagrechte Flächen, an denen es zu Späne- und Staubansammlungen kommen kann. Eine sorgfältige Abdichtung des Arbeitsraums ist notwendig, damit keine Stäube an empfindliche Teile wie Antriebs- und Führungselemente der Maschine gelangen. Wichtig ist auch die thermische Entkopplung der Innenraumverkleidung gegenüber dem Maschinengestell, damit keine Wärmebrücken entstehen.

Bei der Minimalmengenschmierung wird die durch den Zerspanungsvorgang auftretende Wärme nicht über das KSS, sondern über die Späne abgeführt. Um ein Aufheizen von Werkstück und Werkzeug zu vermeiden, sollten die Späne möglichst schnell entfernt werden. MMS-optimierte Werkzeuge sind daher anzuraten, deren Schneidstoffe, Beschichtungen und Geometrie den Spanbruch und Spanfluss unterstützen und somit einer Überhitzung entgegenwirken.

Jochen Blersch betont die Bedeutung von kurzen Spänen für den erfolgreichen Einsatz der Minimalmengenschmierung: „Dann kann unser MMS-System ControLube seine volle Leistungsfähigkeit entfalten. Denn durch den bis auf 20 bar erhöhten Druck der Luft expandiert diese an der Austrittstelle sehr stark. Das bewirkt eine hohe Strömungsgeschwindigkeit, so dass die kurzen Späne förmlich durch die Nuten heraus katapultiert werden. Gerade bei kleinen Werkzeugen ist das von großem Vorteil.“

Die Stärken des KNOLL MMS-Systems:

 

Mehr Informationen zu Knoll Maschinenbau:

Kontakt  Herstellerinfo 
Knoll Maschinenbau
Schwarzachstraße 20
88348 Bad Saulgau
Tel.: +49 (0) 75 81 / 20 08-0
E-Mail: info.itworks@knoll-mb.de
www.knoll-mb.de
 

War dieser Artikel für Sie hilfreich?

Bitte bewerten Sie diese Seite durch Klick auf die Symbole.

Zugriffe heute: 1 - gesamt: 1403.