Welt der Fertigung
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MKR: Aus Abfall wird Wertstoff

Verdampfer sorgen für Profit

Verdampfer trennen effizient das Wasser in Prozesswässern von den restlichen Inhaltsstoffen. Ihr Einsatz steht am Ende der Aufbereitungskette von Prozesswässern, zu denen auch der Kühlschmierstoff gehört. Ihr Einsatz will jedoch wohlüberlegt sein. Insbesondere gilt es zu beachten, dass in Sachen Verdampfer jede Anforderung ihr spezielles Modell erfordert. Aus diesem Grund hat MKR ein ausgewogenes Portfolio im Programm.

Umweltschutz ist ein absolutes Muss. Dies haben verantwortungsbewusste Unternehmen schon lange erkannt und rüsten ihre Fertigung entsprechend auf. Aus gutem Grund. Schließlich haben auch Unternehmen nichts davon, wenn die Umwelt zerstört wird, da dadurch auch die Zerstörung ihrer Absatzmärkte einhergeht. Kein Wunder, dass Produzenten von Umwelttechnik, wie das Unternehmen MKR, auf gut gefüllte Auftragsbücher blicken können.

Schon seit 23 Jahren offeriert MKR hochwertige Produkte, die ob ihrer Leistungsfähigkeit im Reinigungs- und Entsorgungsmarkt immer wieder für Aufsehen sorgen. Da gibt es zum Beispiel die extrem robusten, mobilen Reinigungsanlagen der SF-Serie, die auf Rollen an die Bearbeitungsmaschine gefahren werden, dort den KSS absaugen, filtern und wieder zurückpumpen. Die Geräte sind wohlüberlegt konstruiert und können dank einer Hochdrucklanze sogar zur effektiven Reinigung der Maschinenwanne genutzt werden.

Natürlich hat das Unternehmen auch Lösungen zur Fremdölabscheidung und UV-Entkeimung im Angebot. Diese sorgen dafür, dass sich die Standzeit des KSS signifikant erhöht, indem Fremdöle abgeschieden und Bakterien abgetötet werden. Einen Schritt weiter gehen die Tellerzentrifungen, die eine Reinigungsleistung von 300 bis 3000 Liter pro Stunde bieten und in der Lage sind, Partikel bis zu zwei Mikrometer abzuscheiden. Derartige Anlagen arbeiten im Bypass und stören die laufende Produktion daher nicht.

Für besonders hohen Anfall an Verunreinigungen hat MKR Trommelzentrifugen im Angebot, die in der Lage sind, zwischen fünf und zehn Kilogramm Schlamm aufzunehmen. Natürlich bietet MKR optional die Möglichkeit, verschmutzte Trommeln automatisch abzureinigen, was ansonsten manuell zu geschehen hat.

Der Einsatz von Reinigungstechnik ist von vielen Faktoren abhängig. Der Energieverbrauch ist eine ganz wichtige Komponente, die in der Wahl des richtigen Filterkonzepts eine Rolle spielt. Während eine Trommelzentrifuge ständig in Betrieb ist, um ihre Filterwirkung zu entfalten, ist dies bei einem Bandfilter nicht der Fall. Hier arbeitet der Motor zum Weitertransport der Filtermatte nur, wenn ein bestimmtes Sättigungsniveau der Filtermatte erreicht ist. MKR geht noch einen Schritt weiter und stattet seinen Vakuumbandfilter anstatt mit einem Filterflies mit einem Endlosband aus, der eine sehr lange Lebensdauer besitzt. Die Partikel werden von diesem abgebürstet und das Band anschließend per Hochdruckstrahl gereinigt.

Aufrüsten ohne Störung

Natürlich baut MKR auch individuelle Anlagen, die auf besondere Eigenschaften der Produktion zugeschnitten sind. So ist es für MKR-Konstrukteure kein Problem, Automobilunternehmen mit neuester Reinigungstechnik auszurüsten. Dies ist keineswegs selbstverständlich, gilt es doch, die Kfz-Produktion so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.

Doch trotz aller Mühe. Irgendwann ist der eingesetzte KSS am Ende seiner Lebensdauer angekommen. Die Entsorgung durch ein Spezialunternehmen war früher das Mittel der Wahl, um den Sondermüll loszuwerden. Freilich waren die Kosten dafür beträchtlich. Dies ist heute dank Verdampfertechnik nicht mehr nötig. Mit dieser Gerätegattung lassen sich etwa 90 Prozent der Entsorgungskosten einsparen. Alle Unternehmen, die jährlich etwa 20000.- Euro Entsorgungskosten zu tragen haben, sollten sich diese Technik ansehen, da ein sattes Einsparpotenzial darauf wartet, realisiert zu werden. Bereits für fünf bis acht Euro Energiekosten kann ein Kubikmeter Konzentrat per Verdampfer in Wasser und Öl zerlegt werden.

Verdampfer arbeiten nach einem simplen Prinzip: Ein Gefäß wird erhitzt und die darin befindliche Flüssigkeit in Wasser und Öl aufgetrennt. Dies geschieht durch unterschiedliche Siedetemperaturen die Wasser und Öl besitzen und eine Trennung ermöglichen. Nun ist es einsichtig, dass wenig mit Öl verunreinigter KSS beziehungsweise leicht verunreinigtes Prozesswasser eine anders aufgebaute Anlage benötigen, als eine richtig schlammige Paste, die sehr viel Öl enthält. Aus diesem Grund hat MKR nicht nur ein Verdampfermodell im Angebot, sondern deren gleich vier. Nur so ist sichergestellt, dass Prozessflüssigkeiten mit höchster Effizienz und geringsten Kosten gereinigt werden.

Das Modell ›Puro‹ ist ideal für alle Fälle geeignet, in denen es darum geht, Spülbäder von Teilereinigungsanlagen wieder aufzubereiten. Das Modell ist daher konstruktiv so ausgelegt, dass es problemlos in diese Reinigungsanlagen integriert werden kann.

Mit dem Modell ›ET‹ hat MKR einen Verdampfer im Programm, der wohl für die meisten Reinigungsfälle erste Wahl ist. Das Gerät punktet mit einem besonders geringen Energieverbrauch. Zusammen mit dem mechanischen Schaumbrecher ergeben sich dadurch besonders niedrige Betriebskosten. Das Gerät kann ebenso zur Reinigung von Spülbädern eingesetzt werden, wie für die Behandlung von Emulsionen.

Erwähnenswert ist an dieser Stelle die sprichwörtliche Qualität von MKR-Anlagen. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich einmal das Innere der Anlagen ansehen und selbst urteilen. Nur ein Beispiel: Für das Feststellen, des Flüssigkeitsniveaus werden keine simplen Schwimmer verwendet, denn die wären sicher bald verklebt und in ihrer Funktion beeinträchtigt. MKR verwendet hier wartungsfreie Ultraschallsensoren, deren Zuverlässigkeit sprichwörtlich ist.

Für die richtig dicken ›Pampen‹ hat MKR das Modell ›RVB‹ im Angebot. Dieses Modell ist für diese Art Flüssigkeit besonders ausgerüstet. So besitzt dieser Verdampfer beispielsweise einen Wärmetauscher mit automatischer mechanischer Reinigung, um den hohen Belastungen durch das dickflüssige Medium gewachsen zu sein. Dieses Produkt fühlt sich da wohl, wo Konkurrenzmodelle überfordert sind. Und das Beste ist, dass mit dem RVB-Verdampfer eine so hohe Konzentration erzeugt werden kann, dass der Sondermüll sich zum Wertstoff wandelt, für den man sogar noch Geld bekommt, statt welches bezahlen zu müssen. Bereits ab 70 Prozent Konzentration bleibt unterm Strich etwas übrig.

Es geht aber noch ein wenig günstiger. Mit dem Modell ›RT‹ hat MKR ein Modell im Portfolio, das in der Lage ist, die im Unternehmen bereits vorhandene Prozesswärme zu nutzen. Dadurch ist der Stromverbrauch natürlich noch geringer, was die Investition in einen Verdampfer von MKR noch attraktiver macht. Mit der Verdampfertechnik von MKR müssen sich also Umweltschutz und Geldverdienen nicht mehr ausschließen. Eine echte Win-Win-Situation für alle.

 

Mehr Informationen zur MKR Metzger GmbH Recycling:

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MKR Metzger GmbH Recyclingsysteme
Rappenfeldstraße 4
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www.mkr-metzger.de
 

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