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Rüdinger: Logistikorganisation mit Raffinesse

Der richtige Dienstleister für heikles Gut

Mit dem richtigen Dienstleister wird heikles Transportgut vor Schäden geschützt. Diesbezüglich eine hervorragende Wahl ist der Krautheimer Spediteur Rüdinger.


Technische Hilfsmittel und die Kenntnis von Abläufen und Produkten sind es, die für einen reibungslosen Transport von heiklen Produkten sorgen. Empfindliche Oberflächen, dünne Bleche oder übergroße Waren müssen besonders schonend behandelt werden.

Beim Krautheimer Spediteur Rüdinger, Spezialist für Überbreiten und große Tonnagen, gehen die Reklamationen gegen Null. Gründe sind jahrelange Erfahrung mit heiklem Transportgut wie Metallprodukten, Blech-Stanzteilen oder sogar Glasscheiben. Dazu kommt, dass der Hohenloher Logistiker fast jeden Transport selbst übernimmt und ihn nicht Subunternehmern überlässt, deren Qualität er nicht nachvollziehen kann. Transporte überdimensionierter Maschinen mit viel Steuerungstechnik, Überlängen oder Sondermaßen sind sein Spezialgebiet. „Der Schlüssel für die Qualitätsgarantie liegt in der Durchgängigkeit und Transparenz der Prozesse und in der Befähigung der Mitarbeiter„, erklärt Geschäftsführer Roland Rüdinger. Für den Krautheimer beginnt der Umgang mit der Ware schon im ersten Auftragsgespräch.

Teure Edelstähle oder Stangen werden beim Kunden vor Ort eigens überprüft und von Verladungstechniken inspiziert sowie analysiert. Der Grund: Hersteller wissen meist am besten, wie ihre eigene Ware unbeschädigt verladen oder eingelagert wird. Technische Geräte und Abläufe werden in Krautheim daraufhin abgestimmt. Im Schnitt investiert Rüdinger jährlich 100.000 Euro in Werkzeuge, Umschlaggeräte und Prozesse, die den Schutz des Transportguts sicherstellen. Dieses Engagement und der feinfühlige, intelligente Umgang mit der Ware verschaffen dem Familienunternehmer die Reputation in der Metallbranche, dank der Kunden dauerhaft bleiben und ihn weiterempfehlen.

Statt mehrerer Umschläge per Sammelgut fährt Rüdinger Edelstahl-Ware direkt zum Kunden. Außerdem ist das Personal des Krautheimer Spediteurs eigens auf das Verladen und Transportieren der hochwertigen Metalllegierungen geschult und mit den entsprechenden Hilfsmitteln ausgestattet. „Beim Edelstahl reagiert der Kunde bereits auf kleinste Beschädigungen sensibel„, weiß Rüdinger. Mit der Firma Strukturmetall aus Bretzfeld kam vor zehn Jahren der erste Kunde aus dieser Branche zu dem Spediteur. Mittlerweile sind es bundesweit sechs, die überwiegend 1000-Kilo-Paletten im Mittelformat 2,5 x 1,25 Meter vom Großhändler zu Veredlern und Anwendern transportieren lassen oder schwach verpackte 6-Meter-Stangen, deren Oberflächen nicht beschädigt werden dürfen.

„Edelstahl ist auf Grund seiner Maße nicht systemkonform und wird deshalb im Stückgutsystem immer Probleme bereiten„, fasst Rüdinger zusammen. Er ist mit seinen 150 Lkw auf XXL-Transporte und Direktverkehre mit maximal einem Umschlag spezialisiert. Denn jedes Umladen ist eine Schnittstelle mehr, an der Fehler gemacht werden können. So holen die orangefarbenen Lkw teils bis zu 30 Packstücke solch kritischer Ware nachmittags bei einem Kunden ab und bringen sie zum Kommissionieren nach Krautheim.

Von 17 bis 22 Uhr wird das Metallgut im Extremfall auf bis zu 100 Lkw verteilt, die dann in der Nacht losfahren und am nächsten Morgen ihr Ziel erreichen. Eine Herausforderung, die vom Kunden über die Lagerung bis zur Auslieferung wie Zahnräder ineinandergreifen muss. Dass das funktioniert, zeigt die durchgängige Transparenz bei den Hohenlohern: Kunden wissen zu jeder Zeit, wo sich Ihre Ware befindet, an welchem Platz in der Halle sie liegt und können den Weg von Krautheim bis zum Kunden nachverfolgen. Für die getaktete Metallbranche bieten sich dadurch neue Möglichkeiten der Prozessoptimierung.

Neben dem geschulten Personal sind es vor allem die Hilfsmittel, die eine fehlerfreie Verladung garantieren: Dazu zählen 4-Wege-Hubwagen, die auf der Stelle die Fahrtrichtung ändern können, oder Stapler mit teleskopierbaren Zinken, die also ihre Gabeln soweit einfahren können, dass auch auf engstem Raum verladen werden kann. Die Edelstahl-Firmen sind ebenfalls entsprechend ausgestattet oder entladen üblicherweise seitlich per Gabelstapler oder von oben per Kran.

„Häufig werden beim Einlagern und Verladen die Unterkonstruktionen der Ware beschädigt„, weiß Rüdinger, der auch zertifizierter Ladungssicherungstrainer ist. Denn bei Sondermaßen sind Mittelformat-Paletten mit 2,5 x 1,25 Meter bis 4 x 2 Meter üblich. Die Krux kommt beim Beladen: Hier messen herkömmliche Lkw 2,47 Meter in der Breite, was durch die fehlenden Zentimeter ein Längsverladen der Paletten erzwingt. Spätestens hier kommen normale Stapler aufgrund der Zinken-Länge nicht weiter. Unabhängig von der fragwürdigen Stabilität der überhängenden Ware, werden die Paletten dann häufig an den Hölzern der Unterkonstruktion nach hinten geschoben.

„Gerade bei gebundener Ware kann das verheerende Folgen haben„, betont der Verladeexperte. Sobald die Verpackung beschädigt sei, egal in welcher Form, mache sich die Ware selbstständig. Die Bänderung löst sich, das Gut wird zwangsläufig beschädigt und Menschen werden gefährdet. Hinzu kommt, dass die Ware oft bei kleinsten Mäkeln bereits reklamiert wird. Sensible Maschinen können gar in ihrer Funktionalität beeinträchtigt sein. Dann beginnen oft zeitraubende Streitigkeiten um Schuld und Geld, die die Kundenbeziehung belasten. Perfektionist und Technikfreak Rüdinger wollte all dies nicht mehr.


Zu den technischen Gadgets, die Reklamationen niedrig halten sollen, gehören unter anderem 40 Kameras, die in der Lagerhalle den Anfang machten. „Unser Ziel ist die Optimierung des Verladeprozesses und die perfekte Nachweisführung bei Schäden oder Maßabweichungen„, begründet Roland Rüdinger die Investition. Zu jeder Zeit wird jeder Winkel der Halle im Auge behalten. Damit kann der Mittelständler Abläufe bei einer Reklamation genauestens nachverfolgen und Kunden Einblicke in die Lagerhalle zu ihrer Ware verschaffen.

Das sorgt bei Kunden für vollständige Transparenz der Abläufe. „Die Schuldfrage ist bei Beschädigungen dann oft schnell geklärt„, so Rüdinger. Eckt die Ware hingegen in der Lagerhalle an, kann der Vorgang mit dem zuständigen Mitarbeiter analysiert und für die Zukunft verbessert werden. Auch die Frage, wie technische Hilfsmittel oder andere Maßnahmen helfen können, dass sich ein solcher Fall nicht wiederholt, wird dann erörtert.

Ein zentrales Instrument für effizientes Warenmanagement ist der sogenannte Apache, den die Spedition vor zwei Jahren angeschafft hat: Das Lasermesssystem erfasst Ware bis zu 5 x 2,5 x 5 Meter über einen dreidimensionalen Lasermesser und ergänzt das Gewicht durch eine Bodenwaage. Automatisch wird anschließend ein Foto der Ware oder von der Maschine erstellt und in den Sendungsauftrag eingefügt. Anschließend spuckt der Drucker ein Barcode-Etikett mit den dazugehörigen Daten aus, welches am Transportgut befestigt und bei Verladung gescannt wird. Damit haben Lageristen präzise Daten für eine passgenaue Einlagerung oder Verladung, ohne anzuecken.

Logistikverantwortliche sollten also bei der Auswahl ihres Dienstleisters explizit nach Erfahrung und Schulung der Mitarbeiter fragen. Auch das technische Equipment wie Fuhrpark, Hubwagen und Gabelstapler sollte vorab in Augenschein genommen werden. Eine digitale Nachverfolgbarkeit, Kameraüberwachung und Messsysteme geben Pluspunkte. Wichtiges Kriterium ist ebenfalls die Anzahl der Umschläge und ob Subunternehmer beschäftigt werden oder nicht.

Regelmäßige Investitionen, gut geschultes Personal und Direkttransporte kosten aber auch Geld. Investitionen, die sich durch geringe Fehlerquote und zufriedene Kunden auszahlen.

 

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