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Tipps für einen guten Berufsstart

Mit gutem Benehmen auffallen

Wer die Schulzeit hinter sich gebracht hat, möchte sicher schnell Karriere machen und gutes Geld verdienen. Karl Hermann Künneth gibt in seinem Benimm-Leitfaden hilfreiche Tipps, damit dieses Vorhaben gelingt.


Höflichkeit ist zu allen Zeiten eine wichtige Eigenschaft gewesen, nicht zuletzt bei fremden Leuten angenehm aufzufallen. Gerade in der Ausbildung kann derjenige sehr schnell scheitern, der nicht über gute Umgangsformen verfügt. Bereits der erste Eindruck entscheidet darüber, wie man eingeordnet wird. Diese Wertung ist später nur mehr sehr schwer zu korrigieren. In diese Falle laufen jährlich viele angehende Azubis. Ihnen ist nicht bekannt, dass die in der Schulwelt vorherrschenden Regeln in der Berufswelt nicht mehr gelten. Was in der Schule als cool gilt, wird im Beruf oft als No-Go gewertet.

Wer sich vor dem Ende der Schulzeit den Benimm-Leitfaden von Karl Hermann Künneth zulegt, der hat beste Chancen, von der ersten Stunde an als Auszubildender zu punkten. Das Buch ist jedoch auch für Ausbilder geeignet, ihre Azubis auf einen neuen Lebensabschnitt vorzubereiten, der die Basis für den weiteren Berufserfolg legt.

Jeder hat es selbst in der Hand, welchen Weg sein berufliches Leben nimmt. Wer anerkennt, dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, wer lernt, sich durchzubeißen und sich auch nicht querlegt, wenn „unbeliebte“ Arbeiten anstehen, stattdessen stets ein freundliches Gesicht zeigt und sich positiv verhält, der wird als Mitarbeiter geschätzt. Im Buch gibt es viele wertvolle Hinweise, auf was zu achten ist, um Fettnäpfchen zu umgehen.

So wird unter anderem darauf hingewiesen, dass man bereits vor Beginn der eigentlichen Ausbildung Punkte sammeln kann, indem man beispielsweise beim Vorstellungsgespräch mit Informationen über die Firma angenehm überrascht, zum Gespräch mit angemessener Kleidung erscheint, sich vernünftig artikuliert und sich die Namen der zu erwartenden Gesprächspartner einprägt.

Der Autor weist darauf hin, dass das äußere Erscheinungsbild die persönliche Visitenkarte ist. Wird nicht täglich die Wäsche gewechselt, zu große Kleidung sowie Turnschuhe getragen und eine unpassende Frisur gewählt, der hat damit zu rechnen, ein sehr schlechtes Image aufgedrückt zu bekommen. Für Frauen gilt: Sichtbare Piercings, billig riechendes Parfüm und durchsichtige Kleidung sind unbedingt zu vermeiden.

Im Buch wird die Wichtigkeit herausgestellt, die Hierarchie des Unternehmens zu kennen, in dem die Ausbildung durchlaufen wird. Die wichtigen Personen sollte man sich zeigen lassen, damit man sie jederzeit mit dem richtigen Namen und dem richtigen Titel ansprechen kann. Wer Kundenkontakt hat, soll bei jeder Gelegenheit das Firmenlogo sichtbar und an der dafür vorgesehenen Stelle tragen.

Ganz wichtig ist der Rat, auch bei legeren Zusammentreffen im Beruf nicht aus dem Rahmen zu fallen. Gerade bei derartigen Veranstaltungen wird man beobachtet und beurteilt. Im beruflichen Zusammenhang sind private Situationen sehr rar, auch wenn oft ein anderer Eindruck vermittelt wird.

Nicht zuletzt das eigene Fahrzeug gehört auf kritische Dinge abgeklopft. Es sollte stets ordentlich aussehen und das Autoradio nur auf normale Lautstärke gestellt sein. Ein Aufkleber mit dem Text ›Hängt die Bosse‹ oder ähnlichem Inhalt ist garantiert nicht karrierefördernd.

Ebenso wenig bringt Unpünktlichkeit Pluspunkte ein. Unpünktlichkeit signalisiert: »Sie sind für mich nicht so wichtig, deshalb kann ich Sie auch warten lassen.« Egal, wie weit der Weg ist und welche Einflüsse einem pünktlichen Erscheinen entgegenstehen: Verspätetes Eintreffen ist unentschuldbar. Daher müssen stets Zeitreserven eingeplant werden, damit dies nicht passiert. Kommt man dann zu früh zum Treffen, so sollte die Zeit genutzt werden, um sich in der Toilette frisch zu machen, das Äußere zu prüfen und, wenn notwendig, zu korrigieren.

Am Empfangstresen ist Flegeln tunlichst zu vermeiden und Diskretion zu wahren. Wichtig ist zudem, mit einer deutlich vernehmbaren Stimme zu sprechen und ein freundliches Gesicht zu zeigen. Bei einem Gespräch ist dem Gesprächspartner das Gesicht zuzudrehen und es muss in ganzen Sätzen gesprochen werden. Perfekt ist es, wenn der Gesprächspartner mit seinem Namen angesprochen werden kann und die Worte ›Bitte‹ und ›Danke‹ angemessen genutzt werden.

Im Buch kommt natürlich auch das richtige Verhalten beim Grüßen zur Sprache. Es wird erklärt, wer wen zuerst grüßt, dass dabei ein Blickkontakt herrschen muss und mit welchen Worten zu grüßen ist. Da eine Begrüßung in der Regel mit einem Händedruck erfolgt, wird erläutert, was es dabei zu beachten gibt.

Ein ganz wichtiger Buchabschnitt ist der Umgang mit Vorgesetzten. Wer hier bestimmte Regeln missachtet, bekommt ein Problem. Vom Anklopfen über die Sitzhaltung bis zur Kopfbedeckung reicht das Spektrum, wo Fettnäpfchen lauern. Wer jedoch den Abschnitt aufmerksam liest und die dort stehenden Tipps verinnerlicht, kann solchen Gesprächen locker entgegensehen.

Das Buch ›Der Benimm-Leitfaden für Azubis‹ von Karl Hermann Künneth ist ein wirklich wertvoller Ratgeber für junge Leute. Selbst wer denkt, dass er von seinen Eltern optimal erzogen wurde, bestens qualifizierte Lehrer ihn formten und ein toller Freundeskreis einen guten Einfluss ausübte, sollte sich das kleine Büchlein beschaffen. Dort werden viele Fettnäpfchen beleuchtet, die man selbst womöglich noch nicht kennt. Peinlichkeiten werden damit gebannt.

Es gibt im Buch auch etwas zu lachen, da dort reale Gespräche zwischen Azubis und Ausbilder niedergeschrieben wurden. Spätestens hier wird klar, dass so mancher junge Mensch das Pech hatte, in einer Laissez-faire-Umgebung aufzuwachsen, in der er nicht gefordert und geformt wurde. Als angehender Erwachsener hat er jedoch die Chance, sich selbst zu formen, um erfolgreich durchzustarten. Eine hervorragende Hilfestellung dazu gibt es im Benimm-Leitfaden von Karl Hermann Künneth.

 

Mehr Informationen:

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Titel: Der Benimm-Leitfaden für Azubis
Autor: Karl Hermann Künneth
Verlag: Expert Verlag
ISBN: 978-3-8169-3234-5
Jahr: 2017
Preis: 14,80 Euro
www.expertverlag.de
 

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