Welt der Fertigung
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Deutschland braucht eine Steuersenkung

Altersarmut vermeiden jetzt!

Die Steuern und Abgaben in Deutschland gehören zu den höchsten in der Welt. In unverschämter Weise wird der Bürger vom Fiskus zur Kasse gebeten. Zeit für eine Korrektur!


Mit einer gewaltigen Steuersenkung für heimische Unternehmen hat US-Präsident Trump Ende 2017 dafür gesorgt, dass US-Firmen wieder mehr Mittel für Investitionen in die Hand nehmen können. Die dadurch ausgelöste Dynamik der US-Wirtschaft ist beeindruckend.

Dieses Beispiel zeigt, dass sich der Wohlstand von Ländern kraftvoll steigern lässt, wenn Steuern nicht über Gebühr erhoben werden. Deutschland ist diesbezüglich ein extremes Negativbeispiel. Der Überschuss von 12 Milliarden Euro im Jahre 2017 sowie gar 48,1 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2018 zeigen, dass der Fiskus dem Bürger in unverschämter Art und Weise in die Taschen greift. Zu allem Überfluss fand ein großer Teil des Geldes aus unterschiedlichsten Gründen noch nicht einmal den Weg in den Wirtschaftskreislauf.

Der Fiskus ist ein finanzieller Nutznießer einer bürger- und naturfeindlichen Energiepolitik und outet sich zunehmend als Gegner des Mittelstands. Ob Lohn- und Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Mehrwertsteuer oder Erbschaftsteuer – diese und viele weitere Steuerarten zeigen, dass dringendes Handeln angesagt ist, Steuern auf ein vernünftiges Maß zurückzuführen.

Es ist beschämend, dass Deutschlands Finanzminister zwar gerne einen irren Überschuss an Steuereinnahmen verzeichnen, die Ursache von Altersarmut jedoch hauptsächlich in privaten Fehlern der Betroffenen suchen. Über 300 000 Haushalte sind aktuell vom Stromnetz abgeklemmt, weil sie ihre Stromrechnung nicht bezahlen können und Millionen von Beschäftigten kommen nur dank eines Zweitjobs über die Runden. Vielen Menschen wird die Möglichkeit genommen, für schlechte Zeiten vorzusorgen. Ein Trend, der nur Sozialverbänden zugutekommt, sind ihnen doch durch diese Politik die künftigen „Kunden„ bereits sicher.

Ein gesunder Staat benötigt Menschen, die an unterschiedlichsten Positionen zupacken können. Doch wie soll ein hoch entwickelter Sozialstaat lebensfähig sein, wenn sich eine gering entlohnte Beschäftigung als Katastrophe für den persönlichen Lebensweg herausstellt? Wenn sich Bürger keine Wohnung, keinen Strom und keine ausreichende medizinische Versorgung mehr leisten können, wird eklatantes Staatsversagen schmerzhaft sichtbar.

Die Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt zeigt, dass es sich rächt, Kraftstoffe so teuer zu machen, dass das Pendeln vom günstigen Wohnort zum Arbeitsplatz unrentabel wird. Es zeigt sich, dass Politiker immer weniger in der Lage sind, in einer kompliziert verwobenen Welt die Folgen ihres Tuns abzuschätzen.

Es gibt viele Argumente, eine massive Steuersenkung ins Auge zu fassen. Diese ist schon aus dem Grund angebracht, damit sich Menschen vor einer drohenden Altersarmut wappnen können. Diese Altersarmut ist jetzt schon sichtbar und wird in wenigen Jahren, wenn der Großteil der „Babyboomer„ in Rente geht, ihr ganzes hässliches Gesicht zeigen.

Es ist höchste Zeit, den Beschäftigten mehr Netto vom Brutto zu lassen, soll der Wohlstand in Deutschland nicht noch weiter an Substanz verlieren. Ein ›weiter so‹ ist ungeeignet, auf heranbrausendes Sozial-Unwetter zu reagieren. Nötig ist vielmehr ein Rettungsanker, um den in Sachen ›Steuerlast‹ führungslos dahintreibenden Dampfer ›Deutschland‹ vor schwere See zu bewahren. Wer lässt diesen endlich zu Wasser?

Herzlichst
W. Fottner
Chefredakteuer ›Welt der Fertigung‹

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