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Hochwertige PCs mit Maß und Ziel

EDV-Lösungen für hohe Ansprüche

Für Firmen sind zuverlässig arbeitende PCs überlebenswichtig. Solche PCs baut das Unternehmen Nexoc Store GmbH, das in Dachau bei München eine eigene Manufaktur unterhält. Daniel Baumer, Storemanager von Nexoc Store, gewährt Einblicke.

Sehr geehrter Herr Baumer, die Konkurrenz unter den Computerbauern ist groß. Was hebt Nexoc-PCs von denjenigen anderer Anbietern ab?

Daniel Baumer:
Wir sind nicht der Standard, wie es andere Anbieter sind. Wie gehen speziell auf Kundenwünsche und Anforderungen ein, um das optimale Ergebnis zu erzielen. Hierfür beschäftigen wir im Nexoc Store fachkundige Mitarbeiter die für jedes Anliegen eine Lösung finden. Zudem haben wir den Vorteil eines großen Warenlagers, auf dessen Ware ständig zurückgegriffen werden kann, um Produktions- und Serviceaufträge schnell abzuwickeln. Die Gewährleistungszeit beträgt bei Nexoc-Geräten grundsätzlich zwei Jahre.

Wie viele Mitarbeiter hat die Nexoc Store GmbH?

Baumer:
Die Firmengruppe umfasst insgesamt rund 120 Mitarbeiter an zwei Standorten. Im niederbayerischen Ort Eging am See befindet sich eines der Bürogebäude und am Standort Dachau bei München ist unser Vertrieb / Warenlager und Service ansässig.

In den Bau von PCs einzusteigen, ist in einem hart umkämpften Markt ein großes Wagnis. Was gab den Ausschlag, hier tätig zu werden?

Baumer:
Die Firma ECOM Trading GmbH – unsere Mutterfirma – ist seit mehr als 25 Jahren erfolgreich als Großhändler am Markt für EDV-Hardware etabliert. Das Portfolio ist riesig, weshalb es sich natürlich angeboten hat, auch in die Produktion von PCs einzusteigen, zumal es eine solche Konstellation nicht sehr oft in Deutschland gibt. Es ist die richtige Entscheidung gewesen, jedermann etwas Gutes zu tun, wenn es um maßgeschneiderte Computer geht.

Wie viele Geräte werden derzeit pro Jahr gebaut?

Baumer:
Pro Jahr sind wir in der Lage, über 50 000 Geräte zu produzieren. Bei dieser Menge wird die Qualität nicht benachteiligt.

Zwischen AMD und Intel gibt es derzeit ein interessantes Wettrennen um den leistungsstärksten Prozessor. Haben Sie eine Empfehlung zur Hand, welcher Prozessor sich für welche Anwendung am Besten eignet?

Baumer:
Interessante Frage. Das lässt sich allerdings nicht pauschal beantworten, da wir sehr individuell fertigen, um das optimale Leistungsergebnis für unsere Kunden zu erreichen. Im Grunde spielt bei der Entscheidung zwischen einem Prozessor von Intel oder AMD natürlich das Budget eine große Rolle. Korrekt ist, dass AMD wieder mit Intel konkurriert. Konkurrenz belebt das Geschäft, wie es so schön heißt.

Spielt die Taktfrequenz eine wichtige Rolle in Sachen Geschwindigkeit?

Baumer:
Das entscheidet zum Schluss die Software, welche genutzt wird. Im Prinzip ist Geschwindigkeit im Kern nie schlecht, denn die Geräte sollen natürlich lange den Anforderungen der Nutzer entsprechen. Dazu gehören natürlich auch Änderungen, die vom Kunden vorher nicht absehbar sind.

Die Größe des Arbeitsspeichers entscheidet mit, wie schnell ein PC seine Arbeit erledigen kann. Welche Empfehlung haben Sie für potenzielle Käufer hinsichtlich des Speicherausbaus?

Baumer:
In Sachen ›Speichergröße‹ gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Performance zu steigern. Wir arbeiten nach dem Geheimnis ›viel hilft viel‹. Nein, um bei der Wahrheit zu bleiben, ist die Faustformel bei multimedialer Anwendung oder Gaming immer: doppelt so viel RAM wie VRAM. Bei Geräten, die Datensätze verarbeiten, trifft das nicht zu. Hier ist viel immer von Vorteil, da nie sicher vorhergesagt werden kann, wie groß die Datenbank später tatsächlich einmal sein wird.

Angesichts der in einigen Prozessoren bereits integrierten Grafikeinheit stellt sich die Frage, ob man unbedingt eine externe Grafikkarte bei der Konfiguration eines PCs berücksichtigen sollte. Was sagen Sie dazu?

Baumer:
Die integrierten Grafikkarten sind unserer Meinung nach nur für Office Anwendungen ausreichend. Sobald Bilder bearbeitet werden, reicht die Leistung schon nicht mehr aus. Auch Firmen die 3D-Anwendungen nutzen, werden mit der Onboard-Lösung sicher nicht glücklich werden. Nicht zu vergessen sind die Gamer, die natürlich von der enormen Leistung moderner Grafikkarten profitieren.

Wenn die Rede von SSDs ist, kommt oft das Thema ›Zuverlässigkeit‹ zur Sprache. Häufig wird diesbezüglich vom Einsatz dieser Speichermedien in Business-Anwendungen abgeraten. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Baumer:
Abraten können wir im Zeitalter der Technik von einer SSD nicht mehr, dazu hat die Technik der SSDs zu viele Vorteile. Um die Haltbarkeit anzusprechen: Je nach Model und Qualität funktionieren SSDs genauso oder sogar besser als herkömmliche Festplatten, die mit einer rotierenden Scheibe arbeiten. Hervorzuheben sind ihre Schnelligkeit, ihre Stoßfestigkeit sowie ihre Langlebigkeit. Dies sind unsere Erfahrungswerte, die wir gemacht haben.

Ist die Lebensdauer von SSDs mit derjenigen von herkömmlichen Festplatten vergleichbar?

Baumer:
Hinsichtlich der Lebensdauer steht die SSD einer herkömmlichen Festplatte in nichts nach.

USB-Sticks sind als Datenspeicher sehr beliebt. Wie schätzen Sie deren Zuverlässigkeit und Lebensdauer ein?

Baumer:
Einen USB-Stick als Speicher für wichtige Daten zu nutzen ist völlig in Ordnung, wenn sich die Daten zusätzlich als Kopie auf ­einem anderen Speichermedium befinden. Für ein Backup ist ein USB-Stick jedoch ungeeignet, da die Speicherkapazität dazu oft nicht ausreicht. Wichtig ist auf jeden Fall, dass sich die digitalen Daten zusätzlich in Form ­einer Kopie auf einem weiteren Datenträger befinden, damit sich im Fall eines überraschenden Defekts des USB-Sticks – was übrigens gar nicht so selten ist – sofort ein neuer Stick mit den benötigten Daten füllen lässt.

Angesichts der großen Zahl an Tastatur- und Mausmodelle ist es sehr schwer, das jeweils passende Modell zu finden. Worauf sollte man insbesondere bei professioneller Nutzung achten, wenn der Preis eine untergeordnete Rolle spielt?

Baumer:
Die Frage ist nicht leicht zu beantworten. Bei denjenigen Nutzern, die Beschwerden mit ihren Sehnen und oder Gelenken haben, steht natürlich der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Demnach muss für diese Benutzergruppe die passende Tastatur sowie das optimale Mausmodell gefunden werden. Bei Anwendern, die keinerlei Einschränkungen haben, ist die Auswahl etwas leichter, denn hier zählt in der Regel mehr die Optik, als die Haptik. Im Business-Alltag werden die Tasten von Maus und Tastatur in der Regel stark belastet, weshalb wir hier zu Geräten mit hochwertigem Innenleben raten.

Sind in einer Business-Umgebung kabelgebundene oder kabellose Modelle die bessere Wahl?

Baumer:
Wir empfehlen immer die kabelgebundene Varianten, da diese auf Dauer besser für die Umwelt sind, da schlicht keine Batterien benötigt werden. Dazu kommt, dass die Batterien immer dann leer sind, wenn gerade keine zur Hand sind. Auch hinsichtlich des Datenschutzes sind kabelgebundene Geräte die bessere Wahl, da sie keine Daten abstrahlen, die eventuell ausgelesen werden könnten.

Kabellose Geräte arbeiten in der Regel mit Batterie. Oft ist diese – wie von Ihnen eben erwähnt – leer, wenn es gerade unpassend ist. Gibt es Alternativen, die etwa über Induktion funktionieren?

Baumer:
Ja, es gibt die Induktionstechnik bereits im IT-Bereich. Allerdings benötigen Sie dazu immer noch die Batterien mit allen genannten Nachteilen. Ein weiterer entscheidender Makel ist der Preis, der sich bei einer Maus sowie dem benötigten Mauspad für die Induktionsfunktion um die 300 Euro einreiht.

Ärgerlich ist, dass vielfach keine Betriebssystem-DVD dem PC mehr mitgegeben wird. Wie kann ein Nutzer – etwa nach einem Virus-Befall – seinen PC dennoch wieder in einen betriebsbereiten Zustand versetzen?

Baumer:
Ärgerlich ist es tatsächlich, wenn keine CDs vom Betriebssystem mitgeliefert werden. Das Problem kennen unsere Kunden jedoch nicht, da wir bei jedem Gerät mit Windows eine CD mitliefern. Der Kunde bezahlt Windows und der Kunde bekommt von uns Windows.

Wer im Internet unterwegs ist, muss große Sorgfalt an den Tag legen, um keine Schadsoftware auf den Rechner zu ziehen. Welche Hard- und Software sollte eingesetzt werden, um diese Gefahr zu minimieren?

Baumer:
Kleine Firmen und Privathaushalte setzen auf Schutzsoftware. die im Regelfall völlig ausreichend sind. Ab einer Betriebsgröße von fünf Mitarbeitern aufwärts sollte jedoch über eine Hardwarelösung nachgedacht werden, da ein Angriff meist teurer endet als die Anschaffung zusätzlicher Hardware. Nicht zu vergessen ist auch die Sensibilisierung der eigenen Mitarbeiter etwa in Form von kleinen Schulungen, in der beispielsweise die sichere Handhabung von eingegangenen E-Mails erklärt wird.

Gesetzt den Fall, dass ein Virus auf den eigenen PC gelangt ist. Wie soll man sich in so einem Fall verhalten, beziehungsweise auf welche Weise kann man den Schaden ungeschehen machen?

Baumer:
In den meisten Fällen reicht es aus, diejenige Sicherung zurückzuspielen, die vor einer Woche gemacht worden ist. Jedoch sind wir noch lange nicht in dem Zeitalter angekommen, in dem ein Backup von den PC-Nutzern als normal und wichtig angesehen wird. In so einer Situation wird so manchem User klar, was besser gewesen wäre. Bei einer Backup-Lösung fallen zwar anfänglich Kosten an, die sich im Schadensfall jedoch als ausgesprochen günstig im Vergleich zum möglichen Schaden ohne diese Lösung darstellen. Liegt kein Backup vor, kann das System nur durch eine neue Installation von Betriebssystem und Anwendersoftware wieder in Betrieb genommen werden, was in fast allen Fällen viel Arbeit mit sich bringt.

Oft wird aus Sicherheitsgründen empfohlen, die Festplatte zu verschlüsseln. Hat man sich hier im Fall eines Festplattendefekts ein Bein gestellt, wenn anschließend nicht einmal mehr professionelle Datenretter an die Daten ran können?

Baumer:
Die kurze und einfache Antwort lautet: JA! Eine Verschlüsselung der Festplatte ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn das Konzept komplett ausgearbeitet worden ist und Maßnahmen ins Auge gefasst wurden, eine defekte Festplatte ohne Datenverlust zu ersetzen. In diesem Fall spielt ein NAS-Server eine wichtige Rolle, da hier eine defekte Festplatte im laufenden Betrieb getauscht werden kann. Der Server spiegelt dann auf die neue Festplatte die Daten von der zweiten Festplatte, sodass wieder zwei Festplatten mit identischem Inhalt auf dem Server ihren Dienst verrichten.

Windows 10 lädt ungefragt neueste Updates auf alle damit ausgerüsteten PCs. Nicht immer laufen danach alle installierten Programme wieder einwandfrei. Was empfehlen Sie Kunden, um solche Schäden zu vermeiden?

Baumer:
Es gibt nur eine Lösung für solche Angelegenheiten: ein Backup. Es ist zwar möglich, die Updates für einen gewissen Zeitraum pausieren zu lassen, jedoch wird nach dem Zeitraum die Updatefunktion automatisch wieder aktiviert. Updates sind nichts Schlechtes und nur in ganz seltenen Fällen führen diese zu Funktionsstörungen. Oft machen sich diese allerdings für den normalen Anwender gar nicht bis kaum bemerkbar.

Wie können Unternehmen verhindern, dass ein Betriebssystem-Update auf ihren Rechnern aktiv wird? Gibt es dazu eventuell Backup-Hardware, die in der Lage ist, das Betriebssystem zu sichern sowie im Fall ­eines Zwangs-Updates diesen Vorgang rückgängig zu machen?

Baumer:
In der Tat gibt es die Möglichkeit, Updates nicht zuzulassen. Dies wird allerdings nur durch den administrativen Eingriff in das System möglich, was für die Privatnutzung des PCs nicht in Frage kommt. Im Prinzip wird dem Gerät der Zugriff auf diverse Internetseiten oder Aktualisierungen verboten. Windows-Updates sind allerdings, wie schon erwähnt, nichts Schlechtes und bei möglichen Problemen mit Software nach einen Windows-Update, wie zum Beispiel einem Warenwirtschaftsystem, ist der Hersteller der jeweiligen Software zum Nachbessern gefordert, schließlich ist nicht in jedem Fall Windows schuld, wenn eine Software nicht mehr läuft.

Die Stromversorgung in Deutschland wird zunehmend unsicherer. Was empfehlen Sie Ihren Kunden, die ärgerlichen Datenverlust durch Stromausfall verhindern möchten?

Baumer:
Wer einen Brief oder ähnliches schreibt beziehungsweise erstellt, sollte so oft wie möglich auf das Speichersymbol klicken. Auf diese Weise ist der aktuelle Zustand der Datei gesichert. Falls es zu einem Stromausfall kommen sollte, helfen Unterbrechungsfreie Stromversorgungen, auch USV genannt, bei Stromausfall das Gerät über Akkus für eine gewisse Zeit weiterlaufen lassen. In dieser Zeit sollten Sie den Stromausfall bemerken und auf ›Speichern‹ drücken sowie den Rechner gezielt herunterfahren, da ja nicht absehbar ist, wie lange der Stromausfall anhalten wird.

PCs mit Wasserkühlung sind wegen ihrer nahezu unhörbaren Arbeitsweise besonders in Büroumgebungen ideal, daher für Business-Anwendungen interessant. Wie groß ist der Aufpreis zu herkömmlichen Modellen?

Baumer:
Für das Büro ist so ein Gerät nicht unbedingt zu empfehlen. Grund liegt darin, dass bei einem Defekt einer Hardwarekomponente es in den meisten Fällen erforderlich ist, die Hardware schnell tauschen zu können, was mit einer Custom Wasserkühlung nicht möglich ist. Allein das ablassen der Flüssigkeit nimmt rund 60 Minuten in Anspruch. Das ist eher ein Gerät für die Ausstellung oder aber für Gamer.

Immer häufiger werden sogenannte Cloud-Lösungen beworben, die angeblich besonders gut und zuverlässig vor Datenverlust schützen sollen. Wie ist Ihre Meinung dazu, insbesondere im Hinblick auf Hackerangriffe und Spionage?

Baumer:
Das beste Mittel um sich vor Hackerangriffen und Spionage zu schützen, ist es, eine eigene EDV-In­frastruktur im Unternehmen anzulegen, die jenseits ­einer sogenannten ›Cloud‹ funktioniert. Schließlich ist eine Cloud nichts anderes als ein fremder Rechner, auf dem die eigenen Daten gespeichert werden. Besonders kritisch ist es, wenn dieser Rechner etwa in den USA steht, wo per Gesetz die dortigen Behörden Zugriff auf die Daten haben. Die Kombination aus eigener Hardware und Software ermöglicht es, je nach Bedarf, die Daten streng oder weniger streng gegen Angriffe zu schützen. Das hängt von der Wichtigkeit der Daten ab. In jedem Fall ist es unabdingbar, die eigenen Mitarbeiter über die möglichen Gefahren aus dem Internet zu schulen.

Was halten Sie von Spracheingabeprodukten, wie etwa ›Siri‹ oder ›Cortana‹. Sollten diese in einem Business-Umfeld genutzt werden?

Baumer:
Im Mobilfunkbereich ist das in gewissen Situationen sehr hilfreich. Im PC-Bereich haben wir noch niemanden erlebt, der mit seinem PC spricht. Wann hilft also die Spracheingabe am PC? Die Antwort ist denkbar einfach. Menschen mit bestimmten Handicaps können diese Funktion deutlich besser nutzen als ein Mensch ohne Handicap. Unter diesem Aspekt finden wir die Spracheingabe sinnvoll, um auch Menschen mit solchen Krankheiten im Bereich ›IT‹ einzugliedern.

Es gibt Netzwerklösungen, die über die Stromleitung funktionieren. Sind diese einer WLan-Lösung vorzuziehen?

Baumer:
Das kann ich so nicht sagen. Beides hat Vor- und Nachteile, wobei am Ende die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten über den Einsatz von Powerline-Produkten entscheiden.

Produziert Nexoc eigentlich auch eigene Notebooks??

Baumer:
Ja wir fertigen am gleichen Standort auch Mobile Geräte nach Kundenwunsch und Anforderung.

Worin unterscheiden sich die von Nexoc angebotenen Notebooks von den Produkten der Mitbewerber?

Baumer:
Unsere Geräte können wir an den Kunden anpassen. Da wir Notebooks nicht in Serie produzieren, sind wir sehr flexibel in Sachen Ausstattung. Wir verbauen ausschließlich Markenkomponenten und bieten dazu einen Bring-In Service in Dachau bei München an. Die Vorteile sind hier ganz klar die kurzen Service-Zeiten sowie die standardmäßige Garantie von zwei Jahren.

Notebooks sind in der Regel vom Besitzer nur schwer aufzurüsten. Sogar die Festplatte lässt sich oft nicht selbst austauschen, wenn diese defekt ist. Sind Nexoc-Notebooks diesbezüglich anwenderfreundlicher?

Baumer:
Ja eindeutig. Jedes Model verfügt über eine Serviceklappe, die das Aufrüsten oder das Ausbauen einzelner Teile sehr erleichtert. Auch die Reinigung unsere Geräte ist dank der Serviceklappe denkbar einfach.

Welche Ausstattung macht bei Notebooks für den Einsatz in Unternehmen Sinn?

Baumer:
Da Unternehmen unterschiedliche Bereiche bedienen, gibt es für diese Frage keine genaue Antwort. Wichtig ist jedoch, Komponenten zu verbauen, die eine hohe Fertigungsqualität aufweisen, um die Gefahr von Defekten zu minimieren.

Wann sollte zu viel RAM und großen Festplatten gegriffen werden?

Baumer:
Viel RAM-Speicher ist besonders wichtig im Bereich ›CAD‹ sowie bei der Videobearbeitung. Große Festplatten benötigen diejenigen Unternehmen, die einen überdurchschnittlichen Speicherbedarf für ihre Daten haben. Nehmen wir dazu gleich das Beispiel mit den Videos. Ein modernes 4K-Video, welches gerade Bearbeitet wird, kann durchaus schon mal mehrere 100 Gigabyte groß sein. Wenn Sie nun zehn Videos mit je 100 GB Größe auf der Festplatte haben, werden schon 1TB Speicherplatz benötigt. Die Datenmasse kann ganz schnell ganz groß werden. Wir fragen daher stets, welche Arbeiten mit einem Gerät verrichtet werden, damit wir die Passende RAM-Ausstattung beziehungsweise Festplattenkapazität empfehlen können.

Hat eine beleuchtete Tastatur im Business-Umfeld einen Mehrwert oder ist das nur ein optisches Gimmick für Gamer?

Baumer:
Nun, in der dunklen Jahreszeit kann es durchaus sein, dass eine Tastatur mit Beleuchtung Sinn macht. Auch am Abend, bei nicht sehr hellem Licht im Büro – um es ein bisschen gemütlicher zu machen – kann eine Beleuchtung durchaus helfen, die gewünschten Tasten zu treffen.

Viele Nutzer denken, dass Notebooks besonders robust wären und behandeln es entsprechend. Teilen Sie diesen Optimismus?
Baumer:
Nein. Jedes Elektrogerät ist empfindlich. Nehmen wir nur das Thema ›Elektrostatische Aufladung‹. Wenn man hier nicht aufpasst, kann die teuere Hardware ganz schnell unbrauchbar werden. Wir empfehlen zudem, jedes Gerät entsprechend pflegen.

Demnach machen Backups für Notebooks, ebenso wie bei PCs, viel Sinn, um überraschenden Datenverlust vorzubeugen?

Baumer:
Es spielt keine Rolle auf welchen Geräten Sie digitale Daten sammeln. Sie müssen sich einmal vor Augen führen was passiert, wenn diese Daten weg sind. Können Sie das verkraften oder nicht? In den meisten Fällen nicht, weshalb in jedem Fall eine Sicherung der Daten auf einem passenden, externen Datenträger notwendig ist.

Mit welcher Lieferzeit muss ein Käufer nach der Zusammenstellung der Ausstattung seines Wunsch-PCs rechnen?

Baumer:
Im Wintergeschäft genehmigen wir uns rund fünf Tage Zeit für die Produktion und Fertigstellung eines Auftrags. Bei einer Serienfertigung sind es hingegen nur zwei Tage. Die Zeitangabe hängt natürlich auch sehr vom Aufwand ab, welche Hardware verbaut wird. Manche Gehäuse sind einfacher zu verkabeln als andere und somit schnell oder weniger schnell fertig.

Wie lange ist die Garantiezeit für Business-PCs aus der Nexoc-Reihe?

Baumer:
Wir geben auf Nexoc-Geräte zwei Jahre Garantie. Optional kann der Kunde sich gegen Aufpreis auch Drei Jahre in seinem Auftrag hinterlegen lassen.

Im Business-Umfeld ist es wichtig, einen defekten PC rasch wieder zum Laufen zu bringen. Wie schnell können Sie hier reagieren, einen PC zu reparieren?

Baumer:
Wir haben eine Regellaufzeit von rund drei Tagen. In manchen Fällen ist der Fehler schnell lokalisiert und in anderen Fällen wieder nicht. Es kommt auch vor, dass Geräte noch am selben Tag wieder abholbereit sind.

Herr Baumer, vielen Dank für das Interview.

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Dieses Interview finden Sie auch in Ausgabe 6/2020 auf Seite 16. Zum besagten Heft führt ein Klick auf den nachfolgenden Button!

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Siemensstr.9
85221 Dachau
Tel.: 08131-569562-0
Fax: 08131-569562-99
E-Mail: bestellung@nexoc-store.de
www.nexoc-store.de

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