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Corona und das Panikorchester

Ein Virus deckt Demokratiemängel auf

Dass auch Demokratien nicht in der Lage sind, grobes Unrecht zu verhindern, hat die Corona-Hysterie schmerzhaft ans Tageslicht gebracht. Vielfach wurden beispielsweise besonnen handelnde Persönlichkeiten ihres Postens enthoben, wenn Ihre fachliche Meinung nicht der politischen Vorgabe entsprach. Ein solches Schicksal hat auch Dr. med. Friedrich Pürner ereilt, der die skandalösen Machenschaften, die zu seiner Absetzung führten, in seinem Buch ›Diagnose Panikdemie‹ veröffentlichte.

Um die Gefährlichkeit einer Pandemie einschätzen zu können, ist es wichtig, die Schwere der Erkrankung der Infizierten zu ermitteln. Diese Erhebung wurde jedoch nie vorgenommen, wie Dr. Pürner in seinem Buch herausarbeitet. Es wurden im Fall von Covid 19 lediglich die Fälle gezählt, nicht jedoch die Schwere der Erkrankung ermittelt. Dieser Irrtum wurde nie korrigiert, weshalb die Bevölkerung und ein Großteil der Medien in die Irre geführt wurden.

Erschreckend ist, dass so mancher Beamte in leitender Position meinte, dass der Wunsch der Bevölkerung nach Führung über die Ermittlung nach der tatsächlichen Ansteckungsfähigkeit des Virus zu stellen ist. Somit ist festzustellen, dass der Beamtenapparat sowie die politischen Entscheider massiv überfordert waren, die tatsächliche Bedrohung von Covid 19 festzustellen.

Dieses Unvermögen gipfelte dann in Strafversetzungen für Amtsärzte, die es wagten, sachliche Argumente einzubringen, um ein sich zu drehen beginnendes Hysterie-Karussell wieder zum Stillstand zu bringen. So weist der Autor darauf hin, dass der sogenannte Inzidenzwert sich aus epidemiologischer Sicht nicht eignet, massive Einschränkungen für die Bevölkerung auszusprechen. Dieser Inzidenzwert besteht lediglich aus der Zahl an positiv getesteten, ohne deren tatsächliche Erkrankung zu ermitteln.

Zudem wurde nicht berücksichtigt, dass Erkrankte auch wieder gesund werden, diese wurden jedoch nicht aus den erfassten Fällen herausgerechnet, weshalb die Zahl der Kranken stetig stieg, was schlicht ein grober Rechenfehler ist, dem massive Fehlentscheidungen geschuldet sind.

Skandalös, dass Krankenhäuser in dieser Zeit zu allem Überfluss für immer geschlossen wurden, obwohl die Restriktionen auch mit deren Überlastung begründet wurden. Im Buch wird dem Leser vor Augen geführt, dass das Krankenhauswesen zu einer Geldquelle umgebaut wurde, die Klinikkonzerne reich, Patienten jedoch nicht unbedingt gesund macht.

Ein zusätzlicher Skandal ist, dass nicht klar ermittelt wird, ob ein verstorbener Mensch an oder mit Covid verstorben ist. In vielen Todesbescheinigungen wird Covid 19 als Grundleiden eingetragen, auch wenn die Infektion schon monatelang zurückliegt und der Verstorbene bis zu seinem Lebensende nichts mehr von dieser Erkrankung bemerkt hat.

Es lohnt sich demnach, das Buch ›Diagnose Panikdemie‹ von Dr. med. Friedrich Pürner zu lesen, um aus erster Hand zu erfahren, dass unverantwortlich handelnde Politiker und leitende Beamte völlig falsch auf eine Herausforderung reagiert haben und dabei immense Schäden in der Bevölkerung sowie der Wirtschaft zu verantworten haben.

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Titel: Diagnose Panikdemie
Autor: Dr. med. Friedrich Pürner
ISBN: 978-3-7844-3602-9
Verlag: Langen Müller
Jahr: 2021
Preis:18,00 Euro
www.langenmueller.de

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